Mittwoch, 30. Juli 2014

Gelesen: "Der Tag, an dem ich cool wurde" von Juma Kliebenstein



-          Format: Kindle Edition
-          Dateigröße: 2656 KB
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 257 Seiten
-          ISBN-Quelle für Seitenzahl: B008RX5I4A
-          Verlag: Verlag Friedrich Oetinger (1. Mai 2012)
-          Sprache: Deutsch



Kurzbeschreibung:
Aufgeben gibt’s nicht! Ein Mutmachroman zum Weglachen
Martin und Karli wären gern genauso cool wie Lukas und seine „FabFive“. Doch die machen den beiden das Leben mit Streichen und anderen Gemeinheiten schwer. Martin und Karlis Racheplan geht gründlich daneben und die Jungen müssen zur Strafe mit Martins Papa und Opa auf den Campingplatz fahren. Statt Opas Pfadfinderaufgaben zu erledigen, versuchen sie, ihre eigene „So werde ich cool“-Liste abzuarbeiten. Und das klappt besser als gedacht, vor allem, als sie Luna und Stella kennenlernen, echte Rockmusik machen und schließlich sogar das große Geheimnis vom ultracoolen Lukas lüften!
(Quelle: Oetinger)

Meine Meinung:
Martin ist alles andere als cool. In der Schule ist er eher ein Außenseiter. Er hat eine ziemlich blöde Brille, ist nicht gerade schlank und wird genau deswegen auch immer gehänselt. Nur zu gerne würde er zu den „FabFive“ gehören, einer Clique mit angesagten Jungs. Doch keine Chance.
Da kommt eines Tages Karli in seine Klasse. Auch er ist eher ein Außenseiter, groß, schlaksig und mit abstehenden Ohren, die er mit Klebestreifen festklebt. Die beiden verstehen sich sehr gut und müssen nun gemeinsam die Demütigungen der FabFive aushalten. Doch Martin und Karli schwören Rache.
Als sie mitbekommen wie die Fabs ins Schwimmbad einbrechen wollen, sind sie auch dort. Allerdings verläuft alles etwas anders als gedacht.
Als Strafe müssen die Jungs mit Martins Vater und dem Opa nach Frankreich campen. Dort treffen sie dann aber nicht nur einen alten Bekannten, sondern auch sonst verändert der Urlaub so einiges …

Das Kinderbuch „Der Tag, an dem ich cool wurde“ stammt von der Autorin Juma Kliebenstein. Es ist geeignet für junge Leser ab circa einem Alter von 9 Jahren.

Die beiden Protagonisten Martin und Karli sind sehr sympathisch und toll dargestellt. Man kann sich in sie hineinversetzen.
Martin ist der Außenseiter in seiner Klasse. Beleibt, mit hässlicher Brille und tollpatschig muss er sich immer wieder Hänseleien anhören.
Karli geht es ähnlich wie Martin. Er hat abstehende Ohren, eine piepsige Stimme, ist recht groß und schlaksig. Er ist der Neue in der Klasse und zwischen ihm und Martin stimmt die Chemie von Anfang an. Sie verstehen sich und verbünden sich gegen die FabFive.

Auch die Nebenfiguren, wie Martins Familie oder auch die FabFive, die Clique der coolen Jungs, sind Juma Kliebenstein wirklich gelungen. Man kann sie sich wunderbar vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist kindgerecht verständlich, leicht zu lesen und humorvoll. Das Geschriebene wird durch tolle Zeichnungen in schwarz-weiß unterstützt. So macht das Vor- bzw. Selberlesen viel Spaß.
Erzählt wird das gesamte Geschehen aus Sicht von Martin persönlich, der den Leser auch nicht selten mal direkt anspricht. So wird man quasi mit ins Geschehen gezogen.
Die Handlung ist witzig aber auch spannend und ziemlich lehrreich. Es geht um Themen wie Familie, Freundschaft, Zusammenhalt aber auch Hänseleien in der Schule. Kinder können grausam sein aber dieses Buch kann ein Anreiz sein vielleicht doch umzudenken. Es belehrt ohne den erhobenen Zeigefinger, was mir als Mutter besonders gut gefällt.

Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Der Tag, an dem ich cool wurde“ von Juma Kliebenstein ein wirklich gelungenes Kinderbuch für Kinder ab einem Lesealter von ca. 9 Jahren an.
Die sympathischen Charaktere, der kindgerechte humorvolle Stil und eine Handlung die witzig ist aber auch lehrreich machen Spaß und haben komplett überzeugt.
Klare Leseempfehlung!

 

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