Freitag, 25. Juli 2014

Gelesen: "Die Legende des Weltenwandlers" von Janina Ebert



-          Broschiert: 336 Seiten
-          Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf (15. Mai 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 386265348X
-          ISBN-13: 978-3862653485
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 - 17 Jahre




Kurzbeschreibung:
Fremde Wesen mit grausamen Absichten, geballte Teenagerprobleme und die alles entscheidenden Fragen: Wer verdient es, zu leben? Und wer sind hier eigentlich die Guten?
Annabella, kurz Aella genannt, hat drei Probleme. Erstens: Ihre Abiturprüfungen stehen unmittelbar bevor. Zweitens: Sie ist unsterblich in ihren besten Freund Ken verliebt, der seit neun Jahren bei ihr und ihrer Großmutter lebt und den sie irgendwie davon überzeugen muss, dass sie die perfekte Frau für ihn ist. Und drittens: Ken heißt eigentlich Ukog, kommt aus der Dimension Darnoc und hat den Auftrag, irgendwann die Erde und mit ihr die gesamte Menschheit zu vernichten.
Aella weiß, dass sie die Einzige ist, die Ken dazu bringen könnte, die hiesige Dimension, und damit alles, was sie kennt, zu verschonen. Doch wie soll sie das schaffen, ohne Ken dabei in Gefahr zu bringen?
Als eine Freundin aus Kindertagen auftaucht, sieht Aella in ihr den ersten Menschen, dem sie sich anvertrauen kann – und Bea hat auch sofort einen »Masterplan«. Doch die Zeit wird knapp: Ein weiterer Darnocianer kommt auf die Erde und der Zeitpunkt der Entscheidung rückt immer näher …
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)

Meine Meinung:
Annabella, genannt Aella, versucht nun schon seit 9 Jahren ihren Freund Ken davon abzuhalten die Erde zu vernichte. Ken heißt nämlich eigentlich Ukog und ist ein Darnocianer. Sein Auftrag ist es nun die Welt zu zerstören, da die Menschen sich als unwürdig erwiesen haben. Zum Glück aber schafft Aella es immer wieder Ken einzureden er sei zu schwach für diese Mission.
Kurz vor Aellas Abiturprüfungen allerdings wird es kompliziert, denn es kommt Bewegung in die gesamte Aktion. Plötzlich taucht noch ein weiterer Darnocianer auf und als ob das noch nicht reichen würde steht auch noch Aellas Freundin von früher vor der Tür.
Gemeinsam versuchen die beiden Mädchen Ken und den anderen Darnocianer aufzuhalten. Doch kann das gelingen?

Das Jugendbuch „Die Legende des Weltenwandlers“ stammt von der Autorin Janina Ebert. Nach „Geisterzeilen“ war dies nun schon mein zweites Buch der Autorin und angesprochen vom Cover und den Klappentext war ich sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde.

Mit den Charakteren im Buch ist es hier nicht ganz so einfach.
Annabella, genannt Aella, wirkte auf mich eher unnatürlich, fast schon aufgesetzt und übertrieben. Ich hatte Probleme damit mit ihr warm zu werden. Sie steht kurz vor ihrem Abitur, wohnt bei ihrer Großmutter und ist verliebt in Ken, alias Ukog.
Ken, oder besser gesagt Ukog, ist ein Darnocianer und stammt quasi aus einem Paralleluniversum. Er hat den Auftrag die Menschen zu vernichte, da sie sich nicht als würdig erwiesen haben. Ken hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, wirkte aber auf mich ein wenig zu emotionslos. Im Verlauf der Handlung macht er aber eine Entwicklung durch.

Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und verständlich. Sie passt sich somit gut dem Jugendbuchgenre an.
Geschildert wird das Geschehen aus Aellas Sicht, wodurch man als Leser sie besser kennenlernt. Trotzdem mir hat diese Sichtweise nicht sonderlich geholfen um mit ihr klarzukommen.
Die Handlung ist so lala. Die Grundidee gefiel mir wirklich gut, die Menschen werden als die Bösen dargestellt und Außerirdische wollen sie vernichten. Allerdings hapert es gewaltig an der Umsetzung. Es wirkt irgendwie alles übertrieben witzig und aufgesetzt. Janina Ebert hat hier zu viel gewollt. Die Handlungen sind teilweise nicht wirklich nachvollziehbar, es fehlt einfach die Logik.
Die Liebegeschichte zwischen Aella und Kenn nimmt eine zentrale Rolle ein. Sie ist gelungen, auch wenn der Rest eher dahinplätschert und nicht wirklich fesselt.

Das Ende kommt zu schnell und ist zu abrupt gestaltet. Es wirkt als ob man als Leser quasi aus der Geschichte gerissen wird, was ich sehr schade fand.

Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Die Legende des Weltenwandlers“ von Janina Ebert ein Jugendbuch, von dem ich mehr erwartet hatte.
Die schwach gestalteten Charaktere und eine Handlung die, trotz guter Grundidee dahinplätschert konnten mich, obwohl das Buch einfach und verständlich geschrieben ist, nicht wirklich überzeugen.
Schade!


Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar.

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