Freitag, 21. November 2014

Gelesen: "Vier Welten: Band 1 Die Auserwählte" von Anika Fischer



-          Broschiert: 190 Seiten
-          Verlag: Fischer, R. G. (August 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3830197942
-          ISBN-13: 978-3830197942




Kurzbeschreibung:
Seit Lucy ihre Eltern bei einem Brand verloren hat, meidet sie Feuer. Doch eines Tages wird sie von ihren beiden besten Freundinnen bedrängt, mit ihnen in ein Ferien-Zeltlager zu fahren, wo sie sicher mit dem einen oder anderen Lagerfeuer konfrontiert werden würde. Nach anfänglichem Zögern fährt sie schließlich doch mit.
Was Lucy dort erfährt, ist unglaublich. Ist sie tatsächlich in Wahrheit Victoria, die Prinzessin der Welt des Feuers? Den neuen Status zu genießen, bleibt allerdings kaum Zeit, denn ihr wird eine Aufgabe gestellt, die unlösbar erscheint ...
(Quelle: R. G. Fischer)

Meine Meinung:
Lucy ist 13 Jahre alt und bereits vor 7 Jahren hat sie ihre Eltern bei einem Brand verloren. Seitdem hat das junge Mädchen Angst vor Feuer. Sie lebt bei ihrer Tante und verbringt so auch viel Zeit mit ihren Freundinnen.
Bei einem Pfadfinderausflug geschieht etwas Unerwartetes. Luca geht ziemlich nah ans Lagerfeuer, doch sie verbrennt sich nicht, sondern gelangt so in eine ihr unbekannte Welt. Die Welt des Feuers. Hier erfährt Lucy die Wahrheit über sich und bald schon steht sie vor schwierigen Entscheidungen …

Der Fantasyroman „Vier Welten: Die Auserwählte“ stammt von der jungen Autorin Anika Fischer. Es ist der Debütroman der Autorin und zugleich auch der Auftakt einer Trilogie.

Die Protagonistin Lucy, später dann Vicky, ist 13 Jahre alt und war mir sehr sympathisch. Sie vermisst ihre Eltern und auch ihren Bruder, den ihre Tante nicht mit aufgenommen hat, sehr. Lucy verbringt viel Zeit mit ihren Freundinnen und in der Schule ist sie eher durchschnittlich. Sie hat auch recht oft Albträume. In der Welt des Feuers erfährt Lucy wer sie wirklich ist und wie ihre wirkliche Bestimmung lautet.

Neben der Protagonistin gibt es noch andere Figuren, wie beispielsweise Amy, die mir ebenso gut gefallen haben. Sie sind sehr gut ausgearbeitet.

Der Schreibstil der Autorin ist zu Anfang ein wenig holprig. Das gibt sich aber und dann kann man das Buch sehr angenehm und auch flüssig lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lucy. So bekommt man als Leser eine gute Bindung zu ihr, kann ihre Handlungen recht gut nachvollziehen. Gegen Ende gibt es noch andere Personen, aus deren Sichtweise das Geschehen geschildert wird.
Die Handlung an sich ist spannend gehalten. Es ist alles nachvollziehbar und das Tempo ist ebenfalls recht hoch gehalten.
Die Idee hinter der Geschichte ist toll und Anika Fischer hat diese gut umgesetzt.

Das Ende ist spannend und hat mir persönlich wirklich gefallen. Ich habe ehrlich nicht damit gerechnet. Es macht neugierig auf den zweiten Teil der Trilogie.

Fazit:
Abschließend gesagt ist „Vier Welten: Die Auserwählte“ von Anika Fischer ein wirklich gutes Debüt und zugleich Auftakt der Fantasytrilogie.
Eine sympathische Protagonistin, der zunächst etwas holprige, dann aber flüssig und angenehm lesbare Stil der Autorin und die spannend gehaltene Handlung haben mich hier wirklich gut unterhalten und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!


Ich danke der Autorin für ihr Buch und die gemeinsame Leserunde auf Lovelybooks.

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