Donnerstag, 10. Juli 2014

Blogtour "Glenlyon Manor" - Tag 2 - Interview mit Gabriele Diechler

Hallo liebe Blogtour-Freunde,

und Herzlich Willkommen zur Blogtour
zum Buch


von Gabriele Diechler.

Nachdem ihr gestern bei 


die allgemeine Buchvorstellung lesen konntet,

habe ich heute
ein Interview

mit der Autorin Gabriele Diechler für euch.


Hallo liebe Gabriele,

ich freue mich sehr dich hier im Rahmen unserer Blogtour begrüßen zu dürfen und das du mir ein paar Fragen beantwortest.
  
(© Gabriele Diechler)
Magst du dich zum Einstieg bitte kurz selber vorstellen?
Ja, gerne. Ich heiße Gabriele Diechler, bin in Köln geboren und lebe seit knapp 30 Jahren in Österreich. Abwechselnd in der Steiermark, Wien, Kärnten und jetzt am Attersee im Salzkammergut. Das ist rund 50 Kilometer von Salzburg entfernt.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? Was war das erste was du geschrieben hast?
Zum Schreiben kam ich, weil meine Großmutter, die inzwischen verstorben ist, mir ein grünes Tagebuch samt goldenem Schlüsselchen zum Geburtstag schenkte. Ich fand das Buch sooo schön und habe sofort angefangen eifrig hineinzuschreiben. Ich mochte schon immer Bücher und Geschichten und ein Tagebuch ist ja eine Aufforderung sein eigenes Leben als Geschichte zu verpacken, oder?
Als Erstes habe ich Gedichte und Kurzgeschichten geschrieben, später einen Krimi für meine Tochter. Es war ihr Weihnachtsgeschenk.

Dein Jugendbuch „Glenlyon Manor. Das Geheimnis der Princess Helena School“ ist bei Im.press, dem eBook Imprint des Carlsen Verlags erschienen. Kannst du kurz zusammenfasse worum es im Buch geht? Wie bist du auf die Idee zum Buch gekommen?
In „Glenlyon Manor“ geht es um die Frage was im Leben möglich ist. Wo sind die Grenzen? Gibt es überhaupt welche? Und wenn ja, wie kann ich mich innerhalb dieser Grenzen bewegen, sodass sich mein Leben spannend, schön und richtig glücklich anfühlt. Dann geht es noch darum, was Freundschaft wert ist und was man dafür bereit ist zu tun. Und natürlich geht es um die Liebe, um Schuld und um Verzeihen. Alles spannende Themen, die mich reizen. Und die Leser hoffentlich auch.
Eines Tages ist mir die Figur der Aoki eingefallen. Dann kam Uschka, ihre Freundin hinzu und dann Jakob VI. und natürlich Tiffy, den ich besonders mag und schon ging es los. Die Finger sausten über die Tastatur.

Hast du einen Lieblingscharakter im Buch? Und gibt es jemanden, den du nicht so gerne magst?
Wie gesagt, ich mag Tiffy besonders gern. Seine schnodderige, etwas unkorrekte, aber doch lieb gemeinte  Art. Der Arme hat ja viel mitgemacht. Kaito finde ich auch sehr gelungen. Er ist so ruhig wie ein tiefer See und dabei sehr verlässlich. Ein besonderer Freund für Aoki. Jede Figur, die im Buch vorkommt, ist mir ans Herz gewachsen. Und natürlich muss jeder anders sein und nicht alle können das Herz am rechten Fleck haben. Sonst könnte ich ja keine Geschichte erzählen, die Spannung birgt.

Fließen in deine Figuren auch persönliche Sachen mi t ein, wie z.B. eigene Erfahrungen, Eigenschaften etc. oder von Bekannten/Verwandten?
Ja, das kommt vor. Aber es müssen nicht zwangsläufig  Bekannte sein, an denen ich mich orientiere. Manchmal lege ich eine Figur so an, wie ich gerne hätte, dass jemand ist. Besonders einfühlsam etwa oder extrem mutig. Ich mag Figuren, die über Grenzen gehen und sich etwas trauen.

