Donnerstag, 30. Oktober 2014

Blogtour "Mehr als Freundschaft?" - Tag 4 - Interview mit der Autorin

Einen schönen Guten Morgen ihr Blogtour - Verrückte,

und willkommen zum 4. Tag der Blogtour zu 

"Mehr als Freundschaft?"

von Sandra Grauer.


Nachdem ihr die letzten Tage bereits etwas über das Buch und die Charaktere erfahren habt,

habe ich heute

ein Interview mit

Sandra Grauer

für euch.

 
Hallo liebe Sandra,

ich freue mich sehr, dich hier im Rahmen unserer Blogtour begrüßen zu dürfen und, dass du mir ein paar Fragen beantwortest.

Sandra Grauer)
Magst du dich zum Einstieg bitte kurz selber vorstellen?
Hallo, mein Name ist Sandra, ich bin 31 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und meinen zwei Meerschweinchen (Apple und Pepper) in Mülheim an der Ruhr.

Wie und wann hast du das Schreiben für dich entdeckt?
Geschichten mochte ich schon immer. Meine ersten Schreibversuche wimmeln nur so vor Rechtschreibfehlern. Angefangen habe ich mit einem Bären, der gerne Honig isst, frei nach Winnie Puuh. Mit etwa zwölf Jahren habe ich dann beim Hören einer Bibi Blocksberg-Kassette bewusst entschlossen: Das will ich auch! (Also nicht Hexen, sondern Schreiben. Wobei ich zum Hexen natürlich auch nicht nein sagen würde.)

Dein neuer Roman „Mehr als Freundschaft?“ ist im September erschienen. Kannst du kurz zusammenfassen, worum es im Buch geht? Wie ist die Idee zum Buch entstanden?
Im Buch geht es um Leon, der sich in seine beste Freundin Mia verliebt. Das Problem dabei ist, dass er überhaupt nicht ihr Typ ist. Mia ist beliebt, Leon nicht. Außerdem hat sie bereits einen Freund von der Sorte cool, sexy, durchtrainiert. Und Leon ist seine Freundschaft mit ihr wichtig, da er sonst kaum Freunde hat. Trotzdem geht er das Risiko ein, ihre Freundschaft zu verlieren und versucht, Mia für sich zu gewinnen. Und dann läuft plötzlich alles aus dem Ruder.
Eigentlich wollte ich einen Thriller für den Arena-Verlag schreiben. Auf der Suche nach einer Idee hatte mein Mann dann plötzlich Leons Geschichte im Kopf.

Hast du einen Charakter, der dir besonders ans Herz gewachsen ist? Und gibt es jemanden, den du gar nicht magst?
Die zweite Frage ist leicht zu beantworten: Jasmin und Patrick mag ich überhaupt nicht. Jasmin ist ein ziemlich hinterhältiges Biest geworden, und Patrick ist auch nicht besser. Leon ist vom Charakter her so viel netter als Patrick, und trotzdem wollen die Mädchen alle Patrick und nicht Leon.
Leon ist mir natürlich sehr ans Herz gewachsen. Es fiel mir nicht leicht, das Ende zu schreiben. Ich habe einige Taschentücher gebraucht.

Du hast ja bereits mehrere Bücher in unterschiedlichen Genres veröffentlicht. Hast du ein Genre, das dir besonders liegt?
Meine drei Bücher zählen vielleicht nicht zum selben Genre, aber trotzdem sind sie sich alle in gewisser Weise ähnlich. Die Liebesgeschichte spielt immer eine große Rolle. Ich habe keine besonderen Vorlieben für eines der Genre. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ich mir zutrauen würde, für jedes Genre zu schreiben. Mit Science Fiction werde ich zum Beispiel so gar nicht warm, und Fantasy mag ich auch nur, wenn eine Verbindung zur realen Welt besteht.

Gibt es ein Genre, in dem du gerne mal ein Buch veröffentlichen würdest?
Ich würde gerne mal einen Krimi veröffentlichen. Der Plot steht bereits, aber im Moment sind erst mal andere Projekte wichtig.

Wie wichtig ist dir der Kontakt zu deinen Lesern, also beispielsweise durch die Blogtour oder auch durch Leserunden oder ähnliches?
Ich halte den Kontakt zu den Lesern für sehr wichtig. Das ist meine erste Blogtour, aber ich habe mit „Schorle für dich“ eine Leserunde gemacht. Ich hatte viel Freude daran, als die Leserinnen das Buch kommentiert haben. Zu „Mehr als Freundschaft?“ wird es übrigens bald auch noch eine Leserunde geben.
Am 29. November mache ich eine Wohnzimmerlesung in Oberhausen. Falls also jemand in der Nähe wohnt, meldet euch gerne über Facebook bei mir.

