Freitag, 25. April 2014

Gelesen: "Death" von Melvin Burgess




-          Taschenbuch: 352 Seiten
-          Verlag: Chicken House (21. Februar 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3551520615
-          ISBN-13: 978-3551520616
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 18 Jahre
-          Originaltitel: The Hit


Kurzbeschreibung:
Death ist Kult. Jeder spricht über die neue Droge. Wer sie nimmt, hat die beste Zeit seines Lebens. Den ultimativen Höhenflug. Den absoluten Kick. Es gibt keine Grenzen, alles ist möglich – eine Woche lang. Den achten Tag erlebt man nicht. Denn Death ist tödlich.
Soll Adam die kleine Pille schlucken? Sein Bruder ist tot, bei dem Mädchen, in das er verliebt ist, hat er keine Chance und seine Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Adam glaubt, dass er nichts zu verlieren hat. Und die beste Woche seines Lebens ist greifbar nah.
(Quelle: Chicken House)

Meine Meinung:
„Death“ ist eine neue moderne Kultdroge. Sie hat eine wirklich berauschende Wirkung, 7 ganze Tage erlebt man einen Rausch der seines Gleichen sucht, den 8. Tag allerdings erlebt man nicht mehr. Denn „Death“ bringt den Konsumenten um.
Adam ist fasziniert von der Droge. Immer wieder muss er an sie denken und daran welchen Rausch er erleben könnte.
Da verkündet sein Idol, der Rockstar Jimmy Earle, er habe „Death“ genommen und nun scheint er zu planen öffentlich auf der Bühne zu sterben.
Das Unheil nimmt seinen Lauf? Wird Adam „Death“ ebenfalls nehmen? Und wenn ja wird er ebenso sterben wie all die anderen?

Der Jugendroman „Death“ stammt von Autor Melvin Burgess. Er hat bereits ein paar Bücher herausgebracht, für mich persönlich war dies aber das erste Werk von ihm.

Der Protagonist Adam ist 17 Jahre alt und hat es nicht gerade leicht im Leben. Er kommt aus recht armen Verhältnissen. Sein Vater ist arbeitslos, seine Mutter und auch sein Bruder Jess sorgen mit ihren Jobs dafür, dass sich die Familie über Wasser halten kann. Wirklich auf die Reihe bekommt Adam aber kaum etwas. Allerdings in manchen Situationen fand ich ihn dann doch schon recht mutig. Wie er sich beispielsweise für seine Freundin einsetzt.
Lizzie ist Adams Freundin. Sie kommt auch besseren Verhältnissen als er und ihr stehen nach der Schule schon eher die Türen offen. Sie wirkt zwar reifer als Adam, doch nicht immer ist dies auch so. Lizzie ist sehr leicht zu beeinflussen, wächst aber im Handlungsverlauf dann doch sehr über sich hinaus.
Adams Bruder Jess taucht auch immer wieder im Buch auf. Allerdings sein Verhalten ist nicht immer wirklich zu verstehen.

Neben den 3 genannten Charakteren gibt es im Buch noch zahlreiche Nebencharaktere. Diese sind ebenso gut dargestellt und werden von Melvin Burgess wirklich gut in Szene gesetzt.

Der Schreibstil des Autors ist locker und gut zu lesen. Er schreibt mit recht einfachen Worten und bringt die Thematik soweit gut rüber.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Hierfür wird der personale Stil verwendet.
Die Handlung an sich hat mir ebenso gut gefallen. Sie ist interessant und alles ist nachvollziehbar und verständlich erklärt. Die Droge „Death“ wird unweigerlich in den Mittelpunkt gedrängt. Das Buch ist spannend gehalten, es sind Wendungen und Überraschungen eingebaut. Allerdings gibt es  Szenen die mir ein wenig zu brutal geschildert sind.

Das Ende beantwortet soweit die meisten Fragen gut. Ein paar bleiben offen und man wird als Leser angeregt darüber nachzudenken. Dennoch passt der Schluss wirklich gut zum gesamten Buch.

Fazit:
„Death“ von Melvin Burgess ist ein wirklich tolles Buch das für Leser ab circa 14 Jahren geeignet ist.
Die gut ausgearbeiteten Charaktere, der leicht und verständlich zu lesen Stil und eine interessante, teils aber doch recht brutale, Handlung haben mir spannende Lesestunden beschert und am Ende zum Nachdenken angeregt.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu finden.

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Morgen,

    der Gedanke alleine, dass es so eine Droge gibt und die Vorstellung..was passiert, wenn hat mich bei diesem Roman begeistert. Endlich mal eine neue und interessante Idee.

    Geschickt und schreibstilmäßig sehr gut, wie der Autor das Lebensgefühl vieler Jugendlich auch in der heutigen Zeit rüber bringt. Denn so als Fantasy kann und sollte man die Geschichte eigentlich nicht ab tun. Diese Zweiklassengesellschaft haben wir ja auch.

    Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

    LG..Karin..

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