Zum Buch gibt es ja auch eine Leserunde und diese Blogtour hier. Wie wichtig ist dir der Kontakt zu deinen Lesern?
Kontakt zu Lesern ist das Wichtigste überhaupt. Mich reizt, inwieweit sie die Figuren oder Situationen im Buch ähnlich empfinden wie ich während des Schreibprozesses und auch danach, wenn ich Abstand zum Buch habe.
Ich habe auch immer Probeleser, die das Buch vorab lesen und rezensieren. Das ist sehr spannend. An Büchern finde ich toll, dass sie vielfältig sein können. Bücher sollten sich unterscheiden, und manches Mal habe ich etwas gelernt, als ich ein Buch zu Ende gelesen hatte, das mir anfangs nicht so gut gefallen hat.
Leserunden sind einfach ein Traum, weil sich zwischen Autor und Lesern so etwas wie eine Freundschaft entwickelt. Wir sind alle miteinander verbunden und das zu spüren  – über das Buch hinaus – ist berührend.

Gibt es ein Genre in welchem du gerne mal ein Buch veröffentlichen würdest?
Ich liebe alle Genres. Schreibe Liebesromane, Kriminalromane, Jugendbücher, habe schon Komödien fürs Fernsehen geschrieben und natürlich Fantasy. Das Schöne ist ja, dass man alles machen darf, wenn man einen Verlag dafür findet…..ja, und Leser natürlich :).

Ist der Beruf der Autorin dein Hauptberuf? Wolltest du schon immer Autorin werden?
Ich habe lange als Drehbuchautorin gearbeitet und schreibe nun hauptsächlich Romane und Jugendbücher. Nebenbei arbeite ich noch als Dramaturgin für Filmproduktionen. Das heißt, ich betreue Filmprojekte während des Entstehungsprozesses und schaue, wo die Bücher Schwachstellen haben, was man verbessern kann, wo die Spannungsmomente sein können etc.  Aber ja, es ist mein Hauptberuf.

Wie entsteht ein Buch bei dir? Von Anfang bis Ende, oder entsteht vielleicht die Mitte zuerst und plottest drum herum?
Meine Bücher beginnen gewöhnlich mit dem Anfang. Normalerweise habe ich dann schon die Figuren im Kopf, samt Charakter und grob die Handlung und dann  kommt der erste Satz, den ich in den PC tippe. Der ist magisch, finde ich.
Es kommt aber auch vor, dass das Ende fest in meinem Kopf verankert ist. Alles ist möglich!

Wo und wann schreibst du am liebsten? Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Mein Schreibtisch ist mini-klein. Ziemlich aufgeräumt, sonst hätte ich keinen Platz davor und oft mit Blumen geschmückt. Am liebsten mag ich Rosen. Ich schreibe jeden Tag, oft auch später am Abend und kann manchmal kaum aufhören, muss es aber, weil ich Hunger hab oder meine Hände vom Tippen wehtun. Dann weiß ich, es ist Feierabend.

Was inspiriert dich beim Schreiben? Wie kommst du auf deine Ideen?
Ideen kommen oft beim Spazierengehen, in der Badewanne, oder beim Schauen in die Natur. Selten beim angestrengten Nachdenken. Seltsam, oder? Aber man gewöhnt sich dran und geht oft spazieren :).

E-Book oder gedrucktes Buch, wozu tendierst Du?
Ich mag beides. Hab natürlich einen Kindle. Aber ein Buch zu riechen ist immer etwas Besonderes für mich. Jedes riecht nämlich anders. Hast du das schon mal probiert?
(Anmerkung von mir: Ich rieche auch unheimlich gerne an neuen Büchern aber das jedes anders riecht ist mir noch nicht aufgefallen. Da muss ich wohl mal genauer "schnüffeln".)

Wenn du unterwegs bist und dir fällt etwas ein, das du unbedingt mit in dein Buch nehmen musst, was tust du? Hast du immer etwas dabei für solche Notfälle?
Ich habe immer Block und Stift dabei und notiere mir alles. Manchmal liege ich nachts schon im Bett und sprinte noch mal an den PC, weil mir was Wichtiges eingeschossen ist. Das gehört dazu und ist nicht schlimm, eher spannend.

Kennst du Schreibblockaden? Wenn ja, wWas hilft dir am Besten in so einer Situation?
Schreibblockaden kenne ich nicht. Gott sei Dank! Aber manchmal wäre ein bisschen mehr Zeit zum Schreiben schön. Die Tage verfliegen immer so schnell.

Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?
Morgens Sport, dann frühstücken und dann an den PC – loslegen. Mittags eine Kleinigkeit essen, mit meiner Tochter, der Lektorin oder sonst wem Liebem telefonieren und weiterarbeiten. Abends kochen, lecker essen, lesen, Freunde treffen….und und und.

Was machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
Ich lese für mein Leben gern, schwimme, probiere gern eigene Rezepte aus, spiele mit dem Hund von Freunden, quatsche mit meiner Tochter, esse Schokolade und schaue aufs Wasser. Ich mag alles, was Spaß verspricht. Und das kann morgen schon etwas anders als heute sein. Aber grundsätzlich freue ich mich in der Freizeit über planlose Zeit.

Was liest du selber am liebsten?
Alles. Quer Beet! Ich bin jedes Mal neugierig, wenn ich ein Buch in Händen halte oder im Kindle die erste Seite beginne.

Beschreibe dich bitte mit 3 positiven und 3 negativen Eigenschaften selbst?
Liebevoll, verständnisvoll, einfühlsam – ungeduldig (ich bessere mich!), neugierig, manchmal einsiedlerisch (dann brauche ich meine Ruhe und Zeit nur für mich)

Hast du literarische Vorbilder?
Auf jeden Fall. Alle, die auf ihre Art gut schreiben. Es gibt so viele tolle Autoren. Und ich liebe und schätze sie alle. Ich mag aber auf jeden Fall anspruchsvolle Bücher, ergänzt durch die, die sich leichter lesen lassen. Zum Beispiel: Jane Austen, Jessica Durlacher, Meir Shalev, Zeruya Shalev, Kerstin Gier, Marguerite Duras…. Es ginge ewig so weiter, also höre ich lieber mal auf.

Kannst du schon etwas über neue Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher Zukunft von dir erwarten?
Ich schreibe gerade an einem spannenden Roman für den Insel Verlag (Suhrkamp), der im Mai 2015 als Taschenbuch und E-Book erscheint. Eine Story, die in zwei Zeiten spielt. 1944 und heute. Handlungsorte: Berlin, London, Oxford und die Cotswolds.
Danach ist ein Krimi geplant, für den Gmeiner Verlag. Und auf jeden Fall wieder ein cooles Jugendbuch (All Age).

Wenn du 3 Wünsche frei hättest, welche wären das (außer das Wünschen von weiteren Wünschen)?
Eine Signierstunde in New York (das hab ich mal geträumt, ob es wahr wird?).
Ein kleines Plätzchen am See, wo ich immer baden gehen könnte. Ja, ich bin wassersüchtig.
So ein tolles Buch zu schreiben wie John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Es hat mich tief bewegt, mich zum Lachen gebracht, zum Nachdenken….und noch viel mehr. Ich werde es nie vergessen.

Vielen Dank, besonders auch im Namen meiner Leser, dass du dir die Zeit genommen hast und uns ein wenig mehr über dich verraten hast. 
Danke, für die tollen Fragen. Ich hoffe, ich konnte durch die Antworten einen kleinen Einblick in mein Wesen und meine Arbeit geben. Wie gesagt, was gibt es Schöneres, als durch Geschichten verbunden zu sein. Danke dafür!!


Das Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es:

1. Preis
Eine gefüllte "Airfield Tasche" 
(gefüllt mit verschiedenen Drogerieartikeln)
samt E-Book "Glenlyon Manor" im Wunschformat
2.-4. Preis
E-Book "Glenlyon Manor"  im Wunschformat 

5. Preis
von Gabriele Diechler, signiert 

Beantwortet einfach folgende Frage bzw. erledigt folgende Aufgabe:

   Stelle Gabriele Diechler deine Frage!

 Schreibt diese Frage einfach hier unter den Blogtourpost als Kommentar!
Zeit habt ihr hierfür bis zum 13.07., 23:59 Uhr!

Morgen ist die Blogtour zu Gast bei
Librovision
Schaut auch da wieder rein, es lohnt sich!

Zur Info:
Hier habt ihr nochmal den Fahrplan der Tour nochmal im Überblick!

Kommentare:

  1. Guten Morgen! Hier meine Frage: waren Sie zuerst unsicher mit dem Buch bzw. der Geschichte? Gibt es jemanden, der Sie unterstützt hat, weiterzumachen?
    Einen schönen Donnerstag!

