Mittwoch, 5. März 2014

Gelesen: "Finn und die geklauten Kinder" von Lars Joachim Grimstad



-          Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
-          Verlag: Dressler (20. Januar 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3791507281
-          ISBN-13: 978-3791507286
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
-          Originaltitel: Statsminister Fahr og sonn - Barna som forsvant


Meine Meinung:
Finns Vater Teddy ist Taxifahrer. Und weil sich Taxifahrer bestens mit den Wünschen von Land und Leuten auskennen, wird Teddy norwegischer Ministerpräsident. Seine erste Amtshandlung: jede Menge Versprechungen und Gratis-Schokolade. Dumm nur, dass gleichzeitig lauter Kinder im Land verschwinden. Darunter auch Finns merkwürdiger "Bruder" Kimmelim (ein Antrittsgeschenk aus Nordboresian an den neuen Präsidenten). Höchste Zeit, sich mit Freundin Sunniva in eine mehr als verrückte Gangsterjagd zu stürzen.
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung:
Finn hat eine recht außergewöhnliche Familie. Nicht nur das sein Bruder ein Gastgeschenk aus Nordboresian ist, auch sein Vater ist etwas komisch. Eigentlich ist er Taxifahrer, wird dann aber zum norwegischen Ministerpräsidenten ernannt. Er tut nun viele recht unnütze Dinge, wie beispielsweise Gratis-Schokolade an Kinder ausgeben.
Als plötzlich Kinder im ganzen Land verschwinden ist es nicht er, der sie zu suchen anfängt, sondern Finn gemeinsam mit seiner Freundin Sunniva.
Die beiden geraten so in eine abenteuerliche verrückte Geschichte hinein…

Das Kinderbuch „Finn und die geklauten Kinder“ stammt vom Autor Lars Joachim Grimstad. Es ist das Debüt des Autors und gut für Kinder ab einem Alter von ca. 10 Jahren geeignet.

Die Charaktere im Buch sind alle samt recht unterschiedlich und vielseitig gestaltet.
Finn ist ein cleverer Junge. Er ist gewitzt und hat wirklich tolle Ideen. Seine Familie ist ziemlich außergewöhnlich.
Sunniva ist Finns Freundin. Auch sie ist ziemlich clever und gewitzt. Als die Kinder verschwinden macht sie sich gemeinsam mit Finn auf sie wiederzufinden.
Kimmelim ist Finns „Bruder“. Er ist ein Gastgeschenk aus Nordboresian. Allerdings Kimmelim ist nicht das was er zu sein scheint.
Finns Vater, eigentlich Taxifahrer nun Ministerpräsident, ist ziemlich planlos. Er tut nicht viel, außer Versprechungen zu machen, wie beispielsweise jede Menge Gratis-Schokolade.

Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht gut zu lesen. Man kommt, vom Beginn mit den doch ungewöhnlichen norwegischen Namen mal abgesehen, flüssig durch die Geschichte und es ist alles verständlich und gut beschrieben. An manchen Stellen aber doch etwas zu gut.
Die Handlung selber ist abenteuerlich und spannend. Manchmal aber ist es gruselig und auch richtig gehend ekelig, als ziemlich ausführlich vom Verzehr von schlechter Schokolade erzählt wird.
In die Handlung ist auch Allgemeinwissen eingearbeitet, dies wird den Kindern so spielerisch vermittelt.

Fazit:
„Finn und die geklauten Kinder“ von Lars Joachim Grimstad ist ein tolles Kinderbuch des Debütautors und für Kinder ab ca. 10 Jahren recht gut geeignet.
Vielseitige Charaktere und eine abenteuerlich spannende Handlung konnten mich von einigen doch ekligen und gruseligen Szenen mal abgesehen dennoch begeistern.
Durchaus lesenswert!




Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar und bei Katja für die Organisation der Leserunde auf lovelybooks.

Meine Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

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