Dienstag, 14. Januar 2014

Gelesen: "Die Analphabetin, die rechnen konnte" von Jonas Jonasson




-          Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
-          Verlag: carl's books (15. November 2013)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3570585123
-          ISBN-13: 978-3570585122
-          Originaltitel: Analfabeten som kunde räkna


Kurzbeschreibung:
Freuen Sie sich darauf, was diesem herrlich verrückten Autor für seine neue Protagonistin eingefallen ist!
Die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...
(Quelle: carl's books)

Meine Meinung:
Nombeko ist eigentlich eine Latrinenträgerin. Als Jugendliche aber wurde sie von einem Auto angefahren. Der Fall wurde vor Gericht verhandelt und Nombeko wurde schuldig gesprochen. Sie hatte nicht genug darauf geachtet wohin das Auto fuhr. Sie wird verurteilt 7 Jahre als Angestellte eines Ingenieurs zu arbeiten. Dieser ist zuständig für die Entwicklung des südafrikanischen Atomprogramms. Während der Arbeit stellt sich Nombeko als klüger heraus als anfangs gedacht. Sie kann sehr gut mit Zahlen umgehen und wird schließlich zur rechten Hand des Ingenieurs.
Sie entwickelt eine Atombombe mit, die sie allerdings ihr Leben lang begleiten wird …

Der Roman „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ stammt vom Autor Jonas Jonasson. Es ist das zweite Buch des schwedischen Autors, für mich allerdings war es der erste Roman von ihm. Seinen „Hundertjährigen“ kenne ich leider nicht.

Die Protagonistin Nombeko war mir sehr sympathisch. Sie kommt auf Afrika und ist ein Waisenmädchen. Sie ist intelligent und hat sich auf ihre Weise mit ihrem Leben arrangiert. Ich persönlich empfand Nombeko als bemerkens- und bewundernswert.

Auch die anderen Charaktere, Jonas Jonasson hat eine Vielzahl von ihnen in die Geschichte eingebracht, sind mit Liebe zum Detail ausgearbeitet und dargestellt. Durch die große Zahl erst wird die Handlung komplex.

Der Schreibstil des Autors ist spritzig und gut lesbar. Ich hatte während des Lesens Spaß und teilweise musste ich sogar richtig lachen. Der Stil von Jonas Jonasson ist wirklich einzigartig.
Die Handlung selber ist komplex und vielseitig. Man wird als Leser von der ersten Seite an mit einem sehr rasanten Erzähltempo in ihren Bann gezogen und erst am Ende wieder losgelassen. Der Protagonistin Nombeko gönnt er beinahe kaum eine Verschnaufpause.
Einerseits ist das Geschehen witzig, wirkt aber irgendwie auch skurril und konstruiert. Man darf nicht alles so ernst nehmen was man liest.
Jonas Jonasson hat auch gesellschaftskritische Themen wie das Wettrüsten der verschiedenen Länder oder auf Rassismus ins Geschehen eingebaut und in seiner Geschichte verpackt.

Fazit:
„Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson ist ein außergewöhnlicher Roman.
Liebevoll gestaltete Charaktere und ein einzigartiger Stil haben mich zusammen mit der tollen Idee hinter der Geschichte absolut begeistert und überzeugt. Für mich war dies bestimmt nicht das letzte Buch dieses Autors.
Absolute Leseempfehlung!


Mein Dank gilt dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.
 

Kommentare:

  1. Auf dieses Buch bin ich total gespannt, es liegt bei mir auch schon auf dem SuB bereit. =) Deine schöne Rezi gibt mir auf jeden Fall das Gefühl, dass mir das Buch auch gefallen wird.

    Liebe Grüsse
    Trollkjerring

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  2. Das Buch wartet auch noch gelesen zu werden :) Ich bin gespannt!

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