Mittwoch, 7. Januar 2015

Gelesen: "Secrets. Ich fühle" von Heather Anastasiu



-          Taschenbuch: 416 Seiten 
-          Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. November 2014) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3442268737 
-          ISBN-13: 978-3442268733 
-          Originaltitel: Glitch 

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Kann es ein Verbrechen sein, Gefühle zu haben?
Wut, Enttäuschung, Schmerz – Gefühle drohten die Menschheit auszulöschen. Ein Chip befreit sie nun von ihren schädlichen Emotionen. Denn selbstständig zu fühlen ist einfach zu gefährlich. Das erfährt Zoe am eigenen Leib, als plötzlich eine Störung an ihrem Chip auftritt. Zum allerersten Mal entstehen in ihrem Kopf eigene Gedanken und unaufhaltsame Gefühle. Zoe muss dieses Geheimnis um jeden Preis bewahren; sollte es gelüftet werden, droht ihr die Auslöschung. Doch dann gerät ihr Chip derart außer Kontrolle, dass sie sich nicht länger verstecken kann und für ihr Leben und ihre Freiheit kämpfen muss.
(Quelle: Blanvalet)

In der Zukunft leben die Menschen unter der Erde. Ihre Gefühle werden unterdrückt, dafür sorgen Chips. Alle Emotionen sind somit ausgeschaltet.
Zoe kennt die Geschichte der Erde und weiß Gefühle machen verletzlich. Und dennoch sei weiß auch sie ist anders, denn Zoe kann fühlen. Allerdings hat sie Angst entdeckt zu werden, denn dann könnte sie im schlimmsten Fall deaktiviert werden. Allerdings scheint alles umsonst, denn eines Tages wird zu einer Untersuchung gerufen. Im letzten Moment wird sie von Adrien gerettet. Sie fliehen gemeinsam, doch ist das wirklich richtig?

Der dystopische Roman „Secrets. Ich fühle“ stammt von der Autorin Heather Anastasiu. Es ist das Debüt der Autorin und zudem auch der Auftakt einer Trilogie.

Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich gestaltet.
Zoe ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Sie ist eine Anomalie, denn Zoe kann fühlen. In einer Welt ohne Emotionen ist sie froh diese zu haben. Zoe ist außerdem ziemlich schüchtern, zurückhaltend und auch unerfahren. Ich mochte sie recht gerne und konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Adrien ist ein Rebell. Er ist willensstark, kämpferisch und für die Menschen, die er liebt, ist er bereit alles zu tun. Er lässt sich nicht unterkriegen.
Max ist ebenfalls ein Rebell und arbeitet mit Adrien zusammen. Die beiden sind Freunde und helfen Zoe gemeinsam.

Der Schreibstil der Autorin ist zu Beginn doch irgendwie komisch. Es gibt sehr viele technische Begriffe, so dass ich doch des Öfteren gestolpert bin. Ich musste mich einlesen, kam dann aber flüssig durch die Seiten. Es ist recht einfach und leicht geschrieben.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Zoe, wofür Heather Anastasiu die Ich-Perspektive verwendet hat. So kann man sich in Zoe hineinversetzen und kann ihre Gedanken und Gefühle gut mitverfolgen.
Die Handlung ist sehr detailliert und gut beschrieben. Die geschaffene Welt wirkt realistisch und ich habe immer wieder darüber nachgedacht. Die Spannungskurve ist konstant hoch und in der Handlung gibt es Wendungen, die mich überrascht haben. Manchmal allerdings fehlten mir ein paar Hintergrundinformationen über die Welt, was ich ein wenig schade fand.
Die Idee ist nicht neu aber Heather Anastasiu hat sie gut umgesetzt. Was mir allerding so gar nicht zugesagt hat war die Liebesgeschichte. Sie wirkte irgendwie fehl am Platz.

Das Ende ist gut gemacht und hat mir zugesagt. Es ist rund, lässt aber noch genügend Möglichkeiten für die Fortsetzungen.

Zusammenfassend gesagt ist „Secrets. Ich fühle“ von Heather Anastasiu ein sehr gutes Debüt und zugleich Auftakt der dystopischen Trilogie.
Die gut beschriebenen Charaktere, der, nach leichten anfänglichen Schwierigkeiten doch noch flüssig zu lesende Stil und eine interessante realistisch geschilderte Handlung haben mir spannende Lesestunden beschert und machen neugierig auf mehr.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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