Sonntag, 23. März 2014

Gelesen: "Die Jandur-Saga, Band 2: Das Herz von Jandur" von Mara Lang

Achtung:
Dies ist der 2. Teil einer Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler zum 1. Teil enthalten!

-          Format: ePub
-          Dateigröße: 2354 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 353 Seiten
-          Verlag: Impress (6. März 2014)
-          Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung:
Es ist merkwürdig in einem fremden Körper zu leben, obwohl man eigentlich tot ist. Über ein Jahr ist es nun her, dass Matteo nach Hause zurückgekehrt ist. Mit aller Macht versucht er die Geschehnisse in der Parallelwelt Jandur, dem Reich der Drachen, Ritter und Kaiser, zu vergessen – allem voran seine Liebe zu Lith. Sie ist es, die ihm am meisten fehlt, obwohl er das nie offen zugeben würde. Aber dann brechen die Ereignisse über ihn herein: Matteo wird von dubiosen Verbrechern gejagt und seine Eltern geraten zwischen die Fronten. Schließlich taucht auch noch Lith auf der Bildfläche auf und berichtet ihm von dem geheimnisvollen Herz von Jandur. Aber kann Matteo ihr diesmal wirklich vertrauen? Erneut begibt er sich auf die Reise in die sagenumwobene Parallelwelt, denn er ist der Prinz, der das Kaiserreich vor dem Untergang bewahren soll ...
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:
Matteo lebt nun schon seit einem Jahr wieder in der Splitterwelt, im Körper von Khor. Zuerst waren seine Eltern skeptisch, dann aber haben sie ihm die Geschichte über Jandur geglaubt und akzeptiert,  dass ihr toter Sohn in anderer Erscheinung wieder da ist. Doch Matteo vermisst Jandur, seine Bewohner wie Lord Nador und ganz besonders Lith.
Da wird er ganz plötzlich von Russen verfolgt ohne zu wissen was sie von ihm wollen. Wenig später taucht Lith in der Splitterwelt auf und erzählt Matteo vom Krieg in Jandur. Ein Krieg zwischen den Truppen von Nador und denen der Kaiserin Dylora. Für Matteo steht fest er muss zurück nach Jandur, egal wie. Ist er doch der Einzige, der Dylora vernichten und wieder Frieden nach Jandur bringen kann …

Der Fantasyroman „Ds Herz von Jandur“ stammt aus der Feder der Autorin Mara Lang. Es ist der zweite und damit abschließende Teil der „Jandur-Saga“. Teil 1 „Der Puls von Jandur“ hat mich vor einiger Zeit komplett begeistert und so war ich neugierig darauf wie die Geschichte wohl zu Ende geht.

Die auftauchenden Charaktere sind eigentlich soweit bekannt aus Teil 1.
Matteo hat sich seit seinen Abenteuern in Jandur vor rund 1 Jahr weiterentwickelt. Er wirkt reifer und stärker als noch im ersten Teil. Er hat sich damit abgefunden im Körper eines eigentlich fremden Jungen zu stecken, einem Jungen der ihm ähnlicher ist als er möchte.
Auch Lith hat sich entwickelt. Sie ist zwar noch immer richtig liebenswert und sympathisch aber nicht mehr ganz so geheimnisvoll wie im ersten Teil. Dies liegt wohl auch daran das sie und Matteo endlich ihre Gefühle füreinander zulassen. Die beiden sind richtig toll zusammen, bilden ein gutes Team.

Neben weiteren bekannten Charakteren, wie Lord Nador oder auch der Kaiserin Dylora, die ich noch immer nicht leiden konnte, gibt es auch neue Figuren in der Splitterwelt. Enis und Sinan spielen besonders zu Beginn doch eine wichtigere Rolle.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und bereits nach wenigen Worten war ich wieder gefangen in Matteos Geschichte.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Matteo wofür Mara Lang erneut den personalen Erzähler verwendet.
Die Handlung selber knüpft etwa 1 Jahr nach den Geschehnissen aus „Der Puls von Jandur“ an. Es gibt zwar Rückblicke, dennoch ist es ratsam den ersten Band vorher zu lesen. So versteht man die Zusammenhänge besser. Die Geschichte ist von Beginn an spannend, fesselt und es gibt immer wieder Wendungen die überraschen. Die Atmosphäre ist in diesem zweiten düsterer und ernster und es geht rasant voran.

Das Ende bietet einen actionreichen Showdown, der den Leser mitfiebern lässt. Der Epilog ist dann eher ruhig und ich habe den Reader schließlich begeistert und zufriedengestellt zur Seite gelegt.

Fazit:
„Das Herz von Jandur“ von Mara Lang ist ein grandioser Abschluss der „Jandur-Saga“.
Die ernstere düster wirkende Atmosphäre, Spannung von Anfang bis Ende und die Weiterentwicklung der Charaktere konnten mich abermals fesseln und überzeugen.
Definitiv zu empfehlen!



Ich bedanke mich beim Verlag für das eBook und bei Katja und der Autorin für die Leserunde auf Lovelybooks.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

1 Kommentar:

  1. Hey, wie cool es gibt wieder etwas neues von der Autorin.
    Hm, ich habe den 1.Teil nämlich auf meinem Reader, also werde ich lieber bei Deiner Warnung dazu, diese Deine Rezi jetzt nicht lesen.O.K.

    Aber wieder ein schönes Cover!

    LG..Karin..

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