Montag, 17. November 2014

Blogtour zu "Gefrorenes Herz" - Tag 5 - Thema Wahnvorstellung

Einen schönen Guten Morgen ihr Blogtour-Begeisterte,

heute ist es soweit,

die Blogtour zu 

"Gefrorenes Herz"

macht bei mir halt.


An den letzten 4 Tagen habt ihr ja bereits das Buch kennengelernt (bei Melanie),
mehr über die Idee zum Buch erfahren (bei Anja),
Aurelia & Natascha kennengelernt (bei Pia)
und gestern gab es ein Interview mit der Autorin (bei Susy).

Heute nun bin ich an der Reihe,
mein Thema:

Wahnvorstellung - Erkennt man Betroffene?

Zuerst mal zur Erklärung was Wahnvorstellungen sind:
Wahn ist ein Krankheitssymptom im Rahmen psychischer Störungen und anderer Erkrankungen. 
Der Begriff bezeichnet ich-syntone, 
unkorrigierbare Fehlwahrnehmungen und/oder Fehlbeurteilungen der Wirklichkeit, 
die unabhängig von persönlichen Erfahrungen auftreten können 
und an der auch angesichts von gegenteiligen Beweisen mit absoluter subjektiver Gewissheit festgehalten wird.
(Quelle: Wikipedia)

Das ist alles ziemlich medizinisch erklärt. 
Im Grunde ist es eine Denkstörung,
die neben der eigentlichen Realität existieren 
oder das Denken des Erkrankten vollständig beherrschen kann.

Es gibt verschiedene Wahninhalte,
beispielsweise  
- Beeinträchtigungswahn und Verfolgungswahn
- Beziehungswahn
- Größenwahn (Megalomanie)
 - Schuldwahn
- Krankheitswahn
- Eifersuchtswahn    
(Quelle: Wikipedia)

Die Ursache von Wahnvorstellungen können psychische bzw. neurologische Krankheiten wie Depressionen, 
Demenz oder Schizophrenie sein. 
Genauso kann jedoch auch übermäßiger Alkoholkonsum oder auch der Konsum von Drogen zu Wahnvorstellungen führen. 
Auch einige Medikamente oder sehr hohes Fieber können zu Wahnvorstellungen führen.
(Quelle: paradisi.de)

Wie erkennt man eigentlich Betroffene?
 Hier kann man klar sagen,
eigentlich gar nicht.
Ein Betroffener fühlt sich gar nicht so als ob etwas anders ist, 
er nimmt sie gar nicht wahr, sie ist ihm nicht bewusst.
Somit ist auch eine ärztliche Behandlung schwierig.
Nur in seltenen Fällen lässt sich der Patient durch Ärzte oder Verwandte dazu bringen, 
sich einer Therapie zu unterziehen. 
Besteht jedoch die Gefahr, 
dass durch das Verhalten des Erkrankten er selbst oder andere Menschen gefährdet werden, kann man ihn auch zwangsweise behandeln.
(Quelle: paradisi.de)


Im Buch von Mirjam H. Hüberli gibt es auch eine Person,
die an Wahnvorstellungen leidet.
Es ist jemand,
von dem man es gar nicht wirklich erwartet.
Dies erfährt man als Leser allerdings erst ziemlich am Ende. 

Das Gewinnspiel:

Die Preise:
1.-3. Preis
- 1 x eBook "Gefrorenes Herz"im Wunschformat
- eine Charakterpostkarte + Lesezeichen + einen Button nach Wunsch (Zwilling oder Held) 
3.-5. Preis
- eine Charakterpostkarte + Lesezeichen + Button nach Wunsch (Zwilling oder Held)

Um zu gewinnen, beantwortet die Fragen, die ihr jeden Tag zu den Beiträgen findet.
Jeder Kommentar landet im Lostopf.

Meine Frage:
Wenn ihr Betroffene kennen würdet, 
wie würdet ihr diese von einer Behandlung überzeugen?

Die Regeln: 
- Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Versand der Gewinne nach Deutschland - Österreich - Schweiz
- Für den Postweg wird keine Haftung übernommen
- Der Weitergabe von Daten an den Verlag/Autorin für ausschließlich eBook/Gewinn Versand wird im Gewinnfall zugestimmt.
  