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    1. Liebe Verena normalistlangweilig,
      wow, was für ein Name. Da muss ich gleich mal schmunzeln. Der gefällt mir :-). Danke für Ihre interessante Frage. Stimmt, es gab während des Schreibprozesses hier und da Phasen, wo ich mir nicht sicher war, wie es weitergehen soll. Es gibt ja immer verschiedene Möglichkeiten, die handelnden Figuren zu führen und auch, wenn man die Handlung grob kennt, darf sich da noch etwas verschieben, finde ich. Zumindest, wenn es den Fluss des Buches oder die Spannung etc. verbessert. Ich habe auch das große Glück, dass ich einen lieben Freund habe, der unter anderem mit Filmen zu tun hatte und der mein Probeleser ist. Er ist schonungslos - aber liebevoll - ehrlich. Das braucht man unbedingt, um sich nicht zu vergaben und offen für Neues zu sein. Schreiben ist eine einsame Tätigkeit und wenn einen zwischendurch Menschen motivieren, ist das sehr hilfreich. Und so seltsam es klingt, manchmal flüstert mir die Hauptfigur aus dem Buch auch zu, was sie als Nächstes gerne tun würde. Und dann verhandle ich mit ihr, in der Hoffnung, dass sie auch meine Überlegungen versteht. Aber meistens "gewinnt" die Figur aus dem Buch und ich tue, was sie willl :-). Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten, liebe Verena....und wünsche noch einen wunderschönen Tag heute. Alles Liebe - Ihre Gabriele

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  2. Hallo und guten Morgen,

    Hm, da sind aber schon ganz viele Frage, die man so normalerweise stellen kann mit Antworten abgedeckt von der gar fleißigen Manja.

    Vielleicht passt noch die Frage: Welche Empfindungen und Gedanke gingen Ihnen durch den Kopf als Sie zum ersten Mal in einem Buchladen Ihr Buch gesehen haben.

    Haben Bekannte/Freunde Sie dann angesprochen auf die Buchveröffentlichung?

    LG..Karin..

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    1. Liebe Karin,
      was für eine schöne, emotionale Frage. Danke dafür! Als ich zum ersten Mal mein Buch in der Buchhandlung sah, hat mein Herz so wild geklopft, dass ich dachte, jeder würde es hören. Es war ein magischer Moment. Ich hatte vorher schon einige Filmpremieren erlebt, denn ich habe viele Jahre Komödien fürs Fernsehen geschrieben, aber das war anders, denn beim Film ist man immer ein Team. Ein Buch jedoch ist wie ein Kind, das man loslässt und zuschauen darf, wie seine Schritte in die Welt aussehen. Freunde haben mich natürlich darauf angesprochen. Aber das Schönste ist für mich der Kontakt zu Lesern. Sie sind die Menschen, an die ich beim Schreiben denke. Ich mag nicht nur Bücher sondern auch Leser, denn das eine verlangt nach dem anderen :-). Danke nochmals für die tolle Frage....und alles Liebe für heute. Ihre Gabriele

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    2. Hallo liebe Gabriele,

      gerne geschehen!

      Denn ich bin ein sehr gefühlsbetonter Mensch und Gefühle egal ob positiv oder auch negativ sind wichtig und auch entsprechend richtig in unsere aller Leben.

      Deine Reaktion kann ich gut nachvollziehen. Mir erging es ähnlich, als ich plötzlich in einer Schulausstellung ein gemaltes Bild von meinen Sohn entdeckte..augenzwickern.

      Dir auch noch einen schönen Tag so...Karin..

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  3. Meine Frage ist welches Buch hat sie so stark in ihrem leben begleitet,so das sie es nie wieder hergeben wollen.

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    1. Liebe Nicole,

      oh danke, wieder eine wunderschöne Frage. Ich habe einige Bücher gelesen, die mich sehr berührt haben. Als Kind etwa alles von Enid Blyton. Sie war meine Heldin, denn ich habe ihre Bücher verschlungen und mich auf jeden Geburtstag gefreut, wenn ich wieder eins bekommen habe. Als Ergänzung habe ich Karl May gelesen. Ich weiß, das ist etwas ganz anderes, aber ich fand seine Bücher auch toll.
      Dann auf jeden Fall das Buch von John Green: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Und "Der Liebhaber" von Marguerite Duras. Das Buch ist in einer so schönen, zarten Sprache geschrieben und die Geschichte einer jungen, verbotenen Liebe hat mich verzaubert. Ich mag es, verschiedene Autoren kennenzulernen, ihre Sprache zu erleben und natürlich eine gute Geschichte zu lesen. Und ich freue mich auf viele weitere tolle Bücher. Dasselbe wünsche ich Ihnen natürlich auch. Von Herzen Grüße an diesem Donnerstag...und danke nochmals für die interessante Frage - Ihre Gabriele

