Dienstag, 2. Dezember 2014

Gelesen: "Die Erben der alten Zeit - Ragnarök" von Marita Sydow Hamann

Achtung:
Dies ist der 3. Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler enthalten!


-          Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
-          Verlag: SANTICUM MEDIEN (29. September 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3950365885
-          ISBN-13: 978-3950365887



Kurzbeschreibung:
Der Versuch, Hanna durch einen Sieg im Großen Rennen zu retten, ist furchtbar schief gelaufen. Charlie, Sora und ihre Freunde konnten Odens Häschern zwar mit knapper Not entkommen, sitzen jetzt aber auf dem Planeten Euripides fest. Währenddessen erlebt die Erde den Ausbruch des von Oden magisch heraufbeschworenen Fimbulwinters, der gemäß nordischer Mythologie Ragnarök einleitet - das Ende der Welt wie wir sie kennen. Trotz ihrer Hochtechnologie steht die Menschheit den entfesselten Naturgewalten vollkommen machtlos gegenüber. Die Erde kann nur gerettet werden, wenn Odens Machtquelle entdeckt und zerstört wird. Charlie beginnt zu ahnen, wo und wie Oden geschlagen werden kann. Doch trotz ihrer magischen Fähigkeiten scheint die Aufgabe für eine Jugendliche von der Erde niemals bewältigbar.
In „Ragnarök“ laufen die einzelnen Erzählstränge der vorausgegangenen Bände zusammen. Die einzelnen Puzzlesteine fügen sich zu einem Bild. Alles macht Sinn – und ist doch vollkommen anders, als sich der Leser bislang gedacht haben mag. Wahrlich ein Buch mit Überraschungen!

Meine Meinung:
Auf der Erde tobt ein unbarmherziger Eissturm, dem die Menschheit eiskalt ausgesetzt ist. Währenddessen sind Charlie und ihre Freunde auf Euripides gefangen. Eine Flucht nach Godheim ist leider nicht möglich, denn die Euripiden haben Sora das Amulett abgenommen. Doch es naht zum Glück Hilfe, wenn auch unerwartet, durch die Schwarzelfe Nyva und den Drachen Favne.
Wieder zurück in Godheim wollen Charlie und die anderen den Orden ein für alle Mal besiegen. Doch dafür müssen sie erst mal herausfinden woher er seine Macht bezieht.
Es beginnt eine abenteuerliche und nicht immer einfache Suche durch Godheim …

Der Fantasyroman „Die Erben der alten Zeit – Ragnarök“ stammt aus der Feder der Autorin Marita Sydow Hamann. Es ist der 3. Und somit abschließende Teil der „Die Erben der alten Zeit“ – Trilogie.

Die Charaktere sind der Autorin wirklich absolut klasse gelungen. Man kann sie sich vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen.
Charlie lernt in diesem Teil sehr viel dazu. Sie versteht ihre magischen Fähigkeiten und lernt sie einzusetzen. Ich für meinen Teil empfand Charlie als ziemlich sympathisch, da sie auch Ecken und Kanten besitzt.
Auch die anderen Charaktere sind wirklich toll.
Sora steht zu Charlie. Auf den Schultern von beiden lastet die Last der alten Prophezeiung. Doch beide stellen sich nicht als Wunderkinder dar und spielen sich nicht auf. Und genau das macht sie menschlich, sympathisch.
Biarn, der Magier der alle 4 Elemente beherrscht, steht ebenfalls an Charlies Seite. Langsam kommen hier sein e Gefühle für Charlie ans Tageslicht und es entwickelt sich eine junge sehr schön beschriebene Liebe.
Und auch zwischen Sora und Ragnar beginnt es gewaltig zu knistern, was mir ebenfalls gut gefiel.

Neben bereits bekannten Charakteren gibt es hier auch noch neue, wie beispielsweise die Lichtelfen, die Marita Sydow Hamann gut ins Geschehen einbindet.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Trotz dass die Bücher dieser Trilogie recht dick sind kommt keinerlei Langeweile auf, es gibt keine Längen.
Geschildert wird das Geschehen in verschiedenen Zeiten. Diese Stränge werden schlüssig und nachvollziehbar zueinander geführt und ergeben am Ende ein schönes Ganzes.
Die Handlung knüpft am zweiten Teil „Der Thul“ an. Es empfiehl t sich sehr die beiden Vorgänger der Trilogie zu lesen. Nur so versteht man als Leser die Zusammenhänge vollständig. Für Kenner der Vorgänger ist der Einstieg wirklich gut gelöst. Es gibt kleinere Zusammenfassungen, die nicht langweilig wirken, eher im Gegenteil.
 Es geht erneut sehr spannend zu und komplex zu- Die nordische Mythologie wurde von Marita Sydow Hamann wieder ins Geschehen eingewoben und so wird es auch ziemlich mystisch.

Das Ende des Buches, der Trilogie, ist schlüssig und es bleiben keinerlei Fragen zurück. Alle entstandenen Lücken werden zufriedenstellend gefüllt und man klappt das Buch schließlich zufrieden zu.

Fazit:
Alles in Allem ist „Die Erben der alten Zeit – Ragnarök“ von Marita Sydow Hamann ein vollkommener Abschlussband der „Die Erben der alten Zeit“ – Trilogie.
Weiter gewachsene Charaktere, der angenehm zu lesende Stil und eine spannende Handlung mit Elementen der nordischen Mythologie haben mich abermals überzeugt.
Wirklich empfehlenswert!


Ich danke der Autorin und dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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