Montag, 5. Mai 2014

Gelesen: "Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School" von Gabriele Diechler

-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 1733 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 334 Seiten
-          Verlag: Impress (3. April 2014)
-          Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung:
Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon Manor, seinerzeit auch "Romantic House" genannt, war einst die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute beherbergt das düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst dorthin verschlagen würde. Und noch viel weniger, dass sie gerade dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was das Verlieben noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist.
(Quelle: Impress)

Meine Meinung:
Aoki und ihr Vater leben in München und ihr Leben scheint soweit ganz in Ordnung zu sein. Doch gerade in letzter Zeit aber hat Aoki immer wieder Schwierigkeiten in der Schule. Sie hat immer öfter Konzentrationsprobleme und wird letztlich zum Schulpsychologin geschickt. Dort stellt man fest, Aoki ist unterfordert. Aufgrund ihrer Hochbegabung schickt ihr Vater sie nach Schottland an die Princess Helena School welche im sagenumwobenen Landsitz von Glenlyon Manor untergebracht ist. Allerdings die Schule wirkt mysteriös und irgendetwas stimmt dort nicht. Auf dem Gebäude soll ein Fluch liegen und Aoki verliebt sich ausgerechnet in den Jungen, der diesen Fluch in sich trägt. Und als ob das noch nicht genug wäre kann sie auf plötzlich Geister sehen …

Das Jugendbuch „Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School“ stammt von der Autorin Gabriele Diechler. Von ihr kannte ich vor diesem Buch bereits ein anderes Jugendbuch und war so gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Der Klappentext jedenfalls versprach sehr viel.

In diesem Fantasyroman kommen sehr viele, mal mehr, mal weniger wichtige Charaktere vor.
Aoki, ihr richtiger Name ist Anna Olga Karin Ida Graf, ist ein liebenswertes junges Mädchen, das mir von Beginn an sympathisch war. Sie ist hochbegabt und soll auf die Princess Helena School gehen. Ihr Vater und ihre beste Freundin Uschka bleiben in München zurück. In Schottland muss Aoki schnell feststellen das die Schule Geheimnisse birgt. Sie macht sich daran diese zu entschlüsseln.
Uschka ist Aokis beste Freundin und obwohl sie in München zurückbleibt steht sie Aoki mit Rat und Tat zur Seite. Die Handyrechnungen jedenfalls sind immens hoch.
Aokis Vater Goswin bleibt hat Aoki alleine großgezogen. Er bleibt ebenso in München zurück, lässt seine Tochter alleine ziehen. Als Leser bemerkt man recht schnell, dass er Geheimnisse hat.

Neben den genannten gibt es noch viele weitere Charaktere, beispielsweise Mitschüler in Schottland, Bedienstete der Schule oder auch Lehrer. Sie alle haben eines gemeinsam, auch sie verheimlichen etwas vor Aoki. Und dann ist da ja auch noch der Geisterhund Tiffy. Aoki war bis zu dem Zeitpunkt, wo sie nach Glenlyon Manor gekommen ist gar nicht klar, dass sie Geister sehen kann.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und verzaubert den Leser. Das Buch ist in 3 große Teile unterteilt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Aoki in der Ich-Persepktive. So lernt man Aoki wirklich gut kennen und bekommt gleichzeitig auch die Möglichkeit mitzurätseln.
Die Handlung an sich hat mich zu Anfang doch ziemlich verwirrt. Es gab so viele Namen, die zugeordnet werden wollten und ich geb zu ein wenig kam ich durcheinander. Nachdem sich dies aber gegeben hatte konnte mich das Buch fesseln und ich habe mitgerätselt und wollte wissen was es mit dem Fluch auf sich hat und welche Geheimnisse noch ans Licht kommen.
Neben einer kleinen süßen Lovestory, die jedoch nur nebenbei läuft, hat Gabriele Diechler auch historische Fakten ins Buch eingebaut. Es wirkt alles nachvollziehbar und verständlich.

Das Ende des Buches ist abgeschlossen. Es wirkt alles schlüssig und passend. Ich für meinen Teil habe das Buch am Ende zufriedengestellt zur Seite gelegt.

Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School“ von Gabriele Diechler ein sehr gutes Jugendbuch.
Die sympathische Protagonistin und die geheimnisvolle spannende Handlung konnten mich, nach eher verwirrendem Beginn, doch noch fesseln und unterhalten.
Durchaus lesenswert!


Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte eBook.

Meine Rezension gibt es auch noch bei Lovelybooks, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu finden.

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