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  4. Hallo,

    ich finde, die Blogtour ja super. Gabriele D. ist eine total sympatsiche Autorin und das Interview ist einfach toll.
    Wie lange hat es gedauert, bis der Gedanke zu dem Buch und das fertige Buch im Geschäft lag? Wie lange schreibst du eigentlich an einem Buch?

    Wünsche euch allen noch einen schönen Tag.
    LG Sonja

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    1. Liebe Sonja,

      erst einmal herzlichen Dank für dein liebes Kompliment, das ich gerne annehme :-). Gott sei Dank habe ich gelernt, bei Komplimenten nicht abzuwehren, sondern mich riesig darüber zu freuen.
      Der Gedanke zum Buch kam mir, als ich anfing, mich mit der Figur der Aoki näher zu beschäftigen. Dann kamen - peu a peu - die anderen Figuren hinzu und dann ging es an den PC, zum Tippen. Der Schreib- und Rechercheprozess dauerte insgesamt rund ein Jahr. Und in diesem Fall liegt das Buch ja nicht im Geschäft, sondern existiert als E-Book.
      Bei meinem jetzigen Buch ist es so, dass mir die Idee vor einem Jahr kam. Dann hab ich rund ein Drittel des Buches geschrieben und es meiner Agentin gegeben. Die hat den Stoff an Insel verkauft. Bis das Buch erscheint, muss ich den Mai 2015 abwarten. Seufz - viel zu lange, nicht wahr?! Es kann also schon mal zwei Jahre dauern, bis ich das eigene Buch im Laden sehe und ergriffen davor stehe.
      Aber die Zeit vergeht ja schnell. Und wenn es soweit ist, ist die Freude umso größer.
      Hab lieben Dank für die gute Frage, Sonja. Ich wünsche dir noch einen gelungenen Tag und sende sonnige Grüße vom Attersee (mit Wölkchen verfeinert).
      Alles Liebe - Deine Gabriele

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  5. Hallo, das Interview iat echt toll und man erfährt einiges über die Autorin.

    Meine Frage: Haben Sie ein Haustier und kommen auch Tiere in lhren Büchern vor? Die z.B. von lhrem Haustier oder anderen Tieren in Ihrem Leben beeinflusst werden?

    Lg Lara von http://www.Lissianna-schreibt.jimdo.com

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    1. Hallo Lara,
      danke für die Frage, die sicher einige hier interessiert.
      Ich liebe Tiere. Hatte früher Vögel, Hamster und einen Dackel. Zurzeit bin ich ein halbes Frauchen. Will heißen, ich habe einen Leihhund. Einen ziemlich großen. Er gehört lieben Feunden von mir und ich kümmere mich mit großer Begeisterung hin und wieder um ihn. Es gibt auf Facebook auch immer wieder Fotos von ihm und mir zu sehen. Er ist einfach sooo süß und sehr treu.
      In "Glenlyon Manor" kommt ein Hund vor. Tiffy! Er ist allerdings anders als andere Hunde. Er ist nämlich ein Geisterhund.
      Tiffy hat allerdings keinerlei Ähnlichkeit mit meinem Leihhund. Er entstammt ganz und gar meiner Fantasie. Ist ja auch schön, im Buch einem anderen Tier "zu begegnen", als im wahren Leben. Aber, wer weiß, vielleicht lasse ich mich im nächsten Buch von meinem Leihhund inspirieren.....
      Noch einmal herzlichen Dank für die schöne Frage. Und noch einen gemütlichen Tag heute, liebe Lara. Hier mischen sich Sonne und Wolken ab - richtiges Schreibwetter.
      Alles Liebe - Ihre Gabriele

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  6. Hallo,

    bei dieser Menge an Interview-Fragen habe ich lange überlegt, was ich nun noch fragen könnte... :D
    Gibt es denn vielleicht ein Buch, das Dich vollkommen gefesselt hat? Was Du vielleicht auch zwei- oder dreimal gelesen hast und es Dich nicht mehr losgelassen hat?

