Sonntag, 8. Februar 2015

Gelesen: "FederLeicht. Wie fallender Schnee (FederLeichtSaga)" von Marah Woolf



-          Taschenbuch: 310 Seiten 
-          Verlag: Ina Körner (12. Dezember 2014) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3000474900  
-          ISBN-13: 978-3000474903

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“Eliza, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne”, hat meine Großmutter mir mal erklärt. Damals habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, und heute war ich immer noch nicht schlauer. Denn jetzt stecke ich mittendrin in einem Anfang – aber von zauberhaft kann keine Rede sein. Ausgerechnet ich soll eine magische Schneekugel für die Elfen zurückholen. Wenn sie wenigsten nett wären – diese Elfen. Aber nein – sie sind eingebildet, arrogant und bockig (einer jedenfalls). Im Grunde kann das alles nur ein schlechter Scherz sein. Ich bin bestimmt die Letzte, die sich mutig in ein Abenteuer stürzt. Denn die erlebe ich maximal mit einer Tüte Chips und meiner besten Freundin Sky vor dem Fernseher. Wäre ich bloß nicht in den Wald gegangen und durch das blöde Portal gestolpert. Dann wäre die Geschichte, die meine Welt völlig auf den Kopf stellte, vermutlich nie passiert. Aber das ist nicht mehr zu ändern und so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen – schon gar nicht von einem Elf.
(Quelle: Homepage der Autorin)
Eliza wohnt mit ihrer Mutter, ihrem Zwillingsbruder und ihrer Oma in einem kleinen Dorf in Schottland. Dort geht sie zur Schule und ist verliebt in Frazer. Sie träumt immerzu von einem Tor im Wald, was dann auch wirklich dort erscheint. Eliza versucht hartnäckig es zu ignorieren, stolpert dann aber trotzdem irgendwie hindurch. Und gelangt so in eine ihr fremde Welt, die Welt der Elfen. Dort trifft sie auf Cassian, der ihr alles erklären und zeigen soll. Er ist es auch der Eliza sagt ihr stehe eine wichtige Aufgabe bevor. Und obwohl Cassian irgendwie abweisend ist, so ist Eliza doch fasziniert von ihm.
Doch was ist das für eine Aufgabe? Und wird Eliza ihr gewachsen sein?

Der romantische Fantasyroman „FederLeicht. Wie fallender Schnee“ stammt von der Autorin Marah Woolf. Für mich ist die Autorin keine Unbekannte mehr und nachdem ich ihre „MondLichtSaga“ sehr gerne gelesen habe war ich nun gespannt auf diesen Auftakt ihrer neuen Reihe.

Eliza ist ein sympathisches junges Mädchen, die ich wirklich sehr gerne gemocht habe. Sie ist recht normal, geht zur Schule und ich schwer verliebt in Frazer. Manchmal ist Eliza vielleicht ein wenig naiv, sonst aber ist sie liebenswert und hilfsbereit. Allerdings Eliza hat auch einen ziemlich sturen Kopf.
Cassian ist ein Elf. Er lebt in der Welt hinter dem Tor. Als Eliza dort auftaucht ist er es der ihr die Dinge erklären und zeigen soll. Doch Cassian ist ein wenig geheimnisvoll. Er wirkt zunächst sehr abweisend und arrogant, sieht aber sehr gut aus und hat auch eine charmante Seite. Ich mochte ihn, gerade weil er auch recht schwierig zu durchschauen ist.

Auch die anderen Charaktere sind Marah Woolf einfach großartig gelungen. Sie sind ebenfalls sehr überzeugend, wirken authentisch und einzigartig. Besonders schön fand ich, dass auch Charaktere aus der „MondLichtSaga“ einen Platz im Geschehen gefunden haben.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und entwickelt eine regelrechte Sogwirkung. Man kann gar nicht anders als immerzu weiterlesen und leider ist man so schneller am Ende angekommen als man es möchte.
Die Handlung an sich ist einfach toll. Es geht spannend zu, gibt Wendungen, die mich vollkommen überrascht haben. Meist kamen sie an Stellen, wo ich dachte ich hätte eine Ahnung wie es weitergeht. Doch Marah Woolf hat es immer wieder geschafft die Geschichte in eine neue Richtung zu lenken.
Die Kulisse der Handlung, Schottland, ist ganz wunderbar beschrieben. Man fühlt sich als ob man quasi dort ist, mittendrin statt nur dabei. Es sind wieder Sagen. Mythen und Geheimnisse im Geschehen eingebaut, sie eng mit Schottland verbunden sind.

Das Ende ist gemein, es ist ein Cliffhanger, der ungemein neugierig macht auf die Fortsetzung, „FederLeicht. Wie das Wispern der Zeit“, macht, die voraussichtlich im Herbst 2015 erscheint.
Kurz gesagt ist „FederLeicht. Wie fallender Schnee“ von Marah Woolf ein romantischer Fantasyroman vom Feinsten.
Einzigartige Charaktere, ein wunderbar flüssiger Schreibstil und eine Handlung, die eine Sogwirkung entwickelt und von Anfang bis Ende spannend ist, haben mich hier vollkommen begeistert und überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!


Ich bedanke mich bei der Autorin für das bereitgestellte Taschenbuch!

1 Kommentar:

  1. Hey,
    von Marah Woolf will ich auch mal was lesen, aber irgendwie komme ich nie dazu :D Aber bald :) Ich höre immer nur Gutes von ihren Büchern :)
    Lg Kerstin

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