Sonntag, 23. Februar 2014

Gelesen: "Seelenschimmer - Die Territianer" von Vivian Fayden




-          Taschenbuch: 210 Seiten
-          Verlag: Edition Ecrilis (11. November 2013)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3944554302
-          ISBN-13: 978-3944554303


Kurzbeschreibung:
Als Molly Noan zum ersten Mal sah, fühlte sie, dass er anders war, als all die anderen. Nie zuvor ist sie einen Mann begegnet, der solche außergewöhnlichen, smaragdgrünen Augen hat. Doch bevor sie die Möglichkeit bekommt Noan anzusprechen, ist er wie vom Erdboden verschluckt. Unverhofft bekommt sie eine zweite Chance, als Noan in der Uni Bibliothek auftaucht. Völlig überraschend spricht er sie an. Doch warum verhält er sich so eigenartig? In dem einen Augenblick hat Molly das Gefühl, sie käme Noan näher, im nächsten jedoch wirkt er wieder abweisend und kalt." So sehr sie es auch versucht, Noan geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Es gibt nur noch einen Gedanken, sie muss Noans Geheimnis lüften, doch ohne es zu wissen, begibt sie sich damit in tödliche Gefahr.
(Quelle: Edition Ecrilis)

Meine Meinung:
Molly hat die Chance auf einen Schüleraustausch und zieht so für ein Jahr zu ihrer Großmutter. Einerseits freut sich Molly das sie an einem renommierten College studieren kann, andererseits hat sie große Angst vor den vielen Schülern dort.
Noch vor ihrem ersten Tag läuft Molly Noan über den Weg und ist sofort fasziniert, besonders von seinen grünen Augen. Umso erfreuter ist sie als sie Noan am College wiedertrifft. Doch irgendwie ist Noan merkwürdig. Einmal ist er total lieb und nett, dann aber ist er plötzlich auf der Hut. Was verbirgt er nur?
Molly möchte hinter Noans Geheimnis kommen, ein Geheimnis das aber alles verändern wird …

Der Fantasyroman „Seelenschimmer - Die Territianer“ stammt aus der Feder der Autorin Vivian Fayden. Es ist der Auftakt einer Trilogie.

Molly ist eine 18-jährige sympathsiche Protagonistin. Sie ist eher schüchtern, ziemlich liebenswert und lebt eher zurückgezogen. Molly ist zudem sehr naturverbunden. Als sie für ein Jahr zu ihrer Großmutter Claire zieht um an der Uni von Sacramento zu studieren lernt sie Noan kennen. Und ist direkt von ihm fasziniert.  Im Verlauf stellt sich heraus das Molly bereits seit ihrer Kindheit immun gegen Pflanzengift ist. Dies ist noch von besonderer Bedeutung.
Noan ist gut aussehend und charmant. Er hat grüne Augen, die Molly sehr ansprechen. Doch auch er selbst ist von Molly sehr fasziniert. Allerdings wirkt Noan auch mysteriös, als ob er etwas zu verbergen hat. Im Verlauf kommt heraus er ist ein Territianer und verströmt durch Berührungen Pflanzengift. Und genau dieses Gift ist für Menschen gefährlich.
Die Liebe zwischen Molly und Noan kommt ziemlich schnell. Manchmal war es vielleicht einen Ticken zu schnell. Ich denke aber dieses Tempo liegt auch an der begrenzten Anzahl der Seiten.

Nicht nur die Protagonisten sind Vivian Fayden gut gelungen, auch die Nebencharaktere machen etwas her. Hier sind mir vor allem Mollys Großmutter Claire, die sich sehr gut mit Pflanzen auskennt, oder auch die „Bösewichte“, die Tox, welche die Menschen aufgrund der Umweltverschmutzungen gar nicht mögen, gut in Erinnerung geblieben. Allerdings hätte der Auftritt der Tox ruhig etwas länger und vor allem auch früher sein können.

Der Schreibstil der Autorin ist zu Beginn ziemlich gewöhnungsbedürftig. Es wirkt eher berichtsmäßig, man fühlt sich ein wenig ausgegrenzt. Wenn man sich aber eingelesen hat, was recht schnell funktioniert, dann kommt man gut und vor allem zügig durch die Seiten. Vivian Fayden beschreibt die Szenen bildhaft und vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Molly in der Ich-Persepktive. So baut man eine gute Bindung zur Protagonistin auf.
Die Handlung selber gefiel mir recht gut. Vivian Fayden hat sie gut durchdacht und nachvollziehbar aufgebaut. Die Liebe zur Natur kommt gut zur Geltung. Der Beginn ist eher etwas verhalte, man kommt gut ins Geschehen hinein und spätestens als die Tox auftauchen legt die Handlung an Fahrt zu und es wird spannend.

Das Ende ist ziemlich offen gehalten und weist einen Cliffhanger auf. Dieser macht neugierig auf den zweiten Teil, der bereits im März 2014 erscheinen soll.

Fazit:
„Seelenschimmer – Die Territianer“ von Vivian Fayden ist ein zwar recht kurzweiliger aber dennoch sehr guter Auftakt der Trilogie.
Sympathsiche Charaktere, tolle Ideen und eine durchaus interessante spannende Handlung konnten mich wirklich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!




Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr Buch und für die Leserunde auf Lovelybooks.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.
 

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