    Liebe Grüße Anja

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  7. Hallo liebe Anja,

    ja, die gibt es durchaus. John Green und Marguerite Duras habe ich schon erwähnt. Aber hier kommt jetzt meine Leseempfehlung. Alle Bücher sind unterschiedlich, und jedes ist echt toll:
    Die Bücher von Jane Austen entführen in eine andere Zeit, haben eine andere Sprache und wenn man sich eingelesen hat, ist man fasziniert. Zumindest geht es mir so.
    Rona Jaffes Roman: "Das Beste von allem" ist neu aufgelegt worden und es ist spannend zu sehen, wie wenig sich seit den 50iger Jahren bei Frauenthemen verändert hat. Das Buch wirkt noch immer aktuell.
    Alice Greenways Buch "Weiße Geister" erzählt über eine verlorene Kindheit und das so intensiv, dass man nicht aufhören kann zu lesen.
    Mary Ann Shaffers "Deine Julie" ist ein Wohlfühlbuch. Romantisch.
    Samuel Edwards "Die göttliche Geliebte Voltaires - Das Leben der Emilie du Chatelet" ist eine Biografie vom Feinsten. Was das Leben dieser Frau war, beschreiben wenige Worte - ein üppiger Roman.
    Es gibt noch viele andere Bücher, die mich begeistern. Etwa die von Lily Brett, Meir Shalev und und und.
    Ich hoffe, der kleine Einblick gefällt euch und regt den ein oder anderen zum Lesen an.
    Ja, "Das Lavendelzimmer" von Nina George ist auch so ein Wohlfühlbuch.
    So, jetzt aber genug, bevor ihr einschlaft.:-)
    Alles Liebe, Anja. Und danke für die tolle Frage. Es grüßt dich herzlich - Deine Gabriele

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  8. Hallo,

    super interessantes Interview :)

    Meine Frage wäre ob sie bestimmte Rituale beim Schreiben haben? Muss immer Kaffee oder Schokolade griffbereit sein oder hören sie bestimmte Musik um in Schreibstimmung zu kommen? :)

    Ich danke schonmal sehr für das beantworten meiner Frage ;)

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Hallo Sabine,

      ich danke für die spannende Frage, die ich gerne beantworte. Autoren müssen diszipliniert sein, denn Schreiben ist eine einsame Arbeit, die ich aber sehr mag, weil ich auch Stille liebe. Um mich zu motivieren, reicht schon der Gedanke ans Buch, aber ich unterstütze das mit netten Ritualen.
      Ich bleibe zum Beispiel jeden Morgen noch einige Minuten gemütlich im Bett liegen und denke über den Fortgang des aktuellen Buches nach.
      Musik höre ich nicht beim Schreiben, aber ich gestehe, ich gehe ab und zu in die Küche und schaue nach, was es Leckeres im Kühlschrank gibt. Und wenn ich einen Hänger habe, stibitze ich mir Schokolade - hmmm- oder im günstigeren Fall eine getrocknete Feige, die sind auch lecker .....und dann habe ich das Gefühl, es geht besser weiter.
      Das sind also meine ganz speziellen kleinen Helferlein. Ergänzt werden sie durch Viellesen. Das Hineinlesen in Bücher von Kollegen inspiriert mich. Und ich lese auch alle Bücher zu Ende. Das ist bei mir Programm.
      So, ich hoffe, jetzt hat jeder eine Vorstung davon, wie verrückt ich bin :-).
      Danke nochmals für die tolle Frage, liebe Sabine.

      Noch einen netten Tag heute. Ich geh mal die Küche. Aber nur, weil Mittag ist :-).
      Alles Liebe,

      Ihre Gabriele

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  9. Hallo Gabriele Diechler,
    Wie sinde sie auf das Cover gekommen und wer hat es design ?

    Schönen Abende noch :-)
    Lg Svenja.

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    1. Hallo Svenja,

      zuerst einmal danke für das Interesse am Buch und die gute Frage.
      Das Cover ist in Abstimmung mit dem Carlsen Verlag entstanden. Das Mädchen vorne soll Aoki gleichen. Was, wie ich finde, recht gut gelungen ist. Die Farben und die Schrift sind dem Stil und Genre des Buchs angepasst worden. Aber wer genau es designt hat, weiß ich leider nicht. Da müsste ich beim Verlag nachfragen.
      Ich hoffe aber, dass meine Antwort wenigstens ein bisschen geholfen hat :-)
      So, liebe Svenja, jetzt wünsche ich noch alles Liebe an diesem schönen Abend.

