Donnerstag, 13. März 2014

Gelesen: "Für immer die Liebe" von Cynthia J. Omololu

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Dilogie!
Die Rezension kann Spoiler zu Band 1 enthalten!



-          Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
-          Verlag: Dressler (20. Januar 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3791515071
-          ISBN-13: 978-3791515076
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre


Kurzbeschreibung:
Kann die Liebe dein Schicksal besiegen? Seit Cole weiß, dass sie ein Mensch ist, der sich an seine früheren Leben erinnert, hat sich einfach alles verändert. Sie ist zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt. Griffon macht sie überglücklich und sie möchte nie wieder ohne ihn sein. Doch dann drängt sich der charismatische Drew in Coles Leben. Plötzlich weiß Cole nur noch eines: dass sie nichts mehr weiß! Sie liebt Griffon doch, oder? Warum bloß übt Drew dann so eine Anziehung auf sie aus? Ist er vielleicht ihr Schicksal?
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung:
Cole ist eine Akhet, ein Mensch der sich an seiner vorigen Leben erinnern kann. Seit sie diese Erinnerungen hat ist ihr Leben komplett verändert. Doch nicht nur dadurch, auch ist Cole das erste Mal richtig verliebt. Sie ist glücklich mit Griffon, doch dann taucht Drew auf und behauptet jemand aus Coles frühere Leben zu sein. Und obwohl Cole es nicht möchte ist sie fasziniert von Drew und fühlt sich zu ihm hingezogen. Nur warum zieht Drew Cole so an?
Doch damit nicht genug, es taucht auch noch eine neue Bedrohung auf …

Das Jugendbuch „Für immer die Liebe“ stammt von der Autorin Cynthia J. Omololu. Es it der zweite und abschließende Teil der „Für immer – Reihe“, eine Buchreihe um die junge Nicole, genannt Cole. Von Band 1 „Für immer die Seele“ war ich vor gut einem Jahr mehr als begeistert gewesen. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen an diesen zweiten Band.

Die Charaktere im Buch sind alle samt wirklich gut dargestellt und man kann sie sich gut vorstellen.
Cole ist noch immer ein sehr faszinierender Charakter. Ihre Gabe die Gefühle anderer zu erspüren finde ich richtig toll. In diesem 2. Teil habe ich Cole erneut sehr gemocht. Sie wirkt wesentlich selbstbewusster, ist eine sehr treu Seele und sehr hilfsbereit, Und vor allem Cole gibt nicht auf, lässt sich nicht unterkriegen. Mit ihrem Leben als Akhet versucht sie nun besser klar zu kommen. Ihre Gedanken und Gefühle waren für mich in diesem Buch sehr gut zu verstehen und nachzuvollziehen.
Griffon ist Coles erster richtiger Freund. Er liebt Cole und würde alles für sie tun. Allerdings manche seiner Entscheidungen waren für mich nicht ganz er, nicht ganz zu verstehen. Dennoch ich habe auch Griffon sehr sympathisch empfunden.
Drew ist der zweite Mann in Coles Leben. Er ist jemand den sie früher bereits gekannt hat, jemand aus ihrem früheren Leben. Er passt ebenso gut ins Geschehen wie ach Cole und Griffon.
Besonders gefallen hat mich das Rayne, Coles beste Freundin, in diesem Band eine größere bedeutendere Rolle zugesprochen bekommt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und jugendlich gehalten. Das Buch lässt sich locker lesen und auch wenn es zu Beginn vielleicht ein wenig schwierig ist, trotz einiger Details aus dem Vorgängerband, so konnte ich nach ein paar Seiten doch wieder vollkommen in der Geschichte eintauchen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Cole in der Ich-Perspektive. So hat man als Leser besonders zu ihr eine gute Bindung und versteht wie sie denkt und fühlt.
Die Handlung selber ist spannend gehalten. Es gibt Wendungen, welche die Sicht auf neue Dinge eröffnen. Besonders auch die Idee des Akheten finde ich persönlich total faszinierend. Das Geschehen schließt quasi an Band eins „Für immer die Seele“ an und es gibt, wie bereits erwähnt, ein paar Details aus diesem Band.

Mit dem Ende bin ich allerdings weniger zufrieden. Es hat mich ziemlich enttäuscht, denn es ist, obwohl dies der Abschlussband ist, zu offen und abrupt, irgendwie richtig unfertig. Ich finde es sehr schade das aus der geplanten Trilogie nun doch nichts wird, denn ich hätte gerne mehr über Cole, Griffon und Drew gelesen.

Fazit:
„Für immer die Liebe“ von Cynthia  J. Omololu ist ein gelungener, wenn auch nicht perfekter Abschluss der „Für immer – Dilogie“, der jedoch nicht an den ersten Band heran kommt.
Sympathische Charaktere, eine interessante Idee und die recht spannende Handlung konnten mich, trotz dem doch enttäuschenden Ende, dennoch unterhalten.
Durchaus lesenswert!




Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.


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