Morgen macht die Blogtour halt bei
Barbara von 
http://babsleben.blogspot.de 

Den gesamten Tourplan findet ihr nochmal hier!
 

Kommentare:

  1. Hallo und guten Morgen,

    schwierige Frage und die Antwort fällt mir daher auch nicht leicht. Ob gutes Zureden hilft oder ob die bestimmte Person dann völlig ausrastet und die Sache dann noch viel schlimmer wird, wer weiß das schon.

    Reden ist zumindest eine Möglichkeit..LG..Karin..

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  2. Guten Morgen liebe Manja,

    also ich denke es kommt auch darauf an, wie nahe man demjenigen steht und wie gut man ihn kennt. Von daher käme es auf diese Faktoren an aber liebe Worte und Verständnis sind mit Sicherheit sehr hilfreich.

    LG Binchen84 von
    www.binchensbuecher.blogspot.de

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  3. Hier jagd ja eine Blogtour die Nächste :-)

    Ganz schwierig, meist kann da sowieso nur das nähere Umfeld helfen.
    Wahnvorstellungen können auch durch Schlafentzug entstehen, meist hilft es schon leicht erkennbare Missstände zu beseitigen. Aber prof. Hilfe ist auf jeden Fall notwendig.

    LG
    Karin

    P:s. Ich brauche nicht in den Lostopf, habe Buttons und E-Book schon :-)

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  4. Das Problem bei solchen Krankheitsbildern ist, dass man die Betroffenen selten zwingen kann, sich behandeln zu lassen. Wenn sie es nicht selber wollen, dann bringt es auch nichts. Ich spreche da aus Erfahrung, es waren zwar keine Wahnvorstellungen, aber eine andere psychische Störung.
    Von daher würde ich es wohl erst einmal mit Vernunft versuchen, d.h. den Betroffenen versuchen zu ermutigen, genauer über das Gesehene nachzudenken, wie realistisch es wirklich ist, etc. Und dann muss man schauen, wie einsichtig der andere ist und wie man ihm helfen kann.

    Kein sehr einfaches Thema...

    Liebe Grüße
    Sas

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  5. Guten Morgen!
    Ein sehr netter Bericht, der zum Nachdenken anregt...
    Wenn ein guter Freund oder jemand aus meiner Familie betroffen wäre, klar, würde ich ihn/sie versuchen, sich behandeln zu lassen. Aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt. Denn, wenn man als Patient nicht selbst einsieht, dass so eine Behandlung das Beste für einen wäre, hätte es keinen Zweck. Das Unterbewusstsein würde sich in diesem Fall zu sehr dagegen sträuben.

    LG, Claudia

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  6. Ohje - was für eine schwere Frage.
    Ich würde es schon versuchen die Person zu überreden eine Behandlung zu machen. Der Fokus der Argumentation würde dann nicht unbedingt darauf liegen, dass es ihm dadurch besser geht - oder so, da sie es ja als normal ansieht - sondern darauf, dass die Personen in ihren/ seinem Umfeld durch das Verhalten gefährdet sind.

    Lg Bonnie

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  7. Hallo, liebe Manja!
    Ich denke, es ist sehr schwierig einen psychisch kranken Menschen von einer Behandlung zu überzeugen. Denn meistens rennt man gegen eine Wand. Es ist viel wichtiger, dass der Betroffene selbst einsieht, dass er (professionelle) Hilfe braucht. Man kann nur versuchen, immer für diesen Menschen da zu sein und ihn liebevoll in die richtige Richtung lenken.

    Vielen Dank für deinen interessanten Bericht!

    Liebe Grüße,
    Nane

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  8. Hallo,

    die Frage ist sehr interessant, finde ich.
    Also, ich würde meine ganze Überzeugungskraft aufbringen und mit dem Betroffenen/der Betroffenen ausführlich über dieses Thema reden und ihm/ihr eventuell die guten Seiten einer Behandlung zeigen und auch gute Einrichtungen suchen und vorstellen. Außerdem würde ich dem/der Betroffenen zeigen, dass ich hinter ihm/ihr stehe und für sie/ihn da sein werde, dann merkt er/sie, es ist jemand da.

    Benny.