Woher nimmst du deine Inspirationen? Fließen auch reale Personen bzw. Dinge in deine Geschichten mit ein?
Andere Geschichten inspirieren mich oft, aber auch Erlebnisse etc. Reale Personen oder Dinge fließen zum Teil in meine Bücher ein. „Schattendasein“ und „Schorle für dich“ beinhalten viel Reales. „Mehr als Freundschaft?“ ist zwar nur von realen Begebenheiten inspiriert. Dafür sind aber Original-Aufzeichnungen eines Jugendlichen eingeflossen, der sich in einer ähnlichen Lage befand wie Leon.

Wie entsteht ein Buch bei dir? Von Anfang bis Ende, oder entsteht vielleicht die Mitte zuerst und du plottest drum herum?
Das ist auch unterschiedlich. Manchmal kenne ich nur die wichtigen Eckpunkte der Geschichte, und manchmal plotte ich alles durch, bevor ich mit dem Schreiben beginne. Bei „Mehr als Freundschaft?“ begann zum Beispiel alles mit dem Ende, und ich habe mir dann überlegt, wie es dazu kommt.

Wie sehr bleiben deine Charaktere an dem von dir ursprünglich erdachten Ablauf der Geschichte? Entwickeln alle ein Eigenleben oder lassen sich manche auch genau so steuern, wie du es dir ursprünglich dachtest?
Das kommt darauf an. Mia aus „Mehr als Freundschaft?“ etwa hat ein ziemliches Eigenleben entwickelt. Sie war immer viel zu verständnisvoll und einfühlsam, was sie aber einfach nicht sein durfte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich ein Gefühl für die Figur hatte, aber von da an hatte ich sie im Griff. Normalerweise tanzen meine Figuren nicht aus der Reihe.

Wo und wann schreibst du am liebsten? Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Ich habe keine festen Schreibzeiten. Im Sommer setze ich mich gerne in den Garten, ansonsten bin ich am liebsten im Wohnzimmer, wo meine Meerschweinchen mir Gesellschaft leisten und ich von Büchern umgeben bin.

Wenn du unterwegs bist und dir fällt etwas ein, das du unbedingt mit in dein Buch nehmen musst, was tust du? Hast du immer etwas dabei für solche Notfälle?
Ich habe ein kleines Buch, wo ich Ideen festhalte. Das nehme ich aber nicht mit, und dort halte ich in der Regel auch nur die Grundideen fest. Wenn es an die Details geht, habe ich meistens eine ziemliche Zettelwirtschaft.
Ich gehe oft mit meinem Mann spazieren und mache mir Gedanken über meine aktuellen Projekte. Das kann ich mir dann aber merken, bis ich wieder zu Hause bin.

Kennst du Schreibblockaden? Wenn ja, was hilft dir am Besten in so einer Situation?
Ich wünschte, ich könnte nein sagen, aber Schreibblockaden kenne ich. Einfach weiterschreiben hat mir bisher noch nicht geholfen. Die Passagen werden dann meistens schlecht und müssen noch mal neu geschrieben werden.
Wenn ich mit meiner Geschichte nicht weiterkomme, lese ich oder schaue mir eine meiner Lieblingsserien an. Das motiviert mich oftmals. Am liebsten brainstorme ich aber mit meinem Mann. Das hat mir bisher noch immer geholfen.

Wie sieht ein typischer Tag in deinem Leben aus?
Leider gehöre ich nicht zu den Menschen, die nach dem Aufstehen direkt fit sind. Deshalb lese ich oft erst einmal ein paar Seiten, bevor ich Sport mache. Meistens bleibt es allerdings nur bei dem Vorsatz, Sport zu machen, und ich gehe direkt zum Frühstück über. Anschließend geht’s an die Arbeit. Dazu gehört nicht nur das Schreiben an sich, sondern auch das Netzwerken mit anderen Autoren und der Kontakt zu den Lesern. Und auch das Organisieren von Blogtouren oder Lesungen gehört zu meiner Arbeit.

Was machst du neben dem Schreiben? Wie entspannst du dich?
Ich lese sehr viel und gerne. Ansonsten habe ich eine Schwäche für Fernsehserien. Von „Castle“ über „Pretty Little Liars“ bis hin zu „Doctor's Diary“ ist mein Geschmack recht vielseitig.

Was liest du selber am liebsten?
Ich liebe die Bücher von Kerstin Gier. Ansonsten ist mein Lesegeschmack genauso unterschiedlich wie meine eigenen Bücher. Ich wechsle gerne zwischendurch das Genre.

Liest du eher eBooks oder noch ganz klassisch gedruckte Bücher?
Klassisch gedruckte Bücher. Ich liebe Bücher einfach, und ich möchte sie nach dem Lesen ins Regal stellen. Deshalb leihe ich auch keine Bücher aus der Bücherei aus.
Früher oder später bekommen wir bestimmt noch ein Platzproblem, mein Mann liest nämlich auch sehr gerne.

