Sonntag, 26. Oktober 2014

Gelesen: "Leonore und ihre Töchter" von Gina Mayer


-          Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
-          Verlag: Rütten & Loening (12. September 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3352008477
-          ISBN-13: 978-3352008474



Kurzbeschreibung:
Nimm dein Glück in beide Hände Im Paris des Jahres 1900 erfährt die unglücklich verliebte Nanette von einem gutgehüteten Geheimnis, das auf ihrer Familie lastet: Als ihre Urgroßeltern Leonore und Anton einst heirateten, verwünschte eine eifersüchtige Freundin das Brautpaar. Tatsächlich hadern nicht nur Leonore, sondern auch ihre Tochter, ihre Enkelin und ihre Urenkelin Nanette mit dem Schicksal und finden kein Glück in der Liebe. Bis Nanette eines Tages beschließt, den Familienfluch endlich zu bannen. Als Kinder spielen Luise, Leonore und Anton ein Spiel, das sie selbst erfunden haben: Im Mittelpunkt steht die böse „Erlkönigin“, dargestellt von Luise, die das Lebensglück der Menschen rauben will. Als Leonore und Anton ein Liebespaar werden und heiraten, kommt es zu einem folgenschweren Ereignis: Luise, die ebenfalls in Anton verliebt ist, verwünscht das Brautpaar und prophezeit ihnen lebenslanges Unglück. Drei Generationen später, im Paris der Weltausstellung des Jahres 1900, erfährt die junge, unglücklich verliebte Nanette von diesem uralten Fluch, der auf ihrer Familie lastet. Tatsächlich haben nicht nur Leonore, sondern auch ihre Tochter Mathilde, ihre Enkelin Dora und ihre Urenkelin Nanette mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen und finden kein Glück in der Liebe. Bis Dora und Nanette selbstbewusst beschließen, es sei an der Zeit, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, denn nicht Luise trägt die Schuld für das Scheitern der Frauen in ihrer Familie – jede ist ihres eigenen Glückes Schmied. Eine große Familiensaga über Liebe, Selbstbestimmung und das Schicksal, das Leonore und ihre Töchter auf eine harte Probe stellt.
(Quelle: Rütten & Loening)

Meine Meinung:
Paris im Jahr 1900, das Jahr der Weltausstellung:
Dora erfährt, dass ihr Mann eine Affäre hat und ausziehen möchte. Ihre Tochter Nanette ist zudem unglücklich verliebt.
Als nun Mathilde, Doras Mutter, zu Besuch kommt bemerkt diese irgendetwas stimmt nicht.
Sie nimmt Nanette zur Seite und erzählt ihr die Familiengeschichte. Darüber das die Frauen der Familie wohl angeblich alle verflucht sind. Dieser Fluch soll von der Erlkönigin stammen.
Nanette möchte diesen Fluch nicht hinnehmen und setzt sich in den Kopf diesen zu bannen …

Der historische Roman „Leonore und ihre Töchter“ stammt von der Autorin Gina Mayer. Bisher kannte ich nur Jugendthriller der Autorin und war nun natürlich gespannt darauf wie sie sich in diesem Genre schlagen würde.

Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen. Es geht hauptsächlich um die Rolle der Frauen. Also um Leonore und ihre Töchter und deren Töchter. Diese 3 Generationen werden beleuchtet.
Leonore ist eine Frau, die sich entscheiden muss, zwischen dem Mann den sie liebt und einem Mann, der den gleichen Stand hat wie sie selbst.
Luise, Leonores Freundin, ist ebenfalls in Anton, Leonores späteren Ehemann, verliebt. Doch dieser entscheidet sich eben für Leonore und so verwünscht Luise Leonore.
Dann lernt der Leser noch Nanette, Mathilde und Dora kennen. Man kann die Charaktere sehr gut einschätzen und ihre Handlungen verstehen. Jede der Frauen muss ihre eigenen Entscheidungen treffen und mit Schicksalsschlägen fertig werden.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu verstehen. Man kann problemlos folgen und sich alles gut vorstellen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Es gibt insgesamt 6 Teil und die Handlung wird von der 3. Generation nach und nach rückwärts zur 1. Generation erzählt. Man begibt sich somit von der Gegenwart zurück in die Vergangenheit.
Die Handlung selber ist interessant, informativ und auch spannend gehalten. Die Familiengeschichte eröffnete sich dem Leser erst nach und nach. Man lernt gleichzeitig viel über die damalige Zeit, sowie über die Rolle der Frau damals.

Fazit:
Zusammenfassend gesagt ist „Leonore und ihre Töchter“ von Gina Mayer ein wirklich sehr guter historischer Roman.
Die gut gezeichneten Charaktere, der angenehme Stil der Autorin und eine interessante, informative und auch spannende Handlung haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert.


Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar und Lovebooks für die Leserunde.

1 Kommentar:

  1. Danke, für die Rezension. 'Hatte die Leseprobe damals auch gelesen...
    glG

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