Freitag, 4. Oktober 2013

Gelesen: "The Curse - Das Vermächtnis" von Emily Bold


-          Format: ePub
-          Dateigröße: 1235 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 370 Seiten
-          Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung:
Die Schatten der Vergangenheit, Schmerz, der die Jahrhunderte überdauert, und eine hart umkämpfte Liebe, unter Schuld begraben …
Sam gewinnt den Wettlauf gegen die Zeit und kann in die Arme des Schotten zurückkehren, der ihr Herz durch alle Zeit in seinen Händen hält.
Doch welche Schuld hat sie dabei auf sich geladen? Und wie hoch ist der Preis für ihr egoistisches Streben nach Glück? Diese Fragen zerreißen Sam, als ihrer Liebe zu Payton eigentlich nichts mehr im Weg stehen dürfte.
Als dann alte Feinde aus dem Schatten der Vergangenheit treten, scheint am Ende das Böse den Sieg davonzutragen …
(Quelle: amazon)

Meine Meinung:
Es könnte alles so schön sein. Sam konnte Payton retten und die beiden sind wieder glücklich vereint. Doch die vergangenen Geschehnisse haben sowohl bei Sam als auch bei Payton ihre Spuren hinterlassen. Sam hat eine Schuld auf sich geladen, die sie innerlich zu zerreißen droht.
Nach einem Fund, der schier unglaublich zu sein scheint, ist Sam klar, sie muss sich ihrem Schicksal erneut stellen. Zumal die Schatten der Vergangenheit nicht fern sind.
Doch kann Sam ihre Liebe noch retten oder ist nun endgültig alles verloren?

Der Roman „The Curse – Das Vermächtnis“ stammt von der Autorin Emily Bold. Es ist der 3. Und abschließende Teil der „The Curse“ – Trilogie um die junge Samantha und ihre große Liebe Payton.

Die Charaktere des Buches haben mir wieder alle samt sehr gut gefallen.
Allen voran natürlich Sam und Payton. Ihre Liebe ist einfach etwas ganz besonderes, sie ist alltäglich und es ist einfach schön die beiden dabei zu begleiten. Beide habe ihren Platz bei mir im Leserherz sicher, komme was wolle.
Sam hat sich im Vergleich zu „Vanoras Fluch“ extrem weiterentwickelt. Sie wirkt reifer und erwachsener. Sam liebt Payton über alles. Sie würde alles für ihn tun. Doch auch wenn nach außen hin alles gut scheint so ist Sam innerlich zerrissen. Sie droht an der Last der ihr aufgeladenen Schuld zu zerbrechen.
Auch Payton hat sich enorm entwickelt. Er wirkt authentisch und ich würde lügen, wenn ich behaupte ihn nicht gerne mal kennenlernen zu wollen. Aber auch Payton wirkt innerlich kaputt. Die Dinge, die passiert sind lassen ihn nicht kalt.

Doch nicht nur die beiden Protagonisten haben es mir angetan, auch alle Nebenfiguren, egal ob nun gut oder böse, sind einfach wirklich klasse dargestellt. Jeder von ihnen ist Teil von „The Curse“ und darf einfach nicht fehlen.

Der Schreibstil von Emily Bold ist einfach wunderbar. Sie schreibt flüssig und weiß es den Leser mit ihren Worten zu fesseln. Detailreich beschreibt sie das Schottland der Gegenwart und Vergangenheit und man möchte am liebsten die Sachen packen und sogleich hinfahren.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Zum einen aus Sams Sicht in der Ich-Perspektive. Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle sind dem Leser somit sicher. Dann ist da noch Paytons Sicht, in Form des personalen Erzähler oder auch die Sichtweisen von Alasdair oder Nathaira. Die wechselnden Sichtweisen ermöglichen es dem Leser einen umfassenden Blick auf alles zu bekommen.
Die Handlung ist eine Mischung aus Fantasy-, Zeitreise- und historischem Roman. Alle drei Genre hat Emily Bold wunderbar miteinander in Einklang gebracht.
Das Geschehen ist spannend und fesselnd, es gibt Wendungen und Überraschungen mit denen wirklich niemand rechnet. Es ist alles logisch und verständlich aufgebaut und ich war wirklich gefesselt und habe mit Sam und Payton richtig mitgefiebert.
Immer wieder gibt es kleine Details aus den Vorgängerbänden, es ist jedoch ratsam die Trilogie in richtiger Reihenfolge zu lesen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen.

Das Ende kam leider viel zu schnell, zumal es dieses Mal ja ein wirkliches Ende ist. Ich geb zu die ein oder andere Träne musste ich schon verdrücken, zu sehr sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen.
Zu Schluss werden wirklich alle Fragen beantwortet, das Ende ist, so wie es ist, schön und rundet die Trilogie wunderbar ab. Und nach dem Epilog könnte man eigentlich direkt wieder von vorne anfangen, denn der Kreis schließt sich.

Fazit:
„The Curse – Das Vermächtnis“ von Emily Bold ist ein hervorragender Abschluss der Trilogie um Sam und Payton.
Die authentischen, sympathischen Charaktere und eine spannende Handlung haben mich für wunderbare Lesestunden nach Schottland entführt und komplett überzeugt.
Ich kann dem Buch und der kompletten „The Curse“ – Trilogie nur eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen und sagen „Lest es, ihr werdet es nicht bereuen!“


Ich bedanke mich bei Emily Bold für das Vorab-Exemplar.

Meine Rezension ist auch noch hier, hier (unter Manjas Buchregal) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

Kommentare:

  1. Hoi Manja

    Oh ja, das Ende kam wirklich viel zu schnell ... ich habe ja schon etwas wehmütig mit dem Lesen begonnen .... auf der einen Seite ist es immer toll, wenn man eine Reihe oder Trilogie beenden kann, auf der anderen Seite ist es immer traurig, wenn man sich von lieb gewonnene Protagonisten verabschieden muss .... aber wem sage ich das ;-)

    lg Favola

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  2. Hi Manja,
    danke fürs vorab lesen und deine tolle Rezension.
    Es freut mich, dass dir das Ende der Reihe ebensoviel Freude gemacht hat, wie die Vorgänger :)
    Danke, dass du Payton und Sam durch deinen Beitrag heute unterstützt hast! Bist ein Schatz <3
    Liebe Grüße,
    Emily

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