Donnerstag, 3. April 2014

Themenbeitrag zum Buch "Der Zorn des Lammes" von Johannes Groschupf - Thema Psychose

Hallo und einen schönen Guten Morgen,

heute habe ich hier auf meinem Blog einen Themenbeitrag zum Buch


von Johannes Groschupf 

für euch.


Das Buch ist am 01.04.2014 bei Oetinger Taschenbuch erschienen
und biete vielerlei Themen, über die man sich als Leser so seine Gedanken machen kann.

Meine Rezension findet ihr im Übrigen hier.

Gemeinsam mit dem Verlag hat Katja von "Ka-Sa´s Buchfinder" einige Blogger gewonnen,
die über Themen des Buches berichten.
Bereits an den letzten zwei Tagen konntet ihr die Beiträge auf
und
Tanja von "lesen und mehr" 

finden.

Heute nun folgt mein Beitrag!

Mein Thema:

Die Psychose mit Behandlung und Medikamente


Zuerst einmal zur Definition "Psychose"

Eine Psychose bezeichnet einen Zustand, in dem die Betroffenen den Bezug zur Realität verloren haben. 
Meist leiden sie an Wahnvorstellungen oder Halluzinationen und zeigen keine Krankheitseinsicht. 
Die Symptome treten meist in akuten Episoden einer Schizophrenie auf, seltener auch bei schweren Depressionen oder infolge organischer Erkrankungen wie Demenz oder Tumoren. 
Auch Operationen, der Konsum bestimmter Drogen wie Cannabis oder LSD oder sehr massive Stresssituationen können Psychosen auslösen. 
(Quelle: Gehirn und Geist)

Bezugnehmend auf "Der Zorn des Lammes":
Milan ist es hier, der an einer Psychose leidet. Er ist besessen von Jazz, möchte ihr nahe sein, sie regelrecht besitzen. Mit jedem Tag schleicht er sich mehr in Jazz´Leben.


Es gibt zwei verschiedene Arten von Psychosen,
zum einen organische Psychosen
und
nicht organische Psychosen.

Bezug zum Buch:
Milans Psychose ist ganz klar eine nicht organische, denn es wird zu keiner Zeit erwähnt das er beispielsweise irgendeine Verletzung des Gehirns hatte oder ähnliches.Bei Milan ist die Psychose vergleichbar mit der Schizophrenie.
Er leidet an Wahnvorstellungen, bildet sich etwas ein, das nicht ist.
Ja er steigert sich regelrecht in diesen Wahn hinein.


Wie wird eine Psychose behandelt? 
Welche Medikamente gibt es?

Psychosen werden zunächst mit Medikamenten behandelt, die das Nervensystem dämpfen. Diese Wirkstoffe heißen Neuroleptika.
 Die "klassischen" Neuroleptika beeinflussen eher den Botenstoff Dopamin an den Nervenzellen, die "atypischen" den Botenstoff Serotonin.
Dadurch bilden sich Halluzinationen und Wahnvorstellungen zurück.
Angst, Spannung und das Gefühl, kontrolliert zu werden, lösen sich auf.
 Beispiele für typische Neuroleptika sind Haloperidol, Chlorprothixen, Perazin, Melperon, Thioridazin und Fluspirilen.

Zu den atypischen Neuroleptika gehören unter anderem die Wirkstoffe Sulpirid, Clozapin, Risperidon, Amisulprid, Quetiapin, Olanzapin und Ziprasidon.

Weitere Medikamente, die bei Psychosen eingesetzt werden können, 
sind der MAO-Hemmer Moclobemid 
sowie die Antiepileptika Carbamazepin und Clomethiazol. 
Bei krankhaften Ängsten steht Clomipramin zur Verfügung. 

Der Patient kann sich nach oder während der medikamentösen Behandlung auf die zweite Säule, die Psychotherapie, einlassen.
Konflikte, die an der psychischen Entgleisung beteiligt waren, können jetzt in Ruhe besprochen und neue Verhaltensweisen eingeübt werden.
Kunst- und Sporttherapie helfen dem Patienten, neue Fähigkeiten bei sich zu entdecken und sich positiv zu erleben.

Die Behandlung kann je nach Schwere der Erkrankung auf einer psychiatrischen Station oder ambulant bei einem Hausarzt/Psychiater und einem Psychotherapeuten erfolgen.
Bei Psychosen wegen Alkoholmissbrauch, Drogen oder Medikamenten muss ein begleiteter Entzug erfolgen.
(Quelle: Onmeda: Medizin & Gesundheit)

Bezug zu "Der Zorn des Lammes":
 Zu Beginn wird geschildert das Milan schon länger an der Psychose leidet.
Er war bereits in Therapie, untergebracht in einer Klinik. Dort wurde er behandelt.

Zitat Seite 19:
"Keine Medikamente mehr. Kein Aufenthaltsraum. [...]
Haldol heißt das Zeug. Wir alle haben es bekommen. Wir waren die Haldolzombies, [...]
All das habe ich hinter mir gelassen, jetzt bin ich frei und schaue hinaus auf die Stadt."


Wie es im Laufe des Buches mit Milan und seiner Erkrankung weitergeht,
das müsst ihr selbst herausfinden.

Beispielsweise habt ihr bei Lovelybooks die Möglichkeit euch bei der Leserunde zu Buch zu bewerben.
Oder ihr kauft es euch, beispielsweise hier.


Ich hoffe ich konnte euch das Thema Psychose ein wenig näherbringen und ihr habt nun vielleicht sogar Lust darauf das Buch zu lesen.
Ich kann es euch nur empfehlen!

Während der nächsten Tage wird es auf den nachfolgenden Blogs noch weitere Themenbeiträge geben:

Waldschrat von "Waldschrat's Bücher- und Lehrerblog"
Steffi und Nadja von "Schlunzen-Bücher"
Bianca von "Bibilottas Kunterbunte Welt"
Jessica von "Schattenwege"
Conny von "Die Seitenflüsterer - unser Buchblog"
Annett von "Reading Books"
Petra von "Leserattes Bücherwelt"
Mandy von "Mandys Bücherecke"



Kommentare:

  1. Hallo und guten Morgen,

    schon interessant, wie so etwas entsteht und welche Behandlungsmöglichkeiten es so gibt.

    LG..Karin..

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  2. Huhu!
    Einen schönen Artikel hast Du geschrieben. Sehr interessant.
    LG Mone

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  3. Toller Beitrag liebe Manja. War wirklich interessant zu lesen. GLG Petra

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  4. Huhu Manja,
    dein Beitrag ist äußerst gelungen und passend zu Milan. ;)
    Liebe Grüße
    Mandy

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  5. Das passt wirklich gut zu Milan. Du hast klasse recherchiert! Vielen Dank (auch von Milan, hehe...)

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