Freitag, 20. Juni 2014

Gelesen: "Die Erben der alten Zeit - Das Amulett" von Marita Sydow Hamann



-          Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
-          Verlag: SANTICUM MEDIEN (27. Mai 2013)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3200030836
-          ISBN-13: 978-3200030831
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren


Kurzbeschreibung:
Ein verstörendes Erlebnis veranlasst das Findelkind Charlotta Johansson, genannt Charlie, nach ihren wahren Eltern zu suchen.  
Charlie stiehlt ihre Akte und verlässt bei Nacht und Nebel das Kinderheim, in dem sie lebt. Mit dabei: Ein steinernes Amulett, das der Akte beilag. In Charlies Händen bewirkt es seltsame Dinge: Auf ihrer Flucht wird sie von dichtem Nebel umhüllt und findet sich plötzlich auf einem anderen Planeten namens Godheim wieder. In dieser mittelalterlich geprägten Weltherrscht der grausame Magier Oden, der nun auch nach Charlies Leben trachtet. Außerdem gibt es noch Sora, eine junge Frau, die nach einem mystischen, 15.000 Jahre langen Schlaf auf dem fortschrittlichen Planeten Euripides erwacht. Hier regieren Wissenschaft und Technik. Welche Verbindung besteht zwischen diesen beiden Welten?
(Quelle: Marita Sydow Hamann Books)

Meine Meinung:
Charlotta Johannson lebt mal wieder im einen Kinderheim, nachdem sie mehrere Pflegefamilien kennengelernt hat. Dort erfährt sie zufällig das es ein Geheimnis um ihre Geburt gibt und wie man sie damals vor 14 Jahren gefunden hat. Kurzerhand klaut Charlotta einer Sozialarbeiterin ihre Akte, denn sie möchte mehr herausfinden und läuft schließlich aus dem Heim weg. In der Akte befand sich auch ein Amulett. Mit diesem gelangt Charlotta in eine andere Welt voll mit Mythen und Sagen.
Ist dies Charlottas wahre Heimat? Kommt sie dort her?

Der Fantasyroman „Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“ stammt von der Autorin Marita Sydow Hamann. Es ist der Auftaktband der „Die Erben der alten Zeit“ – Trilogie.

Die Protagonistin Charlotta Johannson, genannt Charlie, ist 14 Jahre alt. Sie hat bereits eine sehr bewegte Kindheit hinter sich. Einst war sie ein Findelkind, ist dann aber behütet bei Pflegeeltern aufgewachsen. Allerdings sind diese verunglückt und ab da waren Kinderheime und andere Pflegefamilien Charlies Zuhause.  Charlie ist ein wissbegieriges neugieriges Mädchen, das mehr über ihre Vergangenheit, ihre wirkliche Herkunft herausfinden möchte. Ich empfand sie als sehr liebenswert und sympathisch.

Neben Charlie gibt es noch weitere in der Geschichte vorkommende Charaktere. So zum Beispiel ihre Weggefährten Biarn, Tora und Kunar, oder auch ihre Freunde in der Gegenwart.
Und da ist noch Oden, der Magier von Vanaheim, den man zur bösen Seite zählen kann, denn Charlie muss ihn bekämpfen. Sie sind ebenso wirklich mit Liebe zu Detail gezeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist frisch, flüssig und gut zu lesen. Die geschaffene Welt Godheim ist vorstellbar beschrieben.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Charlie, wofür Marita Sydow Hamann die personale Perspektive verwendet hat.
Die Handlung an sich beginnt ruhig. Sie baut sich dann langsam auf und je tiefer man ins Geschehen vordringt, desto spannender wird es. Es wird allerdings zu keiner Zeit langweilig, eher im Gegenteil, die Entwicklung der Handlung und seiner Charaktere ist vorstellbar und schlüssig.
Die Schauplätze sind im heutigen Schweden angesiedelt und es gibt häufig einen Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Die Welt Godheim fand ich faszinierend beschrieben. So gibt es dort beispielweise 26 Stunden am Tag oder zwei Monde.
Allerdings muss ich zugeben am Anfang hatte ich doch ein paar Probleme mit dem Einstieg. Woran es lag kann ich gar nicht so wirklich sagen, es hat mir irgendwie etwas gefehlt. Doch nach ein paar Seiten war ich mittendrin und kam, trotz der Dicke des Buches, zügig voran.

Zum Ende hin zieht die Spannungskurve nochmals merklich an und man ist dann schneller als erwartet am Ende. Dieses klärt ein paar offene Fragen, andere wiederum bleiben bestehen und machen neugierig auf den zweiten Teil „Die Erben der alten Zeit – Der Thul“.

Fazit:
Alles in Allem ist „Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“ von Marita Sydow Hamann ein wirklich sehr guter Auftakt der Fantasytrilogie.
Die liebenswerte Protagonistin, der frische flüssige Stil und eine sich langsam aufbauende spannende Handlung haben mir wirklich fantastische Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich danke der Autorin und dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu lesen.

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