Hast du literarische Vorbilder?
Kerstin Gier. Sie hat einen ganz tollen Schreibstil, viel Humor und wundervolle Ideen.

Beschreibe dich bitte mit 3 positiven und 3 negativen Eigenschaften selbst.
Oh je, das ist ja wie im Vorstellungsgespräch. ;-) Ich bin eine Träumerin, was positiv und negativ zugleich sein kann. In meinem Abi-Jahrgang wurde ich zur Träumerin des Jahres gewählt, aber ich hab das als Kompliment aufgefasst. Wir Schriftsteller sind doch alle Träumer, und das ist auch gut so.
Ich habe Ehrgeiz und bin zielstrebig. Wenn ich etwas erreichen will, dann arbeite ich hart dafür. Mit Kritik habe ich manchmal meine Probleme, aber das haben vermutlich die meisten Schriftsteller. Unsere Bücher sind eben unsere Babys. Geduld ist auch nicht unbedingt meine Stärke. Die braucht man aber leider in diesem Business.

Kannst du schon etwas über neue Projekte/Bücher sagen? Was können deine Leser in naher Zukunft von dir erwarten?
„Schattenspiel – Der zweite Teil der Schattenwächter-Saga“ ist für Dezember 2014 geplant. Nächstes Jahr im Februar erscheint außerdem im Cora-Verlag „Mein spanischer Sommer der Liebe“ unter meinem Pseudonym Holly Baker. Warum Holly Baker? Ich liebe alte Filme mit Audrey Hepburn oder Marylin Monroe. Mehr wird nicht verraten.
Der nächste Holly Baker ist schon in Arbeit, und ich schreibe parallel an einem lustigen Frauenroman.

Bevor wir zum Abschluss kommen, stell dir vor, du hast 3 Wünsche frei, was würdest du dir wünschen (außer noch mehr Wünsche)?
„Und das Wünschen weiterer Wünsche ist nicht wünschenswert.“ Kennt das noch jemand? (Falls nicht, das stammt aus „Aladdin“, und nein: Ich finde nicht, dass ich zu alt für Disney-Filme bin.)
Ich würde mir Glück und Gesundheit wünschen. Das klingt vielleicht banal, aber Gesundheit ist unglaublich wichtig, und Glück kann man immer gebrauchen. Mit Glück kann man eine Menge machen: Nehmen wir mal an, ein Mann verliert seine Geldbörse, ich finde sie und bringe sie ihm zurück. Es stellt sich heraus, dass er Filmregisseur und so angetan von meinen Büchern ist, dass er sie unbedingt verfilmen will. So stelle ich mir das mit dem Glück vor.
Und als drittes? Ein schönes Haus irgendwo am Meer mit viel Sonne. Ein Pool und ein Garten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ebenso mein Mann und meine Meerschweinchen.


Vielen Dank, besonders auch im Namen meiner Leser, dass du dir die Zeit genommen hast und uns ein wenig mehr über dich verraten hast.

Ich hoffe nun sehr euch hat das Interview genauso gefallen wie mir!

Die Autorin bei Facebook
Homepage der Autorin
"Mehr als Freundschaft?" kaufen - Kindle / Taschenbuch
Meine Rezension zum Buch 


Zum Gewinnspiel:

Während des Lesens habt ihr bestimmt bemerkt, 
das ein Wort ein wenig "aus der Rolle" fällt. 
Das ist nicht nur in meinem Post so, sondern auch auf den anderen 6 Blogs.
Diese Wörter müsst ihr zusammensuchen und in die richtige Reihenfolge bringen.
Dann habt ihr einen Lösungssatz!

Wenn der Satz richtig ist landet ihr im Lostopf für folgende Gewinne:

- 3 x je ein signiertes Taschenbuch "Mehr als Freundschaft?"
- 3 x je ein signiertes Lesezeichen - Päckchen



Den Lösungssatz könnt ihr am 01.11.2014 ab 18 Uhr bei Mirjam einreichen.
Am 02.11. werden dann abends die Gewinner ebenfalls bei Mirjam bekanntgegeben.


Natürlich gibt es auch ein paar Regeln:
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!
- Mit der Teilnahme erklärt ihr euch einverstanden, dass euer Name veröffentlicht wird!
- Für den Postweg wird keine Haftung übernommen!

Morgen macht die Blogtour halt bei
Silja's Bücherkiste
(kurzfristige Planänderung)

Schaut auch da wieder rein,
es lohnt sich auf jeden Fall.

Hier findet ihr nochmals den gesamten Blogtourplan

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    schöne Ein -und Ausblicke dieser interessanten Autorin. Danke dafür.

    LG..Karin..

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  2. Hallo,

    hab die Blogtour erst jetzt entdeckt und fand die letzten Tage hochinterssant.

    Sehr interessantes Buch.
    Wünsch einen schönen Sonntag.
    LG Sonja

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