Sonntag, 27. April 2014

Gelesen: "Der beste Sommer meines Lebens" von Shannon Greenland

-          Taschenbuch: 240 Seiten
-          Verlag: bloomoon (3. April 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3845801824
-          ISBN-13: 978-3845801827
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
-          Originaltitel: The Summer My Life Began


Kurzbeschreibung:
Eine unerwartete Begegnung mit einem interessanten Jungen ...
Die Möglichkeit, ihrer heimlichen Leidenschaft nachzugehen ...
Die Freiheit, die zu sein, die sie schon immer sein wollte ...

Als Em die Einladung ihrer Tante annimmt, den Sommer in deren Bed & Breakfast auf einer traumhaft schönen Insel zu verbringen, ahnt die Siebzehnjährige nicht, dass diese Entscheidung ihr Leben von Grund auf verändern wird. Zu Hause war alles streng durchgeplant: Schule, Elitecollege, Karriere als Anwältin. Ihre Tante dagegen ermutigt sie, ihrer heimlichen Leidenschaft - dem Kochen - nachzugeben. Und dann gibt es da noch Cade, den gutaussehenden, aber unzugänglichen Jungen, mit dem Em mehr verbindet, als sie erst glaubt ...
(Quelle: bloomoon)

Meine Meinung:
Ganz überraschend bekommt die 17-jährige Em Post von der ihr unbekannten Tante Tilly. Diese lädt Em ein den letzten Sommer vor dem College bei ihr im Bed & Breakfast zu verbringen. Em ist sofort Feuer und Flamme und nachdem sie ihre Eltern letztlich auch überzeugen konnte geht die Reise los.
Auf der Insel bei Tilly kann Em endlich einmal sein wie sie möchte, ganz ohne Etikette und Regeln. Sie genießt das Leben und vor allem endlich kann sie kochen so viel sie möchte.
Was Em nicht ahnt, dieser Sommer wird ihr Leben komplett auf den Kopf stellen …

Das Jugendbuch „Der beste Sommer meines Lebens“ stammt von der Autorin Shannon Greenland. Es ist hier in Deutschland ihr Debütwerk, mit dem sie Leser ab ca. 14 Jahre anspricht.

Die Protagonistin Em, eigentlich heißt sie Elisabeth Margareth, war mir von der ersten Seite an sofort sympathisch. Sie ist 17 Jahre alt und man kommt nicht umher, man muss sie mögen. Em kommt aus gutem Hause, ihr Leben nach der Schule ist bereits vorbestimmt. Sie wird aufs College gehen und Anwältin werden. So jedenfalls haben es ihre Eltern vorgesehen. Doch in Wirklichkeit möchte Em gar nicht Jura studieren. Viel lieber möchte sie Kochen, ihr Hobby liebend gerne zum Beruf machen. Doch das passt nicht in die Lebensumstände und ihre Eltern sehen das gar nicht gerne. Als Em bei ihrer Tante Tilly ist blüht sie auf. Sie genießt ihr Leben einfach.
Gwenny ist Ems jüngere Schwester. Das Verhältnis der beiden ist sehr innig, sie halten fest zusammen. Gwenny mochte ich ebenfalls von Beginn an.
Tante Tilly ist ein herzlicher fröhlicher Mensch, den man einfach mögen muss. Sie lacht gerne und genießt ihr Leben in vollen Zügen. Auf der Insel betreibt sie ein Bed & Breakfast. Das Tilly ein Geheimnis hat wird im Verlauf der Handlung klar.
Cade lebt auf der Insel und arbeitet bei Tilly. Er ist in Ems Alter und zwischen den beiden ist mehr, das Knistern ist förmlich zu spüren. Aber auch Cade verbirgt ein Geheimnis, das erst zum Ende hin ans Licht kommt.

Neben diesen genannten Charakteren gibt es noch weiter. Beispielsweise Jeremy, ein Junge aus ebenso gutem Hause, der auch etwas für Em übrig hat, oder auch Frederik, Ems Cousin, oder auch die Angestellten im Bed & Breakfast Domino oder Beth. Sie alle sind vielseitig gestaltet und vorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und flüssig. Man kann das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen. Die Umgebung der Insel und das Bed & Breakfast von Tilly sind wunderbar beschrieben. Man bekommt regelrechtes Fernweh.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Em in der Ich-Perspektive. So kann man sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen und baut eine Bindung zu ihr auf.
Die Handlung selber ist leicht und locker. Sie macht Lust auf Sommer, Sonne, Strand und Meer. In die Handlung integriert ist neben einer Lovestory auch ein Familiengeheimnis, das erst am Ende gelüftet wird. Zwar ist die Handlung in gewisser Weise vorhersehbar, doch das stört hier nur bedingt.

Das Ende mit der Auflösung des Geheimnisses  hat mich ein wenig überrascht und mir gut gefallen. Es passt zur Gesamthandlung und hat mich als Leser zufrieden zurückgelassen.

Fazit:
„Der beste Sommer meines Lebens“ von Shannon Greenland ist ein locker leichtes Jugendbuch, das sich ideal als Lektüre für zwischendurch eignet.
Sympathische Charaktere, der leichte Schreibstil und eine schöne, wenn auch teilweise vorhersehbare, Handlung mit integrierter Lovestory haben mich wirklich gut unterhalten und mir angenehme Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch und bei "Was liest du?" für die Leserunde.

Meine Rezension ist auch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

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