Freitag, 17. Januar 2014

Gelesen: "Der Kuss des Engels" von Sarah Lukas




-          Format: ePub
-          Dateigröße: 1408 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten
-          Verlag: Fahrenheit Books (10. Dezember 2013)
-          Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung:
Dieses Jahr gehört den Engeln.
Sophie und Rafael begegnen sich in Paris. Sie ist ein Mensch, er ein gefallener Engel. Und ein gefährliches Geheimnis verbindet sie. Es ist der Beginn einer unsterblichen Liebe und des größten Abenteuers unserer Zeit…
Manchmal zerplatzen Träume wie Seifenblasen: Sophie glaubt, sie habe eine glückliche Zukunft mit ihrem Verlobten Rafael vor sich– bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem er stirbt. Die junge Frau steht vor dem Nichts. In Paris sucht sie das Vergessen, doch ein Leben ohne ihn hat für sie keinen Wert. Dann erblickt sie am Ufer der Seine eine Gestalt, die Rafael zum Verwechseln ähnlich sieht. Sophie ist überzeugt, dass er zurückgekehrt ist, doch der Fremde erinnert sich nicht an sie. Und bevor Sophie begreift, worauf sie sich einlässt, schweben sie beide in großer Gefahr. Denn er ist ein gefallener Engel, dem eine ganz besondere Mission auf der Erde zuteilwird. Und er kann sie nur mit Sophies Hilfe erfüllen…
(Quelle: Fahrenheit Books)

Meine Meinung:
Rafael und Sophie sind eigentlich total glücklich miteinander. Doch dann passiert es Rafael wird von kolumbianischen Rebellen ermordet. Sophie ist verzweifelt, entsetzt und weiß nicht mehr weiter. Sie zieht sich nach Paris zurück, will nicht mehr leben, ihr Sinn ist verschwunden. Gerade als sie von einer Brücke springen will, entdeckt sie Rafael auf einem vorbeifahrenden Schiff. Sie ruft ihn, doch er hört sie nicht.
Fortan sucht Sophie ihren Rafael intensiv und schließlich findet sie ihn auch. Doch er scheint sich nicht an sie erinnern zu können. Es scheint aber so, dass er sich trotzdem sehr zu ihr hingezogen fühlt. Doch ist das wirklich ihr Rafael? Sophie forscht weiter und entdeckt Unglaubliches. Es scheint Engel zu geben, gute aber auch gefallene. Und Rafael scheint letzterer zu sein.
Kann das wirklich wahr sein?

Der Roman „Der Kuss des Engels“ stammt von der Autorin Sarah Lukas. Es ist das Debütwerk der Autorin und eine Mischung aus Fantasy und Realität.

Die Charaktere des Buches sind soweit richtig liebevoll und einfühlsam gestaltet.
Sophie hat mir einfach nur leid getan. Sie trauert unheimlich um Rafael, hat sie ihn doch geliebt und war sogar mit ihm verlobt. Ohne ihn hat ihr Leben keinen Sinn mehr. Dann aber sieht sie ihn auf einem Schiff und hofft von da an ihn wiederzufinden. Dieses Hin und Her im Hoffen und Bangen lässt den Leser mit ihr mitfiebern. Sophie zeigt sich aber kämpferisch und gibt nicht auf.
Rafael liebt Sophie. Doch dann stirbt er und es scheint vorbei zu sein. Er kehrt aber zurück als gefallener Engel, kann sich nicht mehr an Sophie erinnern.
Jean ist ein Dämonenjäger und somit der direkte Gegenspieler von Rafael. Es scheint als wäre er in Sophie verliebt aber ganz ehrlich ich hatte manchmal meine Zweifel.

Die Nebencharaktere bleiben leider alle samt ziemlich blass. Es ist jetzt aber nicht so störend, doch bei manch einem hätte ich mir schon mehr Details gewünscht.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut lesbar. Sie lässt Paris mit ihren Beschreibungen lebendig werden, man fühlt sich so als wäre man direkt vor Ort.
Geschildert wird das Geschehen aus zwei verschiedenen Perspektiven. Zum einen ist da die Ich-Perspektive von Sophie und auf der anderen Seite gibt es noch Jeans Persepktive. Die Wechsel allerdings sind nicht immer gelungen.
Die Handlung selber ist durchwachsen. Es beginnt sehr rasant und spannend, lässt dann aber rasch nach. Sarah Lukas hat mit fortschreitender Handlung leider zu viele Bibelzitate eingebaut, die ich doch als sehr störend empfand. Außerdem wird die Geschichte ziemlich zäh und langatmig je weiter man voranschreitet.

Das Ende kommt sehr abrupt und es ist als wird man aus de Handlung gerissen. Es wirkt unfertig und Fragen bleiben offen.

Fazit:
„Der Kuss des Engels“ von Sarah Lukas ist ein sehr durchwachsenes Debüt der Autorin.
Einerseits haben mir die Mischung aus Fantasy und Realität sowie die doch gut dargestellten Charaktere sehr zugesagt aber auf der anderen Seite wird es dann doch sehr zäh und langatmig und auch das Ende konnte nicht überzeugen.
Eine gute Idee, deren Umsetzung zu Wünschen übrig lässt. Sehr schade!




Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte eBook.

Die Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
 

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