Samstag, 24. Januar 2015

Gelesen: "Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten" von Pia Hepke



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 2060 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 138 Seiten  
-          Sprache: Deutsch

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Irrlichter
Was sind eigentlich Irrlichter?
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt?
Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln?
Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nachts dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.
(Quelle: Homepage der Autorin)
Es gibt Gerüchte, rund um Irrlichter. Nicole ist jemand der daran nicht wirklich glaubt.
Eines Abends hat sie mit ihrem besten Freund Simone eine Wette laufen. So kommt es das sie um Mitternacht auf dem Friedhof ist. Dort begegnet sie Wrin, einem Irrlicht, in seiner menschlichen Gestalt. Die beiden treffen sich fortan häufiger, wodurch Nicole, ohne, das sie es ahnt in eine Fehde zwischen Licht und Schatten gerät …

Der Kurzroman „Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten“ stammt von der Autorin Pia Hepke. Ich kenne von der Autorin bereits ihre Drachenreihe und war so sehr gespannt darauf wohin sie mich hier wohl entführen würde.

Nicole war mir ganz sympathisch. Sie ist eher ein Durchschnittsmädchen, schaut gut aus und ist liebenswert. In der Schule und im Sport allerdings hat Nicole doch arg Probleme. Davon ist ihre Mutter nicht so begeistert.
Nicoles bester Freund Simone war mir auch ganz sympathisch. Er ist es, der Nicole regelmäßig aufmuntert und die Idee mit der Wette kam auch von ihm.
Wrin ist ein Irrlicht. Er und Nicole begegnen sich eines Nachts, als Wrin in menschlicher Gestalt auf dem Friedhof ist. Er schimmert bläulich und zwischen ihm und Nicole entwickelt sich eine Freundschaft.

Auch die anderen im Buch vorkommenden Figuren, wie Nicoles Eltern oder auch die anderen Irrlichter, haben mir sehr gut gefallen. Pia Hepke hat sie gut vorstellbar gezeichnet.

Der Schreibstil der Autorin war mir bereits gut bekannt. Pia Hepke schreibt angenehm flüssig und die Seiten lesen sich quasi von alleine.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Nicole, wobei hier die personale Erzählperspektive verwendet wurde. So blickt man quasi von oben herab und erhält einen guten Überblick.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die Idee dahinter war mir neu, die Umsetzung ist wirklich gelungen. Die Geschichte beinhaltet viel, beispielsweise Spannung, Fantasy aber auch die erste Liebe oder auch Dramatik findet man als Leser wieder.
Ich geb zu, bevor ich das Buch gelesen habe hatte ich die Befürchtung die Länge des Buches könnte mir Probleme bereiten. Doch jetzt, nachdem ich es beendet habe, muss ich sagen es ist alles genau richtig. Die Handlung ist rund und es hapert an nichts.

Das Ende hat mir absolut gefallen. Es passt, bewegt und lässt einen auch nach dem Lesen so schnell nicht los.
 
Zusammenfassend gesagt ist „Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten“ von Pia Hepke ein überzeugender Kurzroman.
Glaubhaft gestaltete Charaktere, ein angenehm zu lesender Stil sowie die spannende Handlung mit einer für mich neuen gut umgesetzten Idee haben mir hier wirklich gefallen und mich vollends begeistert.
Klar zu empfehlen!


Ich danke der Autorin für das eBook!

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