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  9. Huhu :)

    Das ist wirklich eine schwierige Fragen. Natürlich versuchen zu überzeugen in dem man mit der Person spricht, anbietet sie zu behleiten und für sie da zu sein.
    Lg Santina
    (santina.b@gmx.net)

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  10. Hii :)
    Die Frage find ich doch ziemlich schwierig zu beantworten.. :/ Ich kann es nicht sagen wie ich einen Betroffenen zu einer Behandlung überzeugen würde....ich denke mal das ist Situationsabhängig ist... auf jeden Fall würde ich helfen so gut es geht aber wie ich das nun alles genau anstellen würde?...ja das kann ich so im Moment einfach nicht sagen.
    Vielleicht würde es helfen wenn ich bevor ich mit den Betroffenen rede einen Arzt oder so aufsuche, der hat dann vielleiht auch ein paar Tipps für das Gespräch.
    LG Cassie

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  11. Guten Morgen Manja,

    ein interessanter Beitrag zu diesem Thema! Deine Frage ist wirklich schwierig! Denn wie überzeugt man jemanden davon, dass er an Wahnvorstellungen leidet, wenn er davon überzeugt ist, dass die Realität genau so aussieht, wie er sie gerade sieht und wahrnimmt? Wenn die Person einem nahesteht, kann man es natürlich mit Reden versuchen. Mit Beweisen und mit dem Begleiten zum Arzt. Ich denke, es ist fast unmöglich eine Person, die an Wahnvorstellungen leidet, davon zu überzeugen, dass diese Vorstellungen gar nicht existieren.

    Liebe Grüße
    Katharina

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  12. Hallöchen,

    ich stelle es mir sehr schwierig vor, einen Betroffenen zu überzeugen. Zuerst müsste man versuchen , mit viel Feingefühl bei dem Bertoffenen ein Verständnis für die Schwierigkeit der Situation für das Umfeld zu schaffen.
    Ich denke, dass man sich für so etwas unbedingt unterstützung von einem Profi holen sollte, der einem zeigt, wie man zu demjenigen durchdringen kann.

    LG, Insi

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  13. Hey meine Liebe :)
    Aaaaaaw eure Blogtour-Beiträge sind alle so wundervoll. Nun bekomme ich richtig Lust das Büchlein von Mirjam zu verschlingen. Also zu deiner Frage, eine Person in meinem Bekanntenkreis leidet unter Größenwahn. Das ist eine richtig heftige Sache, aber das schwierige ist wirklich die betroffene Person darauf hin zu weisen. Denn in den meisten Fällen tun Betroffene es entweder als Scherz ab "Ich? Niemals!" oder rasten gleich aus. Wir haben uns damals tatsächlich Unterstützung von Außen geholt. Anders hätte das gar nicht geklappt ohne die Person zu verletzten. Das ist eine richtig heikle Sache und ich wünsche es niemandem!

    Liebste Grüße
    Lielan ♥

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  14. Wow, das ist schwierig. :/ Ich wüsste gar nicht genau, wie ich damit umgehen soll. Obwohl ich jetzt oben deine Erklärung gelesen habe. Ich denke, ich würde mir Rat bei jemand anderem holen und evtl direkt eine professionelle Hilfe einschalten, damit der betroffenen Person geholfen werden kann. :S

    Alles Liebe,
    Nicki

    http://nickisbuecherwelt.blogspot.de
    nickisbuecherwelt (at) web.de

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  15. Hallo,

    gar keine leichte Frage. Ich würde mich wohl erst mal anhand von Literatur informieren und bei Leuten nachfragen die damit Erfahrung haben was sie mir raten würden.

    LG
    SaBine

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  16. Huhu, eine wirklich schwierige Frage... ich würde mit sanftem Zureden beginnen und immer klar machen, dass ich JEDERZEIT für die Person da bin, ich es aber sehr wichtig finde, dass sie sich auch helfen LÄSST.

    LG, Mary <3

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  17. Hallo :)
    Hmm schwierige Frage...ich denke, ich würde erst versuchen, vorsichtig mit ihr oder ihm zureden, ohne die Person zu bedrängen. Wenn die Person mich abblockt und die Krankheit nicht einsehen will, würde ich mir professionelle Hilfe holen. Allerdings ist es, denke ich mal, wichtig, dass die Person sich auch helfen lassen will. :)
    Liebste Grüße
    Lena
    lenaszeugs@web.de
    www.traumbuchfaenger.blogspot.de

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