Sonntag, 20. Juli 2014

Gelesen: "Hexenkinder: Das Fenster in die Vergangenheit" von Sabine Bürger

                       
                               -          Taschenbuch: 300 Seiten
-          Verlag: bookshouse (31. Dezember 2012)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 9963724280
-          ISBN-13: 978-9963724284
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren



Kurzbeschreibung:
Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die "Geheime Pforte" zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit.
Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21. Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut ...
(Quelle: Bookshouse)

Meine Meinung:
Als die 11-jährige Samantha ihrer Freundin erzählt ihre Mutter sei eine Hexe, glaubt diese das nicht wirklich. Also bitten die Mädchen die Mutter es zu beweisen. Doch anstatt zu hexen erzählt ihnen Soraya eine Geschichte über eine Reise ins Mittelalter, die sie mit ihrer Mutter einst unternommen hat. Die Mädchen sind fasziniert und als sie durch Zufall „die geheime Pforte“ entdecken und ihnen dann auch noch die Amulette in die Hände fallen, hält sie nichts mehr. Zusammen mit Anica, der Zwillingsschwester von Antonia macht sich Samantha auf ins mittelalterliche Magdeburg.
Dort werden sie Zeugen einer Hexenverbrennung bei der ein 10-jähriges Mädchen verbrannt werden soll. Die 3 Freundinnen zögern nicht lange und retten das Mädchen kurzerhand. Antonia und Anica reisen mit dem Mädchen zurück in die Zukunft, Samantha bleibt alleine zurück, muss sich nun alleine durchschlagen. Doch das ist schwieriger als gedacht …

Das Buch „Hexenkinder: Das Fenster in die Vergangenheit“ stammt von der Autorin Sabine Bürger. Es ist eine Geschichte, die sich im Kinder- und Jugendbuchgenre einordnen lässt und für Leser ab einem Alter von ca. 10 Jahren sehr gut geeignet ist.

Die Charaktere Samantha, Antonia und Anica haben mir wirklich sehr gut gefallen. Sie sind wirklich ein richtig gutes Team und sehr mutig. Alle drei haben sie ein sehr großes Herz, denn sie retten ohne groß darüber nachzudenken das Mädchen vor der Hexenverbrennung.
Samantha bleibt alleine im Mittelalter zurück während Antonia und Anica wieder in die Zukunft reisen, gemeinsam mit dem Mädchen, und sie muss sich nun alleine durchschlagen, was gar nicht so einfach ist. Aber Samantha lässt sich nicht unterkriegen, gibt nicht auf.

Doch nicht nur die drei Mädchen sind wirklich sehr gut gelungen auch die anderen Figuren, wie Soraya, Samanthas Mutter, sind gut getroffen.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und gut zu lesen. Ich war sehr gefesselt von der ganzen Szenerie, das ich das Buch quasi in einem durchgelesen habe.
Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich. Es geht sehr abenteuerlich und aufregend zu. Man lernt viel über das Mittelalter und die Hexenverfolgung. Nichts ist so wie es scheint, es ist nicht alles nur gut oder nur böse, das wird recht schnell klar und nicht nur der Leser entdeckt immer wieder neue Dinge.

Fazit:
Alles in Allem ist „Hexenkinder: Das Fenster in die Vergangenheit“ von Sabine Bürger ein richtig schönes Buch für Kinder ab einem Lesealter von ca. 10 Jahren.
Die gut gezeichneten Charaktere, der leichte gut verständliche Stil und eine spannende und abwechslungsreiche Handlung haben mich überzeugt und komplett gefangen genommen.
Absolut zu empfehlen!


Ich danke der Autorin, die mir ihr Buch zur Verfügung gestellt hat.
 

1 Kommentar:

  1. Ich bedanke mich ganz herzlich für diese schöne Rezension. Es freut mich sehr, dass dir das Buch gefallen hat. Ich habe es erst heute, hier auf deinem Blog gelesen. Sorry und Asche auf mein Haupt! LG Sabine

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