Dienstag, 22. April 2014

Gelesen: "Die Beschützerin" von Susanne Kliem


-          Broschiert: 320 Seiten
-          Verlag: carl's books (3. März 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 357058531X
-          ISBN-13: 978-3570585313


Kurzbeschreibung:
Janne Amelung, erfolgreiche Event-Managerin bei einem Berliner Fernsehsender, muss ihre Abteilung vor Unternehmensberatern präsentieren. Die Atmosphäre ist angespannt – es steht viel auf dem Spiel. Umso erleichterter ist Janne, dass Vanessa Ott aus dem Beraterteam aufgeschlossen und sympathisch wirkt und sogar den privaten Kontakt zu ihr sucht. Janne lässt sich dankbar darauf ein – auch wenn sie das starke Interesse der Beraterin insgeheim irritiert. Aber Nein sagen ist nicht gerade ihre Stärke.
Kurze Zeit später hat sich Jannes Situation komplett gewendet: Sie wird zum Opfer von Mobbing und Intrigen, selbst ihre engsten Kollegen misstrauen ihr nun. Dann dringt jemand heimlich in ihre Wohnung ein, benutzt ihre persönlichsten Dinge. Als ihr eine Affäre angehängt wird und ihre große Liebe Gregor sich von ihr abwendet, erkennt Janne, dass sie Opfer eines teuflischen Plans ist. Aber wer steckt dahinter?
Es ist jemand, der sie ganz genau durchschaut und ihr immer einen Schritt voraus ist...
(Quelle: carl´s books)

Meine Meinung:
Janne liebt ihren Job als Event-Managerin bei einem Berliner Fernsehsender. Auch sonst läuft in ihrem Leben alles richtig gut. Sie ist beliebt und hat einen Freund, der sie liebt.
Doch plötzlich ändert sich alles als eine Gruppe von Unternehmensberatern in den Sender kommt. Janne sieht sich plötzlich Mobbing und anderen Intrigen ausgesetzt, ohne zu wissen wer dahinter steckt.
Wird Janne herausfinden wer es auf sie abgesehen hat?

Der Psychothriller „Die Beschützerin“ stammt von der Autorin Susanne Kliem. Für mich war dies das erste Buch der Autorin.

Die Protagonistin Janne war mir sofort sympathisch. Sie ist sehr erfolgreich als Event-Managerin und steht mitten in Leben. Zudem ist Janne sehr beliebt bei den anderen Angestellten des Berliner Fernsehsenders und auch privat läuft es wirklich gut. Ihr Freund Gregor liebt sie und die beiden sind glücklich. Als sich die Situation verändert sind Jannes Ängste sehr gut nachzuvollziehen. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und versteht sie.

Leider ist Janne der einzige Charakter des Buches über den man als Leser mehr erfährt. Die anderen Personen bleiben leider sehr blass.

Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und man kann das Buch flüssig lesen. Sie beschreibt Szenen gut und bringt Emotionen gut zum Leser.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Janne in der Ich-Perspektive. Man entwickelt so als Leser einen direkten Draht zu ihr und hat Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
Die Handlung an sich ist interessant gehalten. Das Thema Mobbing spielt eine große Rolle und wird glaubhaft und gut recherchiert dem Leser näher gebracht. Die Spannungskurve steigt kontinuierlich an und je weiter man voranschreitet, desto weniger kann man das Buch aus der Hand legen. Es herrscht ein sehr hohes Tempo. Als Leser kommt man recht schnell dahinter wer hinter den ganzen Mobbingattacken und Intrigen steckt, Janne braucht da um einiges länger.
Je näher man dem Ende kommt desto rasanter wird das Geschehen. In meinen Augen ging es aber dann doch etwas zu schnell.

Das eigentliche Ende kam für mich recht unerwartet und überraschend. Jedoch muss ich auch sagen die Auflösung war mir schlichtweg zu einfach gestrickt. Der Epilog wiederum hat mir dann aber gut gefallen.

Fazit:
„Die Beschützerin“ von Susanne Kliem ist soweit ein sehr guter Psychothriller, der ohne großes Blutvergießen auskommt.
Die sympathische Protagonistin, der recht einfache Schreibstil der Autorin und eine gut durchdachte Handlung mit einem interessanten Thema konnten mich fesseln, auch wenn mir das Ende leider nicht so zugesagt hat.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Die Rezension ist auch noch hier, hier, hier, hier, hier (unter Manja Teichner) und hier (unter Manja Teichner) zu lesen.

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