Donnerstag, 29. Januar 2015

Gelesen: "Wer Finsternis sät" von Leonie Lastella



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 3083 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 299 Seiten 
-          Verlag: bookshouse (2. November 2014) 
-          Sprache: Deutsch 

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Dein Leben ist eine Lüge.
Deine Mutter war nie tot.
Bis heute.
Jos Welt gerät ins Schwanken, als die Polizei in seinem Elternhaus auftaucht. Seine seit Langem tot geglaubte Mutter wurde auf bestialische Weise ermordet.
Und sie ist nicht das einzige Opfer. Jos Leben zerbricht, denn plötzlich steht er im Fokus des Killers, der jeden mit in die Finsternis zieht, der Jo etwas bedeutet.
(Quelle: Bookshouse)
Jos Welt ist eigentlich ganz in Ordnung. Sowohl in der Schule als auch mit seiner Freundin läuft es gut. Doch das ändert sich als eines Morgens die Polizei vor seiner Tür steht und ihm eröffnet, das seine Mutter, von der Jo glaubt sie sei bereits seit 12 Jahren tot, erst vor kurzem gestorben ist. Jos Welt gerät ins Wanken und als ob das noch nicht reichen würde gerät er selbst ins Visier der Ermittler.
Jo läuft weg, wodurch der Mörder auch auf ihn aufmerksam wird. Es beginnt eine aufregende Jagd, die Jo alles abverlangt …

Der Thriller „Wer Finsternis sät“ stammt von der Autorin Leonie Lastella. Sie hat bereits andere Bücher veröffentlicht, für mich war dies hier das erste von ihr.

Die Charaktere sind alle wirklich glaubhaft und durchdacht beschrieben.
Jo ist ein ganz normaler 17 Jähriger. Er ist behütet aufgewachsen. Seine Mutter ist bereits vor 12 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. So glaubt er zumindest, bis er durch die Polizei erfährt, dass sie womöglich gerade erst einem Serientäter zum Opfer gefallen ist. Ich empfand Jo als einen interessanten und recht sympathischen jungen Kerl.
Hannes ist ein junger Polizist, der herausfinden möchte was wirklich passiert ist. Zu Beginn wird er eher belächelt, daher ermittelt er meist auf eigene Faust. Das ändert sich aber mit der Zeit. Auch Hannes gefiel mir gut und ich konnte seine Handlungen gut nachvollziehen.

Es gibt noch weitere Charaktere im Buch, die ich ebenfalls sehr gut beschrieben fand. Vor allem beim Täter hat Leonie Lastella ganze Arbeit geleistet. Er wirkte auf mich krank und gestört.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und flüssig. Man ist von Anfang bis Ende gefesselt und möchte wissen wie es endet.
Geschildert wird das Geschehen aus der personalen Erzählperspektive. Ab und an wechselt die Sicht zum Täter und man bekommt gute Einblicke in seine Denkweise.
Die Handlung ist von Anfang bis Ende wirklich düster und spannend gehalten. Leonie Lastella lässt den Leser zum Teil tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken. Sie hat gut recherchiert und die Ermittlungsarbeit gut ins Geschehen integriert. Die Geschichte baut sich nach und nach auf und man wird als Leser auch des Öfteren auf die falsche Fährte gelockt. Es geschehen unerwartete Dinge, die mich überrascht haben.
Allerdings manche Situationen waren mir leider doch ein wenig zu kurz angeschnitten. Es wurde einiges nur angedeutet, ein wenig mehr Beschreibungen hätte ich hier besser gefunden.

Der Showdown ist packend und nervenaufreibend gehalten. Es löst sich alles gut auf und man wird als Leser zufriedengestellt.
Zusammenfassend gesagt ist „Wer Finsternis sät“ von Leonie Lastella ein sehr guter Thriller.
Die glaubhaft gestalteten Charaktere, der flüssige locker leichte Stil und eine Handlung, die Gänsehaut verursacht und den Leser auch oftmals auf falsche Fährten lockt, haben mir hier fesselnde Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich danke der Autorin und dem Verlag für das eBook!

Kommentare:

  1. Das Buch hört sich total spannend an! Ich werde mal schauen, ob es dazu auch ein Printbuch gibt. LG Aletheia

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    1. Es gibt ein Taschenbuch, hab ich oben auch verlinkt ;).

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  2. Huhu Manja,
    Ich fand es auch gut, vor allem dass es wirklich bis zum Ende spannend war.
    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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