      Es grüßt ganz herzlich vom Attersee - Ihre Gabriele

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  10. Hallo alle miteinander,
    ich möchte mich an dieser Stelle schon mal für die schönen Fragen bedanken und freue mich schon, falls weitere eintrudeln. Es macht Spaß darauf zu antworten. Und natürlich freue ich mich auch über das Interesse an "Glenlyon Manor". Was gibt es Schöneres, als alles, was mit Büchern zu tun hat?
    Ich schicke nun an alle, die diese Zeilen lesen Sommerfeeling-Abendgrüße vom Attersee. Ob ihrs glaubt oder nicht, der See funkelt, trotz Wolkenfront, in schönstem Blau. Dazu zwitschern die Vögel und zirpen die Grillen.
    Na, wenn jetzt kein Urlaubsgefühl bei euch aufkommt.

    Es drückt euch alle fest,

    Eure Gabriele

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  12. Hallihallo! :)

    Was für ein schönes Interview! *-*
    Meine Fragen an Sie ist:

    Wer ist Ihr Vorbild, also gibt es jemand in Ihrem Leben, den sie total bewundern?
    Was mögen Sie lieber? Buchhandlungen oder Büchereien? :)
    Gibt es eine Person in Ihrem Leben, die sie immer wieder inspiriert?

    Vielen Dank schonmal für die Beantwortung meiner Fragen! :) <3

    Ganz liebe Grüße und Ihnen (und Dir Manja) noch einen schönen Abend,
    Hannah
    http://wonderworld-of-books-from-hannah.blogspot.de/
    <3

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    1. Liebe Hannah,

      uiii, das sind ja spannende Fragen. Dann gehe ich es mal der Reihe nach an.
      Vorbilder hatte ich schon einige in meinem Leben. Zum Beispiel die Schauspielerin Isabella Rossellini, die Tochter von Ingrid Bergmann. Sie hat ein strahlendes Lächeln und ist so positiv - das gefällt mir. Ich mag Menschen, die das Leben lieben und auch mit schwierigen Situationen umgehen können.
      Als Kind habe ich Astrid Lindgren angehimmelt. Wegen der tollen Bücher, die sie schrieb.
      Und heute bewundere ich meine Tochter, weil sie so hartnäckig ist und nie aufgibt. Auch nicht, wenn's schwierig wird.
      Was die nächste Frage anbelangt, früher mochte ich Büchereien sooo gern, weil ich dort oft stundenlang auf der Suche nach Büchern war und wie wild ausgeliehen habe.
      Heute hab ich ein Faible für schöne Buchhandlungen. Ich gehe immer mit einem Packen Bücher unterm Arm heraus. Ich mag die Beratung dort und bei den großen Ketten die netten halbrunden Sitzecken. Oft gibt es auch Kaffee oder einen Tee. Und in Amerika ist es überhaupt großartig. Dort gibt es Buchhandlungen, die wie Cafes sind. Einfach grandios! Das weiß ich allerdings nur von meiner Tochter, die ein Jahr in Washington gelebt hat und sich gern in großen Buchhandlungen aufgehalten hat. Ich bin nie so weit weggekommen :-).
      Ob es jemanden gibt, der mich inspiriert? Ja, ich habe einen guten Freund, der auch meine Bücher probeliest. Er ist sehr klug, belesen, erfahren und wir können stundenlang reden. Ja, er inspiriert mich.
      So, jetzt hab ich alles beantwortet.
      Und sage danke fürs fragen.

      Herzliche Grüße in der Dämmerung, liebe Hannah,

      Deine Gabriele l

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    2. Liebe Frau Diechler,
      vielen lieben Dank für Ihre auführlichen Antworten! :) <3
      Ganz liebe Grüße,
      Hannah
      <3

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  13. Hallo Gabriele,

    ich würde gerne wissen, ob es bei Ihnen eine Tageszeit gibt, bei der das Schreiben am besten fluppt? Halten Sie alle Ideen gleich elektronisch fest oder haben Sie auch auf dem Nachtisch ein kleines Notizbuch für Spontaneingebungen liegen?

