Dienstag, 27. Mai 2014

Gelesen: "Eine Liebe über dem Meer" von Jessica Brockmole



-          Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
-          Verlag: Diana Verlag (24. März 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3453291506
-          ISBN-13: 978-3453291508
-          Originaltitel: Letters from Skye

Kurzbeschreibung:
Eine Liebe, die ein Ozean trennt. Zwei Herzen, die einander nie vergessen können.
Isle of Skye, 1912. Eines Tages erhält die schottische Schriftstellerin Elspeth einen Brief aus Amerika. Der Absender, ein junger Mann namens David, bewundert ihre Gedichte. Obwohl ein Ozean zwischen ihnen liegt, ist es der Beginn einer tiefen Liebe. Erst die Wirren des Weltkrieges führen die beiden zusammen, nur um sie unter tragischen Umständen wieder zu trennen. Mehr als zwei Jahrzehnte später stößt Elspeths Tochter Margaret auf Davids Briefe und kommt so der Geschichte dieser schicksalhaften Liebe auf die Spur …
(Quelle: Diana Verlag)

Meine Meinung:
Elspeth ist Schriftstellerin und hat bereits mehrere Bücher herausgebracht. Sie lebt auf der Isle of Skye. Im Jahr 1912 erreicht sie ihr erster Fanbrief, geschrieben vom jungen amerikanischen Studenten David. Elspeth beantwortet den Brief und es entwickelt sich nach und nach ein reger Briefverkehr zwischen den beiden. Sie erzählen sich viel, reden über ihre Träume, ihr Leben, über Gott und die Welt. Aus der anfänglichen Brieffreundschaft wird ganz langsam eine tiefe Verbundenheit, es entwickeln sich Gefühle, sowohl bei Elspeth als auch bei David. Doch Elspeth verschweigt David etwas, denn sie ist verheiratet.
Dann beginnt der Erste Weltkrieg, der das Leben beider verändern wird …

Der Roman „Eine Liebe über dem Meer“ wurde von der Autorin Jessica Brockmole geschrieben. Es ist das Debüt der Autorin.

Elspeth ist Schriftstellerin und mit Ian verheiratet. Sie ist selbstbewusst, sehr gefühlvoll und eigenständig.
David ist ein amerikanischer Student. Er ist 20 Jahre alt und recht frech. David nimmt Kontakt zu Elspeth auf, er kann recht gut Gedichte schreiben.
Margret ist Elspeths Tochter. Sie lebt in den 1940iger Jahren mit ihrem Freund Paul. Sie findet die Briefe ihrer Mutter Elspeth durch Zufall. So aber hat sie die Chance mehr über ihre Familie herauszufinden und reist sogar von Edinburgh auf die Isle of Skye.
Obwohl man durch die besondere Form des Buches die Personen nicht wirklich kennenlernt, so fühlt man sich dennoch als Leser sehr mit ihnen verbunden.

Der Schreibstil der Autorin ist poetisch und sehr gefühlvoll. Man kann die Gefühle, die sowohl zwischen Elspeth und David als auch zwischen Margaret und Paul sind regelrecht greifbar.
Das Buch ist in Briefform geschrieben. Man wird hier als Leser also nicht Zeuge von Gesprächen zwischen den einzelnen Personen und dennoch entwickelt man eine enge Bindung zu ihnen, denn die Briefe sind quasi die Gespräche. Es gibt zwei Zeitebenen, einmal die Zeit um 1912 und dann die 1940iger Jahre. Die Autorin verbindet beide Zeiten sehr gut miteinander.
Die Handlung ist wundervoll. Sie ist romantisch, gefühlvoll aber auch melancholisch und stimmt nachdenklich. Sie berührt das Herz des Lesers.
Die Liebesgeschichte zwischen Elspeth und David ist richtig schön. Sie entwickelt sich langsam und wirkt absolut glaubhaft.
Die Spannung im Buch wird dadurch aufrechtgehalten, das es zum einen die beiden angesprochenen Zeitebenen gibt und Jessica Brockmole kapitelweise zwischen ihnen hin und her wechselt.
Es gibt unverhoffte Entwicklungen im Buch und bis zum Ende hin ist es unvorhersehbar wie es wirklich ausgeht.

Fazit:
„Eine Liebe über dem Meer“ von Jessica Brockmole ist ein besonderes Debüt, das berührt.
Protagonisten, die dem Leser beim Leser sehr nah sind, ein gefühlvoller poetischer Stil und eine Handlung, die nach dem Lesen noch nachhallt, haben mich hier vollkommen überzeugt und begeistert.
Ganz klare Leseempfehlung!


Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Die Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads. Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu lesen.

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