Donnerstag, 19. Juni 2014

Gelesen: "Das Schicksal der Paladine - Gestrandet" von Jörg Benne

Achtung:
Dies ist der Abschlussband einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler zu den Vorgängerteilen enthalten!


-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 918 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 320 Seiten
-          Verlag: Koios Verlag (15. Juni 2014)
-          Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung:
Die rätselhaften Auristen sind Tristans einzige Hoffnung, das verschollene Amulett der Nekromanten zu finden. Wenn es Mardra in die Hände fällt, ist Tristan endgültig in Nuareth gestrandet und der Nekromant würde zu einer Bedrohung für ganz Nuareth werden. Doch schon die Reise zu den Auristen wird für Tristan, Martin und ihre Gefährten zu einem gefährlichen Abenteuer.
Derweil will Tristans Vater Darius seinem Sohn zu Hilfe kommen, indem er Nuareth über das Amulett der Nekromanten betritt. Dabei unterschätzt er jedoch die dunkle Macht, die dem Amulett innewohnt und ihn mehr und mehr in ihren Bann zieht.
(Quelle: Koios Verlag)

Meine Meinung:
Tristan ist noch immer in Nuareth auf der Suche nach dem Amulett der Nekromanten. Sein Ziel sind nun die Auristen. Sie sind seine einzige verbliebene Hoffnung das Amulett zu finden. Tristan muss es vor Mardra finden, denn wenn es ihm in die Hände fällt ist Tristan in Nuareth gestrandet und das Land bedroht. Doch bereits der Weg zu den Auristen ist für Tristan und seine Gefährten sehr beschwerlich.
Zur gleichen Zeit betritt Darius mit Hilfe des Amuletts der Nekromanten Nuareth. Er ist auf der Suche nach seinem Sohn Tristan, möchte ihm zu Hilfe kommen. Doch Darius unterschätzt hierbei das Amulett und dessen dunkle Macht.
Kann Darius seinen Sohn trotzdem finden? Und gelangt Tristan vor Mardra zum Amulett der Nekromanten? Ist Nuareth noch zu retten?

Der Fantasyroman „Das Schicksal der Paladine – Gestrandet“ wurde vom Autor Jörg Benne geschrieben. Es ist der dritte und somit abschließende Teil der „Paladine“ – Trilogie rund um Tristan und das Land Nuareth. Bevor man als Leser diesen Teil liest ist es sehr ratsam die beiden Vorgängerteile zu lesen, da die Bücher aufeinander aufbauen. Mir hat „Das Schicksal der Paladine“ und „Das Schicksal der Paladine – Gejagt“ bereits sehr gut gefallen und so war ich sehr neugierig darauf wie es denn zu Ende gehen würde.

Die Charaktere im Buch sind soweit bekannt auf den ersten beiden Teilen.
Tristan mochte ich erneut sehr gerne. Aus dem einstigen Teenager ist ein junger Mann geworden, der ziemlich genau weiß was er will. Er lässt sich auch von Schwierigkeiten auf seinem Weg nicht abbringen, hält an seinem Ziel fest. Tristans Ziel ist es das Amulett der Nekromanten zu finden, bevor es Mardra in die Hände fällt. Ein schwieriges Unterfangen.
Darius, Tristans Vater, möchte seinem Sohn in Nuareth zu Hilfe kommen. Er sorgt sich um ihn. Allerdings ist seine Rückkehr nach Nuareth nicht ohne Probleme.
Mardra fällt hier im Buch ganz klar die böse Rolle zu. Er ist ein Nekromant und tut alles dafür um das Amulett der Nekromanten zu bekommen. Mardra schreckt vor nichts zurück.

Auch die anderen Figuren, wie Martin oder Lissann, sind wieder mit von der Partie. Sie haben mir auch dieses Mal wieder sehr gut gefallen, sie wurden von Jörg Benne erneut sehr gut gezeichnet.
Es gibt auch neue Charaktere, wie beispielsweise die Auristen oder auch die Magierpiraten. Auch sie haben einen festen Platz in diesem 3. Teil.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und wunderbar zu lesen. Die Szenen werden detailliert beschrieben, man kann sich die Welt Nuareth sehr gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Hierfür hat Jörg Benne erneut die personale Erzählperspektive verwendet. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die am Ende zusammenlaufen.
Die Handlung ist komplex. Es passiert sehr viel, das Tempo ist sehr hoch gehalten. Die Spannung ist direkt da, es gibt Wendungen und Überraschungen und man merkt, dass es zu Ende geht.

Das Ende ist ein Showdown, der spannend gehalten ist. Danach klingt die Geschichte um Tristan, Darius und die Paladine ruhig aus. Alle im Verlauf der Trilogie aufgekommenen Fragen werden beantwortet, das Ende rundet die Trilogie wirklich sehr gut ab.

Fazit:
„Das Schicksal der Paladine – Gestrandet“ von Jörg Benne ist ein wirklich gelungener Abschlussband der „Paladine“ – Trilogie.
Die toll gezeichneten Charakter, der detaillierte flüssige Stil und eine temporeiche komplexe Handlung haben mir spannende Lesestunden beschert und mich wirklich überzeugt.
Klare Leseempfehlung!


Ich danke dem Autor für das eBook-Leseexemplar.

Die Rezension ist auch bei Lovelybooks, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu lesen.

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