Mittwoch, 5. Februar 2014

Gelesen: "Auge um Auge: Moonbow 1" von Stephanie Madea




-          Format: ePub
-          Dateigröße: 714 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 363 Seiten
-          Verlag: bookshouse (29. November 2013)
-          Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung:
Menschen erblinden, wenn View ihnen in die Augen blickt. Ein Schock, als sich herausstellt, dass sie fortan zur Sicherheit aller isoliert in einem Hochsicherheitslabor leben muss – bis zu einer Begegnung, die nicht hätte sein dürfen. Zachary Veil zeigt ihr mit grausamer Gewissheit, dass ihr Leben eine einzige Lüge ist. Ihre Erinnerungen, ihr Name …
Zac und View fliehen und es folgen weitere bittere Erkenntnisse: Die Welt hat sich seit Beginn ihrer Behandlung verändert. Die Menschheit verliert das Augenlicht, eine Prophezeiung scheint sich zu bewahrheiten und View weiß nicht, ob sie ihrem einzigen Verbündeten Zac vertrauen darf. Ihre Gefühle sprechen für ihn, aber irgendetwas verbirgt er vor ihr. Ist er der Richtige im Kampf gegen ihre skrupellosen Verfolger?
(Quelle: bookshouse)

Meine Meinung:
View lebt in einem Hochsicherheitslabor isoliert von der Außenwelt. Sie darf niemanden in die Augen sehen, denn derjenige würde sonst erblinden. Immer wieder ist View Experimenten und Untersuchungen ausgesetzt.
Dann eines Tages trifft sie Zac. Er bittet sie mit ihm zu fliehen. View zögert kurz, entscheidet sich dann aber mit ihm zu gehen. Auf ihrer gemeinsamen Flucht offenbart Zac View unfassbare Dinge. Im Labor wurden die Erinnerungen der Insassen manipuliert, damit sie sich nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern können.
View ist zunächst skeptisch, glaubt Zac kein Wort. Doch nach und nach bemerkt sie, dass er die Wahrheit sagt, denn ihre Erinnerungen drängen hervor.
Wer ist sie wirklich und wo kommt sie her?

Der New-Adult-Roman „Auge um Auge“ stammt von der Autorin Stephanie Madea. Es ist der Auftaktband der „Moonbow“-Dilogie, einer Mischung aus Mystery, Thriller und Dystopie.

Die Protagonistin View kennt nur das Labor. Sie fühlt sich allein, da sie keinen Kontakt zu anderen haben darf. View hat eine Gabe, die, so erfährt man zu Beginn, etwas mit ihren Augen zu tun hat. Was genau und wie sie funktioniert wird erst nach und nach offenbart. Hier spielt besonders Steven, Zacs Vater, eine entscheidene Rolle. Gegenüber anderen ist View sehr misstrauisch und kann nur schwer Vertrauen fassen. Ich empfand View als sympathisch und hatte während des Lesens das dringende Bedürfnis ihr helfen zu müssen.
Zac empfand ich zunächst als eher geheimnisvoll und mysteriös. Er überredet View zur Flucht und offenbart er nach und nach seine Geheimnisse. Auch Zac hat eine besondere Gabe. Er reagiert äußerst sensibel auf Berührungen.

Neben den beiden genannten gibt es noch zahlreiche andere Charaktere, wie beispielsweise Steven, Zacs Vater oder auch die tot geglaubten Angehörigen der Kinder aus dem Labor. Sie alle sind gut gezeichnet und nehmen mehr oder weniger wichtige Rollen ein.
Die Drahtzieher hinter dem Labor empfand ich als weniger sympathisch. Sie wollen Macht um jeden Preis.

Der Schreibstil der Autorin ist packend und reißt von Beginn an mit. Ich wollte immerzu wissen wie es weitergeht, was View und Zac noch alles durchmachen müssen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Man ist immer am Ort des Geschehens und bekommt einen umfassenden Einblick.
Die Handlung selber ist spannend, teilweise richtig gehend mysteriös. Die Idee hinter der Geschichte ist interessant und nachvollziehbar gestaltet. Das Tempo ist rasant, es geschieht eigentlich immer etwas, von Langeweile keine Spur.
Die verschiedenen Erzählstränge laufen lange Zeit parallel nebeneinander, werden aber zum Ende hin miteinander in Verbindung gebracht.

Das Ende selber ist unerwartet, mit einer Wendung, die ich so nicht erwartet hatte. Es gibt einen Cliffhanger, der richtig neugierig auf den Abschlussband „Hand in Hand“, der bereits im März 2014 erscheinen soll, macht.

Fazit:
„Auge um Auge“ von Stephanie Madea ist ein klasse Auftaktband der „Moonbow“ – Dilogie.
Die interessante Idee und zwei toll gargestellte Protagonisten gepaart mit einem packenden Stil haben mich von Beginn an gefangen genommen und erst am Ende wieder losgelassen.
Ganz klare Leseempfehlung!




Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellet eBook.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

1 Kommentar:

  1. Hallo Manja,

    habe den Roman gerade auch auf dem Reader gelesen und fand ihn als Auftaktgeschichte sehr interessant und spannend geschrieben.

    Nur mit der Bezeichnung "Dystopie " in diesem Zusammenhang habe ich etwas Probleme, da eine Vergangenheit bzw. eine sehr nahe Zukunft verwendet wurde. Mystery und Thriller trift es für meinen Geschmack schon eher.

    LG..Karin...

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