Sonntag, 14. Dezember 2014

Gelesen: "Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?" von Torsten Wohlleben



-          Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
-          Verlag: Carlsen (September 2014)
-          Sprache: Deutsch
-          ISBN-10: 3551583250
-          ISBN-13: 978-3551583253
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre



Kurzbeschreibung:
Der 16-jährige Henner ist klein, hat Segelohren und ist zu allem Überfluss auch noch gut in der Schule. Neben seinen hünenhaften Freunden Jakob und Luis kommt er sich ziemlich dämlich vor. Doch ihn beschäftigt noch viel mehr: Dulden ihn die beiden nur aus Gewohnheit? Warum postet keiner auf seiner Facebook-Pinnwand? Und wie kann er die schöne Valerie erobern? Ein Sommer auf Helgoland scheint die perfekte Gelegenheit, endlich bei ihr zu punkten. Doch dann lernt Henner Leefke kennen – und auf einmal sieht er die Welt ganz anders.
(Quelle: Carlsen)

Meine Meinung:
Henner ist 16 Jahre alt und ziemlich klein. Seine Freunde aber sind alle samt größer und muskulös.  Warum also hängen sie eigentlich mit ihm ab? Und warum schreibt ihm plötzlich jemand etwas auf seine Pinnwand bei Facebook? All das geht Henner immer wieder im Kopf rum. Außerdem überlegt er wie er die schöne Valerie, die ihn doch sehr interessiert, für sich gewinnen kann.
Da kommt ihm doch ein Sommer auf Helgoland wie gerufen. Dort möchte er bei dem Mädchen seiner Träume punkten. Allerdings lernt er da auch Leefke kennen und Henner Leben stet plötzlich Kopf …

Der Jugendroman „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“ stammt vom Autor Torsten Wohlleben. Für mich war dies das erste Buch des Autors.

Henner, der Protagonist, ist 16 Jahre alt, recht klein und schmächtig. Er hat ziemlich beliebte Freunde. Doch dadurch gerät Henner selber irgendwie immer in den Hintergrund, wird vergessen oder aber einfach mitgezogen. Ich persönlich empfand Henner als einen liebenswerten Kerl.

Henners Freunde Luis und Jakob sind das ganze Gegenteil von Henner selbst. Sie sind eher groß, beliebt und mukulös. Und dennoch hängen sie mit Henner ab, ja fahren sogar mit ihm nach Helgoland.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Er schreibt sehr jugendlich und humorvoll. Im zweiten Teil des Buches ändert sich die Sprache ein wenig, Henner wird reifer, das merkt man.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Henner. Man erlebt alles um ihn herum hautnah mit, lernt ihn dabei auch noch gut kennen.
Die Handlung ist typisch für Jugendliche in Henners Alter. Die alltäglichen Probleme von Jugendlichen stehen im Mittelpunkt. Es geht zudem um die erste Liebe. Als erwachsener Leser fühlt man sich beim Lesen des Buches zurückversetzt in die eigene Jugend. Man kann Parallelen ziehen zum eigenen Verhalten in dieser Zeit. Jugendliche Leser werden sich sehr gut mit Henner und seinen Problemen identifizieren können, der Autor spricht ihre Sprache.

Fazit:
Abschließend gesagt ist „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“ von Torsten Wohlleben ein sehr schönes Jugendbuch.
Der liebenswerte Protagonist, ein angenehm zu lesender Stil und eine Handlung, die die Themen von Jugendlichen gut anspricht und zudem noch amüsant ist, haben mich hier sehr gut unterhalten können.
Durchaus lesenswert!


Ich danke Buchbotschafter und dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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