Samstag, 25. Januar 2014

Gelesen: "Dezemberglut" von Linda K. Heyden

Vorsicht:
Es handelt sich hier um die Fortsetzung zu "Novembermond"!
Die Rezension könnte Spoiler enthalten!




-          Broschiert: 308 Seiten
-          Verlag: Sieben-Verlag (Dezember 2013)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3864433665
-          ISBN-13: 978-3864433665


Kurzbeschreibung:
Schönheit hat ihren Preis. Für Damian ist er höher, als er ertragen kann, denn sein fatal gutes Aussehen hat nur Unglück heraufbeschworen und alle, die er einst liebte, ins Verderben gestürzt. Getrieben von Rache, Selbsthass und Schuld widmet er sich nur noch einer Aufgabe: der unerbittlichen Jagd auf Dämonen.
Als Julian, Anführer der Nacht-Patrouille und Gemeinschaft der Vampire in Berlin, ausgerechnet ihn zum Mentor für die traumatisierte Charis bestimmt, fällt es ihm schwer, seine neue Pflicht zu akzeptieren.
Charis, die ihre Liebe zu Damian erkennt, versucht, ihn für sich zu gewinnen. Doch die Vergangenheit lässt Damian nicht los und holt ihn wieder ein - und wird nun auch für Charis zur tödlichen Bedrohung.
(Quelle: Sieben Verlag)

Meine Meinung:
Bisher hat Charis ein eigentlich vollkommen unbeschwertes Leben gehabt. Da wird sie plötzlich Opfer eines Überfalls und kommt durch einen grausamen blutrünstigen Vampir in Kontakt mit der Welt der Unsterblichen. Glücklicherweise wird sie von den Vampiren der Nacht-Patrouille gerettet, doch sie ist traumatisiert und hat schreckliche Angst vor den Vampiren. Trotzdem schlägt sie die Möglichkeit ihre Erinnerungen löschen zu lassen aus. Lieber möchte sie lernen wie man gegen Vampire kämpft. Nach einem Gespräch mit Julian, den Anführer, wird Charis gemeinsam mit den Jungvampiren unterrichtet. Ihr Mentor ist Damian, ein Vampir der mit sich und seiner Vergangenheit nicht wirklich im Reinen ist und Schuld mit sich trägt.
Werden die beiden miteinander klarkommen? Finden sie eventuell sogar zueinander?

Der Roman „Dezemberglut“ stammt aus der Feder der Autorin Linda K. Heyden. Es ist der Fortsetzungsband zu ihrem Roman „Novembermond“. Während im ersten Teil Julian und Ellen im Mittelpunkt standen gibt es dieses Mal einen anderen Vampir, dessen Geschichte geschildert wird.

Die Charaktere sind der Autorin wieder richtig gut gelungen.
Charis habe ich während des Lesens gemocht. Sie ist Opfer eines Überfalls geworden und wurde von Gregor gefangen genommen. Zum Glück aber ist die Nacht-Patrouille zur Stelle und sie wird gerettet. Charis ist traumatisiert und hat Angst vor den Vampiren. Ihr Gedächtnis löschen lassen möchte sie aber dennoch nicht. Auf mich wirkte sie willensstark und weiß ihre Dinge durchzusetzen. Dass sie lernen möchte gegen die Vampire zu kämpfen habe ich persönlich verstanden. Wahrscheinlich hätte ich auch so reagiert.
Damian ist Charis´ Mentor. Zu Beginn mochte ich ihn gar nicht so. Er ist ein richtiger Kotzbrocken. Mit der Zeit aber lernt man ihn kennen und versteht wieso er so ist wie er ist. Damian ist mit sich und seiner Vergangenheit nicht im Reinen. Er kommt mit seiner Schuld nicht klar. Im Verlauf aber erkennt man als Leser das er einen weichen und liebevollen Kern hat und kein so übler Kerl ist.

Auch die Nebencharaktere sind Linda K. Heyden wirklich gut gelungen. Unter ihnen sind ja auch bereits bekannte Gesichter. Ich fand es schön, dass auch sie wieder mit von der Partie sind.

Der Schreibstil der Autorin ist lebhaft und flüssig. Man ist richtig gehend gefangen in der Handlung
Die Handlung selber ist gut durchdacht und nachvollziehbar aufgebaut. Sie ist spannend und interessant zu lesen. Die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten nimmt einiges an Raum ein, was ich persönlich gut finde. Die Annäherung ist vorsichtig und langsam und geht auch nicht ganz problemlos vonstatten. Linda K. Heyden beschreibt diese Szenen sehr einfühlsam.
Die beschriebenen Vampire hier gefallen mir von ihrer Art her richtig gut. Sie leben in einer Gemeinschaft zusammen und haben einen Verhaltenskodex an den sie sich halten.

Zum Ende hin nimmt die Handlung eine für mich überraschende Wendung. Das Ende selber ist wirklich klasse und hat mich mehr als zufrieden zurückgelassen.

Fazit:
„Dezemberglut“ von Linda K. Heyden ist eine sehr gelungene Fortsetzung der Reihe um die Vampire der Nacht-Patrouille aus Berlin.
Die gut gezeichneten Charaktere und eine spannende Handlung haben mich erneut gepackt, mir fesselnde Lesestunden beschert und mich vollends begeistert.
Absolut zu empfehlen!


Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Exemplar und bei Katja und der Autorin für die Leserunde auf Lovelybooks.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

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