Montag, 23. Februar 2015

Gelesen: "Heldentage" von Sabine Raml



-          Gebundene Ausgabe: 304 Seiten 
-          Verlag: Heyne Verlag (2. März 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3453269608 
-          ISBN-13: 978-3453269606 
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren 


Das aufsehenerregende Debüt einer ungewöhnlich talentierten Autorin
Lea ist fünfzehn und hat viele Träume: Sie will schreiben. Sie will rennen, ohne je außer Puste zu sein. Sie will so wunderschön sein wie ihre beste Freundin Pola. In ihren Träumen ist Lea eine Heldin. Im richtigen Leben klappt es manchmal nicht: Gerade hat sich Lenny, Leas erster Freund, von ihr getrennt. Sie vermisst ihn schrecklich. Leas Mutter versinkt in ihren eigenen Problemen und kann Lea nicht helfen. Aber es gibt ja noch Pola und die Clique – und einen tollen neuen Jungen an der Schule, der sich unbegreiflicherweise für Lea interessiert ... Im Laufe eines langen Sommers findet Lea heraus, dass sie eigentlich doch auch eine Heldin ist, jeden Tag ein bisschen.
(Quelle: Heyne Verlag)
Lea ist 15 Jahre alt und voller Träume. Sie möchte am liebsten Schreiben und so sein wie ihre Freundin Pola. Und Lea möchte eine Heldin sein, wie ihn ihren Träumen.
Doch das reale Leben sieht ganz anders aus. Ihre Mutter hat ihre ganz eigenen Probleme und Leas erster Freund Lenny hat sich gerade erst von ihr getrennt. Doch zum Glück hat Lea ihre Clique und Freundin Pola. Und dann ist da noch dieser neue Junge an der Schule, der sich für sie interessiert.
Ganz langsam merkt Lea, sie ist bereits eine Heldin, wenn auch nicht so wie sie es sich erträumt …

Der Jugendroman „Heldentage“ stammt von der Autorin Sabine Raml. Es ist das Jugendbuchdebüt der Autorin, das bereits im Vorfeld, vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin für Furore sorgte.

Lea ist die Protagonistin des Romans. Sie ist 15 Jahre alt, sehnt sich aber danach endlich erwachsen, sprich 18, zu sein. Lea hat es nicht sonderlich leicht. Ihre Mutter ertrinkt in ihren ganz eigenen Problemen, Lea ist für sie sowas wie ein Laufbursche, jemand der alles erledigt. Ich geb zu, zu Anfang fand ich Lea etwas merkwürdig, das hat sich aber mit jeder Seite, die ich im Buch vorankam, gelegt und sie wurde mir immer sympathischer.
Pola ist Leas beste Freundin. Die beiden halten zusammen, obwohl Pola zunächst nicht weiß was bei Lea so passiert. Pola sieht gut aus, ist beliebt und auch sie mochte ich sehr gerne.
Mit Leas Mutter konnte ich zunächst nicht viel anfangen. Ich habe sie nicht gemocht, kam nicht damit klar wie sie mit ihrer Tochter umgeht. Sie macht im Verlauf aber eine Wandlung durch, die mir sehr gut gefallen hat.

Es gibt noch weitere Charaktere im Buch, wie beispielsweise Lenny, Leas Ex-Freund, oder auch Katinka, Polas Mutter. Jeder von ihnen hat seinen festen Platz, wobei ich sagen muss, Lenny war nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Er verhält sich nicht unbedingt gut.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich musste mich erst in den etwas abgehackten Stil einlesen, kam dann aber doch sehr flüssig voran. Es ist der Zielgruppe entsprechend jugendlich gehalten.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lea, wofür Sabine Raml die Ich-Perspektive verwendet hat. So bekommt man zu Lea als Leser eine ganz besondere Bindung und lernt sie zu verstehen.
Die Handlung ist ungewöhnlich, zumindest war sie das für mich. Man nimmt als Leser an Leas Alltag teil, erfährt von ihren ganz normalen alltäglichen Problemen. Man erfährt wie sie damit umgeht, sie sie gegen sie angeht. Und wie sie es schafft den Teufelskreis zu durchbrechen.
Themen, wie Alkoholismus, die erste Liebe oder auch Freundschaft hat Sabine Raml glaubhaft ins Geschehen integriert.
Gegen Ende gibt es eine Wendung, die allen Beteiligten die Augen öffnet, die sie verändert. Man ist als Leser gefangen im Buch und möchte erfahren wie es Lea weiter ergeht, was aus ihr wird.

Das Ende hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es passt wunderbar zur gesamten Geschichte und ich war wirklich sehr zufrieden als ich das Buch zugeschlagen habe.
Abschließend gesagt ist „Heldentage“ von Sabine Raml ein wirklich sehr gutes Jugendbuch.
Eine starke Protagonistin, der etwas gewöhnungsbedürftige jugendlich gehaltene Stil und eine Handlung, die anders ist, alltäglich aber dennoch intensiv, haben mich hier wirklich sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das Vorableseexemplar!

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