    Liebe Grüße
    Petra

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    1. Hallo Petra,

      bei mir gibt es eigentlich keine Tageszeit, wo es am besten geht. Ich schreibe jederzeit gerne. Abends ist es aber oft ruhig, es gibt weniger Ablenkung als tagsüber, deshalb wird es bei mir oft spät.
      Normalerweise schreibe ich gleich alles in den PC, das ist einfacher und geht mir gut von der Hand, wie man so schön sagt.
      Ich habe aber auch ein schönes Büchlein, in das ich Spontanideen, Titel usw. eintrage. Das liegt immer auf meinem Schreibtisch. Ich hüte es wie einen Schatz. Und in der Handtasche ist auch eins.

      Hab noch einen wunderschönen Abend.

      Es grüßt ganz herzlich,

      Deine Gabriele

      P.S. Wieso sitzt ihr mich eigentlich alle. Ich bin doch die Gabriele :-)

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    2. Liebe Petra,

      bei mir gibt es keine beste Zeit zum Schreiben. Ich arbeite jederzeit gerne. Allerdings ist es abends ruhiger, das Telefon klingelt nicht so oft, deshalb wird es bei mir oft spät.
      Normalerweise schreibe ich gleich in den PC. Ich habe aber auch ein schönes Büchlein, in dem ich Ideen und Titel notiere. Das hüte ich wie einen Schatz.

      Hab noch einen wunderschönen Abend und danke für die Fragen.

      Alles Liebe - von Gabriele

      P.S. Wieso sizt ihr mich eigentlich? Ihr könnt wirklich gern Gabriele und du sagen :-)

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  14. Liebe Gabriele,

    was ist dein Lieblingsort beim lesen? :-)

    Liebe Grüße!

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    1. Guten Abend, Lienne,

      mein Lieblingsort ist mein Plätzchen im Wohnzimmer. Dort steht ein Longchair, also ein Sessel mit Fußablagefläche - mit Blick auf den See. Es ist echt gemütlich und sehr bequem dort.
      Außerdem lese ich gerne im Bett, vorm Schlafengehen.
      Und beim Bahnfahren.
      Genaugenommen, lese ich fast überall. Weil lesen so schön ist. Aber das Wohnzimmer ist mein Lieblingsort.
      Danke dir für die Frage.

      Schlaf später gut & alles Liebe,

      Deine Gabriele

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  15. Hallo und einen Tag zu spät... ?

    Wie hiess die Geschichte, die ihre Tochter zu Weihnachten bekommen hat ?

    LG Karoliina

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    1. Hallo Karoliina,

      das war der Kinderkrimi "Arina & Rick", Band 1. Da ging es um ein Mädchen, einen Jungen im Rollstuhl und den Schäferhund Gauner, die gemeinsam Kriminalfälle gelöst haben.

      Einen lieben Gruß von mir,

      Deine Gabriele

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  16. Hallo,
    was war dein erstes Buch an das du dich erinnern kannst es gelesen zu haben?

    LG Serpina
    myreadingworld@gmail.com

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  17. Hallöchen,
    das Interview ist ja mal total gelungen :). Viele sehr persönliche Fragen die ich richtig super fand. Vor allem: Das die Autorin die Fragen gleich hier als Kommentar beantwortet spricht seeeehr für sie :)!

    Nun meine Frage: Wie viele Bücher besitzen Sie selbst so ca. ? Und: gibt es ein Buch das sie niemals lesen wollen und warum?

    Ganz vielen lieben Dank fürs Beantworte :)
    Conny

    Cornelia_Mann@gmx.de

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  18. Die Fragen, die ich gestellt hätte, sind hier zum größten Teil schon beantwortet. Ich hoffe die jetzige wurde noch nicht gestellt bzw. hab ich nicht überlesen: Haben Sie einen Lieblingsautor? Literarische Vorbilder wissen wir ja schon, aber einen Autor, den Sie am liebsten lesen?
    LG Sandy
    Themalaso[at]gmx.de

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  19. Liebe Gabriele,

    gibt es ein Ereignis im Zusammenhang mit deiner Arbeit als Autorin, an das du dich ganz besonders gern erinnerst?

    Liebe Grüße,
    Alissa

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Das ist wirklich super!
Ich freue mich immer über deine Meinung!
Vielen lieben Dank!