Dienstag, 3. Februar 2015

Gelesen: "Sternen-Trilogie, Band 2: Sternensturm" von Kim Winter

Achtung:
Dies ist der zweite Teil einer Trilogie!
Die Rezension kann Spoiler zum ersten Teil enthalten!


-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1904 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 592 Seiten 
-          ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3522503090 
-          Verlag: Impress (8. Januar 2015) 
-          Sprache: Deutsch

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Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia wirklich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst.
(Quelle: Impress)
Es scheint Ruhe einzukehren. Seit der Befreiung von Tom und Mias Kopfverletzung sind mittlerweile 8 Wochen vergangen. Doch der Schein trügt, denn es verschwinden immer mehr Kinder.
Während Mia immer öfter eine Stimme hört und Dinge sieht, die nicht wirklich da sind, wird von Iason verlangt das er eine Beziehung mit seiner empfohlenen Partnerin eingeht. Diese ist jedoch nicht Mia.
Es geschehen immer mehr Dinge, die letztlich Mias Leben komplett auf den Kopf stellen …

Der dystopische Roman „Sternensturm“ stammt von der Autorin Kim Winter. Es ist der zweite Teil der „Sternen – Trilogie“ und es empfiehlt sich in jedem Fall den ersten Band „Sternenschimmer“ vorweg zu lesen, da die Teile aufeinander aufbauen.

Die Charaktere sind soweit bereits gut bekannt aus dem ersten Teil.
Mia hat sich enorm weiterentwickelt. Sie hat sich verändert, ist nicht mehr so frohen Mutes wie noch in „Sternenschimmer“. Mia zieht sich immer mehr zu sich selbst zurück, bläst viel Trübsal und ist melancholischer. Sie wirkt aber auf jeden Fall erwachsener als noch in Teil 1, dafür sorgen schon alleine die Ereignisse.
Iason hat sich auch weiterentwickelt. Er geht aber nicht in die Richtung, die Mia einschlägt. Iason ist noch immer ein ziemlicher Hitzkopf. Auf Loduun kennt man keine Gefühle, dafür aber zeigt Iason eben diese in diesem zweiten Teil doch ganz intensiv.

Doch nicht nur Mia und Iason sind wieder mit von der Partie, auch beispielsweise Tony oder Hope findet man als Leser wieder. Und natürlich noch weitere Bekannte, die ebenso wieder sehr gut dargestellt sind.

Der Schreibstil der Autorin ist erneut sehr flüssig und fesselt den Leser an die Seiten. Es ist sehr gut vorstellbar, da Kim Winter alles richtig gut beschreibt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Mia in der Ich-Perspektive. Hinzu kommen hier aber auch Passagen, die aus Iasons Sichtweise in der personalen Perspektive geschildert sind. So hat man, wenn Mia gerade mal nicht dabei ist, trotzdem einen guten Blick auf die Geschehnisse.
Die Handlung knüpft nahtlos an „Sternenschimmer“ an. Sie ist erneut sehr gut durchdacht, wirkt aber dieses Mal wesentlich düsterer und deprimierender. Spannung ist auch vorhanden, allerdings muss ich leider gestehen, es zieht sich in diesem zweiten Teil doch teilweise erheblich. Die Spannung flaut immer wieder ab, es gibt einige Passagen, die sehr lang wirken.
Gut gefallen haben mir hingegen die Hintergrundinformationen über Loduun und den dort herrschenden Krieg.

Das Ende ist in meinen Augen etwas schwach und ernüchternd. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der neugierig auf den dritten und abschließenden Teil „Sternenstaub“ macht.
Kurz gesagt ist „Sternensturm“ von Kim Winter eine sehr gute Fortsetzung der „Sternen – Trilogie“.
Charaktere, die sich merklich weiterentwickelt haben, ein flüssig zu lesender Stil und eine Handlung, die zwar interessant ist, bei der jedoch des Öfteren die Spannung schwankt, haben mich hier sehr gut unterhalten, auch wenn dieser Teil nicht an den ersten herankommt.
Durchaus lesenswert!


Ich danke dem Verlag für das zugesandte eBook!

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