Mittwoch, 15. Januar 2014

Gelesen: "Die Erben von Atlantis" von Kevin Emerson




-          Taschenbuch: 432 Seiten
-          Verlag: Heyne Verlag (9. Dezember 2013)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3453315286
-          ISBN-13: 978-3453315280
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
-          Originaltitel: The Lost Code - The Atlanteans Book 1


Kurzbeschreibung:
In einer feindlichen Welt musst du dich auf deine verborgensten Kräfte verlassen
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Die Sonne stellt eine tödliche Gefahr dar, und die Menschen haben ihre Städte unter die Erde oder unter riesige Kuppeln verlegt. Owen kennt keine andere Welt und hält sich für einen völlig normalen Jugendlichen – bis er im Feriencamp beim Tauchen die Kontrolle verliert und feststellt, dass er ohne Sauerstoff mehr als zehn Minuten unter Wasser atmen kann. Er scheint über uralte, angeborene Fähigkeiten zu verfügen, die nicht nur ihm, sondern der gesamten Menschheit das Überleben auf dem zunehmend unwirtlichen Planeten ermöglichen könnten. Wenn Owen nur einen Weg findet, diese Kräfte zu begreifen und zu kontrollieren …
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Owen Parker lebt für die nächsten 30 Tage im Camp Eden, einer Art Ferienlager. Die Plätze dort sind rar, sie werden nur per Losverfahren vergeben. Eigentlich wollte Owen gar nicht ins Camp, er wollte bei seinem kranken Vater bleiben. Doch dieser hat darauf bestanden, dass er ins Camp geht und endlich mal ein normaler Teenager sein kann.
Im Camp gibt es Lily, die Betreuerin. Owen hat Interesse an ihr, möchte ihr gerne imponieren. So macht er auch beim Schwimmen mit, obwohl er gar kein so guter Schwimmer ist. Währenddessen bekommt Owen einen Krampf und geht schließlich sogar unter. Das schlimmste aber ist es bemerkt keiner! Während er am Boden treibt hört er plötzlich eine Stimme im Kopf und auf einmal kann er auch atmen, unter Wasser. Doch wie kann das sein? Was passiert da mit Owen?
Lily rettet Owen schließlich aber müsste er nicht längst ertrunken sein? Von diesem Moment an ändert sich Owens Leben komplett. Er ist von nun an kein Langweiler mehr sondern steigt auf, hat plötzlich Freunde. Es stellt sich heraus das Owen ein uraltes Geheimnis in sich trägt und nicht jeder Freund ist gleich Freund, sondern kann auch Feind sein …

Das Jugendbuch „Die Erben von Atlantis“ stammt vom Autor Kevin Emerson. Es ist der Auftaktband der „Atlantis“ – Reihe und eine Mischung aus Dystopie und Fantasy.

Owen ist 15 Jahre alt und ein richtig sympathischer Protagonist. Sein Vater ist krank und eigentlich wollte Owen gar nicht ins Camp Eden, da er ihn so zurücklassen müsste. Nur weil sein Vater darauf bestanden hat ist Owen schließlich im Camp. Zuerst ist er eher zurückhaltend, hat nicht viele Freunde und ist nicht sonderlich beliebt. Dies ändert sich aber im Verlauf des Buches und er steigt im Ansehen auf, hat plötzlich Freunde und wird immer beliebter.
Auch Lily war mit auf Anhieb richtig sympathisch. Sie betreut die Schwimmer und ist auch diejenige, die Owen rettet. Sie behandelt ihn auch nicht wie die anderen, sondern steht ihm immer zur Seite.

Auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere sind Kevin Emerson gut gelungen. Sie alle sind liebevoll dargestellt.

Der Schreibstil des Autors ist jugendlich, flüssig und gut lesbar. Man wird regelrecht mitgerissen von der Geschichte.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Owen in der Ich-Perspektive. Man ist als Leser immer direkt dabei, erlebt das was Owen erlebt direkt mit.
Die Handlung beginnt ohne Umschweife. Man ist direkt mittendrin und erfährt erst nach und nach wie es zu den Lebensumständen, die existieren, kam. Auch sonst empfand ich die Handlung als spannend. Ab und zu aber waren es mir zu viele Beschreibungen. So flaute die Spannung leider des Öfteren ab, aber nur um dann ein paar Seiten weiter wieder anzuziehen.
Die Idee der Geschichte, Menschen die sich zu etwas anderem verwandeln können und dabei auch neue Kräfte bekommen, gefiel mir richtig gut.

Zum Ende hin zog das Tempo nochmals kräftig an, es wurde spannender und die Ereignisse überschlugen sich.
Das Ende selber ist recht offen gehalten. Es macht neugierig darauf auf die Fortsetzung und ich bin gespannt wie es weitergehen wird.

Fazit:
„Die Erben von Atlantis“ von Kevin Emerson ist ein richtig guter Auftakt der "Atlantis“ – Reihe.
Die Mischung aus Dystopie und Fantasy sowie sympathische Protagonisten und eine interessante Idee haben mich, abgesehen von ein paar Längen zwischendrin, sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!


Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

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