Montag, 24. November 2014

Gelesen: "Zirkel: Engelsfors-Trilogie 1" von Sara B. Elfgren & Mats Strandberg



-          Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
-          Verlag: Dressler (Februar 2012)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3791528548
-          ISBN-13: 978-3791528540
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
-          Originaltitel: Cirkeln



Kurzbeschreibung:
Düstere Spannung, dunkle Magie: die Engelsfors-Trilogie.
Die sechs Mädchen könnten nicht verschiedener sein. Abgesehen davon, dass sie in der schwedischen Kleinstadt Engelsfors leben, auf dieselbe Schule gehen und sich nicht mögen, haben sie nichts gemeinsam. Glauben sie.
Doch eines Nachts werden sie im Wald zusammengeführt. Sie sind auserwählt, das Böse, das in der Stadt lauert, zu bekämpfen. Schaffen sie es, miteinander auszukommen? Denn nur mit vereinten Kräften können sie die dunklen Mächte besiegen.
(Quelle: Dressler)

Meine Meinung:
In der kleinen schwedischen Stadt Engelsfors treibt das Böse sein Unwesen. Alle glauben fest daran dass Elias sich umgebracht hat. Doch es war ganz anders, es gibt eine Macht und diese Macht hat ihn dazu getrieben.
In Engelsfors leben 6 unterschiedliche Mädchen. Sie gehen auf eine Schule und jede von ihnen wird nachts von merkwürdigen Träumen heimgesucht und wacht morgens dann mit Brandgeruch im Haar auf.
Eines Nachts leuchtet der Mond blutrot und ausgerechnet diese 6 unterschiedlichen Mädchen werden in einem verlassenen Freizeitpark zusammengeführt, wo ihnen ein unheimliches Geheimnis enthüllt wird. Sie alle gehören zum sogenannten Zirkel und sind dafür da um das Böse zu besiegen. Um dies zu schaffen müssen sie allerdings zusammen arbeiten …

Das Jugendbuch „Zirkel“ stammt vom Autorenduo Sara B. Elfgren und Mats Strandberg. Es ist der Auftaktband der „Engelsfors“ – Trilogie und nimmt seine Leser mit ins ferne Schweden.

Die Charaktere im Buch sind alle wirklich unterschiedlich. Sie wirken aber glaubhaft, liebenswert und authentisch.
Linnéa ist ziemlich frech. Damit versucht sie jedoch ihre Unsicherheit zu verbergen.
Minoo ist zielstrebig und eine wirklich sehr gute Schülerin.
Vanessa ist recht kess. Sie ist quasi die Anführerin der 6 Mädchen.
Anna-Karin ist unscheinbar. Sie versteckt ihre Figur unter ziemlich komisch wirkenden Klamotten.
Rebecka ist ein Mädchen das unter Essstörungen leidet.
Ida ist ein cool wirkendes Mädchen das eine spitze Zunge hat. Sie stößt damit gerne mal andere vor den Kopf.
Die einzigen Gemeinsamkeiten der 6 Mädchen sind die Schule auf die sie gehen und der Ort in dem sie wohnen. Wirklich leiden können sie sich nicht.

Der Schreibstil des Autorenduos ist recht angenehm zu lesen. Man kommt flüssig und gut durch die gut 600 Seiten.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. So wird die Geschichte komplex und vielsichtig.
Die Handlung an sich ist spannend gehalten. Ich war größtenteils gefesselt und gespannt darauf was wohl weiter passieren wird. Es ist ein stetiger Kampf gegen das Böse, der nur gelingen kann wenn die Mädchen zusammenhalten.
Dieser Band 1 wirkt auf mich wie eine große Einleitung auf das was in den anderen beiden Teilen noch kommt. Daher hatte ich zwischendrin leider auch ab und an das Gefühl auf der Stelle zu treten. Immer wieder gab es für mich doch auch zähe Stellen, die sich etwas gezogen haben.
Die Stimmung in diesem ersten Teil ist ziemlich düster gehalten. Die beiden Autoren haben hier ihre ganz eigene Idee zum Thema Hexen und Magie ausgearbeitet und sehr gut umgesetzt.

Das Ende ist recht zufriedenstellend. Es schließt gut ab, allerdings bleiben auch Fragen offen, die neugierig auf den zweiten Teil „Feuer“ machen.

Fazit:
Letztlich gesagt ist „Zirkel“ von Sara B. Elfgren & Mats Strandberg eine doch sehr gut gelungener Auftaktband der „Engelsfors“ – Trilogie.
Die unterschiedlichen interessant gestalteten Charaktere, der angenehm lesbare Stil der Autoren und eine gut umgesetzte Handlung haben mir hier spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


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