Donnerstag, 26. Juni 2014

Gelesen: "Geborgen. In unendlicher Weite" von Veronica Rossi

Achtung:
Dies ist der Abschlussband der Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten
!


-          Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
-          Verlag: Oetinger (Mai 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3789146226
-          ISBN-13: 978-3789146220
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre


Kurzbeschreibung:
Nachdem Reverie von einem Äthersturm ausgelöscht wurde, kehrt Aria schwerverletzt zum Stamm der Tiden zurück. Hier wartet Perry auf sie, dem in Arias Abwesenheit einmal mehr bewusst wurde, wie viel er für sie empfindet.
Mit ihrem Stamm wollen Perry und Aria nun zur Blauen Stille aufbrechen, um Zuflucht vor den Stürmen zu finden. Doch auch Sable, der Kriegsherrn der Hörner, und Kommandant Hess hegen ganz ähnliche Absichten. Als Perry und Aria versuchen, die Pläne ihrer Rivalen zu vereiteln, geraten sie schon bald selbst in Gefangenschaft. Nach einer blutigen Schlacht gelingt es ihnen schließlich zu entkommen, und bald scheint die Blaue Stille zum Greifen nah. Doch das Schicksal will es, dass Aria und Perry erneut voneinander getrennt werden ...
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:
Die immer schlimmer werdenden Ätherstürme wüten noch immer. Der Stamm der Tiden hat sich tief in einer Höhle versteckt. Doch lange kann das so nicht mehr gut gehen, ihr Überleben steht auf dem Spiel, denn ihre Lebensmittel werden immer knapper.
Perry, mittlerweile ein starker Anführer, plant die Flucht. Es soll zu sagenumwobenen Blauen Stille gehen. Doch nicht nur die Tiden wollen dort zur Ruhe kommen, auch ein konkurrierender Stamm plant dies zu tun.
Aria und Perry machen deren Pläne jedoch zunichte und geraten prompt in Gefangenschaft. Nach einer blutigen Schlacht können sie entkommen und es scheint als ob die Blaue Stille greifbar wäre.
Da werden Aria und Perry erneut getrennt …

Der dystopische Roman „Geborgen. In unendlicher Weite“ stammt von der Autorin Veronica Rossi. Es ist der Abschlussband der „Aria & Perry“ – Trilogie und man sollte die Vorgängerteile unbedingt gelesen haben bevor man in dieses Buch einsteigt.

Die Charaktere sind wieder sehr lebendig und gut dargestellt. Jeder von ihnen hat so seine Fehler aber auch seine besonderen Stärken.
Auf Aria und Perry liegt das Hauptaugenmerk von Veronica Rossi. Die beiden haben sich im Verlauf immer weiterentwickelt und diese Entwicklung steht auch in diesem letzten Teil nicht still. Sie müssen harte Prüfungen bestehen und wachsen daran weiter. Beide sind sehr sympathisch und man verfolgt das Geschehen der beiden sehr gerne.
Aria kämpft für ihre Ideale. Sie ist eine Anführerin geworden und weiß wie sei an ihre Ziele kommt.
Perry ist nun nicht mehr so verschlossen wie einst zu Beginn der Trilogie. Mittlerweile zeigt er seine Gefühle für Aria offen, was ich persönlich eine schöne Entwicklung finde.

Doch auch die Nebencharaktere werden authentisch und intensiv beleuchtet. Roar, Cinder, Talon und all die anderen gehören in die Geschichte hinein und machen sie vollkommen. Jeder von ihnen hat seinen fest bestimmten Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, detailliert und flüssig zu lesen. Ich konnte erneut richtig gehend abtauchen in der Handlung und habe alles um mich herum vergessen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Aria und Perry. Veronica Rossi hat hier erneut den personalen Stil verwendet.
Die Handlung knüpft an den zweiten Teil an, die Handlungsstränge werden mühelos weitergeführt. Hierbei lässt Veronica Rossi immer wieder Wissen aus den beiden Vorgängern in Gespräche einfließen, so hat man es als Leser leichter mit der Erinnerung an wichtige Dinge. Es wird aber niemals langweilig dadurch.
Offene Fragen werden nun endlich beantwortet. So erfährt man als Leser beispielsweise wie die Welt von Aria und Perry entstanden ist. Es gibt Wendungen, welche die Spannung zusätzlich in die Höhe treiben.

Das Ende ist dramatisch und spannend. Es rundet die Trilogie stimmig und wirklich absolut fulminant ab. Man bleibt als Leser zufriedengestellt und froh aber sicher auch mit einem weinenden Auge zurück.

Fazit:
Abschließend gesagt ist „Geborgen. In unendlicher Weite“ von Veronica Rossi ein absolut erstklassiges Finale der „Aria & Perry“ – Trilogie.
Liebenswerte Charaktere mit nachvollziehbaren Entwicklungen, der detaillierte Stil der Autorin und eine spannende mit Wendungen gespickte Handlung konnte mich ein letztes Mal vollkommen überzeugen.
Ganz klare Leseempfehlung!


Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Die Rezension ist auch bei Lovelybooks, goodreads, Was liest du?, amazon, buecher.de und thalia.de zu lesen.

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