Dienstag, 17. Februar 2015

Gelesen: "Apfelrosenzeit" von Anneke Mohn


-          Taschenbuch: 320 Seiten 
-          Verlag: rororo (19. Dezember 2014) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3499268949 
-          ISBN-13: 978-3499268946 

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Vier Freundinnen. Ein Haus. Und ein Wochenende, das alles verändert.
Das Haus mit den Apfelrosenhecken steckt voller Erinnerungen: Hier haben Sanne, Fritzi, Mona und Kirsten zu Studienzeiten in einer WG gelebt. 15 Jahre später treffen sich die Freundinnen wieder vor dem Haus an der Kieler Förde. Um es zu entrümpeln - denn es steht leer, seit Isa, die fünfte im Bunde, bei einem Autounfall starb. Sofort ist die alte Vertrautheit wieder da: Tagsüber wird ausgeräumt, abends bei Rotwein über das Leben geredet. Doch jede der Frauen hat Geheimnisse, die sie lieber nicht erzählt. Als an einem kalten Dezembertag die Heizung ausfällt und sich die Freundinnen um den warmen Ofen versammeln, kommt es zum Eklat. Und nichts ist mehr, wie es einmal war.
(Quelle: Rowohlt)
Isa ist bei einem Unfall gestorben. Daher sollen die 4 Freundinnen Sanne, Fritzi, Mona und Kirsten ihr Haus entrümpeln. Im Haus stecken sehr viele Erinnerungen, denn es war mal die gemeinsame WG der 5 Frauen. Diese Erinnerungen kommen nun alle wieder hoch. Außerdem haben alle 4 Frauen Geheimnisse, die sie jedoch nicht preisgeben.
Als eines Abends die Heizung ausfällt und die Frauen gemeinsam am Ofen zusammensitzen passiert etwas, das alles verändert …

Der Roman „Apfelrosenzeit“ stammt aus der Feder der Autorin Anneke Mohn. Für mich dies der erste Roman der Autorin, ihr Debüt „Kirschsommer“ kenne ich leider nicht.

Die 4 Freundinnen waren mir sehr sympathisch, auch wenn sie alle von Grund auf sehr verschieden sind.
Sanne ist eine leidenschaftliche Köchin. Die ist Hausfrau und hat zwei Kinder.
Mona leitet eine Kochshow fürs Fernsehen.  Sie ist sehr aufs gute gepflegte Aussehen bedacht und eine Dauergeliebte eines verheirateten Manns.
Kirsten ist vom Beruf Lehrerin. Sie ist glücklich verheiratet doch ihr Leben ist wirklich sehr stressig. Für Freizeit und Spaß bleibt da keine Zeit. Kirsten wünscht sich sehr ein Kind, doch das ist ihr bisher verwehrt geblieben.
Fritzi heißt eigentlich Frederike. Sie ist alleinerziehende Mutter einer 4-jährigen Tochter und nachdem sie eine Enttäuschung mit Männern erlebt hat bleibt sie lieber Single.
Die 4 Freundinnen waren mir alle sehr sympathisch und sie hatten früher, vor 15 Jahren, eine gemeinsame WG.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und angenehm leicht zu lesen. Anneke Mohn bringt die Emotionen der Frauen sehr gut rüber.
Die Handlung ist zu Beginn recht traurig, da Isa bei einem Unfall gestorben ist und die Freundinnen gemeinsam das Haus entrümpeln sollen. Dann aber geht es Schlag auf Schlag, es geht interessant und durchaus auch spanne zu. Jede der Frauen hat Geheimnisse, die Anneke Mohn dem Leser erst ganz langsam nach und nach preisgibt. Die Handlung berührt den Leser ohne dabei aber kitschig oder gar langweilig zu wirken.

Das Ende ist wirklich sehr schön und gefiel mir richtig gut. Ich habe das Buch nach dem Lesen mit einem Lächeln zugeklappt.
Zusammenfassend gesagt ist „Apfelrosenzeit“ von Anneke Mohn ein sehr unterhaltsamer und berührender Roman.
4 unterschiedliche aber sehr sympathische junge Frauen, ein flüssiger Schreibstil und eine emotionale bewegende Handlung haben mich mehr als überzeugt und sehr zufrieden gestimmt.
Sehr zu empfehlen!


Ich danke dem Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für die tolle Rezension! Das Buch möchte ich auch gerne noch lesen.
    Lg Sonja

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