Mittwoch, 11. Februar 2015

Gelesen: "Todesruhe" von Tanja Noy



-          Broschiert: 416 Seiten 
-          Verlag: MIRA Taschenbuch (10. Dezember 2014) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3956490924 
-          ISBN-13: 978-3956490927 

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"Schalldämpfer."
"Wie zum Teufel sollten die Herrschaften hier an einen Schalldämpfer gelangen?"
"Gegenfrage: Wie zum Teufel sind die Herrschaften hier an eine Pistole gelangt?"
Wer hat den Patienten der Nervenheilanstalt "Mönchshof" erschossen und ihm die Augen herausgerissen? Julia Wagner und Zander, ihr ehemaliger Partner aus Polizeitagen, sind auf der Suche nach einem Mörder in der geschlossenen Psychiatrie. Während die beiden drinnen dunklen Geheimnissen auf die Spur kommen, rüstet sich außerhalb der Mauern ein mächtiger Feind aus Julias Vergangenheit für seinen nächsten Schlag - denn die Jagd auf Julia ist nun eröffnet ...
(Quelle: MIRA Taschenbuch)
Nur knapp konnte Julia dem Anschlag entgehen, hat ihn überlebt. Um die Ereignisse besser verarbeiten zu können lässt sie sich freiwillig in die Psychiatrie „Mönchshof“ einweisen. Doch bereits kurze Zeit später wird ein Mitpatient erschossen und dessen Augen werden entfernt. Zander, Julias ehemaliger Partner, hilft Julia den Mörder auf die Spur zu kommen. Während die beiden in der Psychiatrie ermitteln, bereit sich außerhalb ein alter Bekannter Julias auf seinen nächsten Schlag vor. Kann Julia den Mörder ausfindig machen?

Der Thriller „Todesruhe“ stammt von der Autorin Tanja Noy. Es ist der zweite Band der Thrillerreihe und es empfiehlt sich sehr „Teufelsmord“, den ersten Band, vorher gelesen zu haben. So werden Zusammenhänge einfach besser deutlich.

Julia Wagner, die Protagonistin, ist bereits gut bekannt auf Band 1. Auch hier war sie mir wieder sehr sympathisch. Julia ist richtig tough, lässt sich nicht unterkriegen. Sie hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich. Ihr Vater und ihre Mutter sind vor 20 Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen und hier in diesem Band werden Dinge, die mit dem Tod ihres Vaters zusammenhängen näher erläutert. Ich empfand Julia als authentisch und glaubhaft beschrieben.
Zander ist Julias ehemaliger Partner von der Polizei. Er ist sehr hartnäckig, harrt bei der Klinik aus um Julia behilflich zu sein.

Auch die anderen Charakter, wie zum Beispiel die Patienten der Klinik, sind sehr gut beschreiben. Man kann sie sich richtig gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Man kommt flüssig durch die Seiten, ohne das es irgendwo Probleme gibt.
Die Handlung ist spannend gehalten. Sie knüpft an den ersten Band an und obwohl es kleiner Zusammenfassungen innerhalb des Textes gibt, ist es in meinen Augen besser Teil 1 zu kennen.
Die Kapitel sind immer mit einer Überschrift versehen, so findet man sich als Leser gut zurecht. Allerdings hatte ich, gerade zu Beginn, doch ein paar Probleme. Es waren mit einfach zu viele Personen, die da auf der Bildfläche erschienen sind. Erst nach und nach konnte ich sie auseinanderhalten.
Der Klinikalltag, die Patienten und das Personal sind von Tanja Noy sehr schön ins Geschehen mit eingebunden. Dieser kleine Einblick ist interessant gestaltet.
Die Morde in der Klinik warne schon recht unheimlich und ich habe lange Zeit mitgerätselt, wer denn der Mörder sein könnte.

Das Ende ist absolut logisch und nachzuvollziehen. Es passt gut zum Geschehen und rundet es gut ab.
Zusammenfassend gesagt ist „Todesruhe“ von Tanja Noy ein sehr guter zweiter Band der Thrillerreihe.
Die gut gestalteten Charaktere, der flüssig und angenehm lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die mir zu Beginn aufgrund der vielen Personen ein paar kleiner Probleme bereitet hat, dann aber spannend und auch unheimlich daherkommt haben mich hier wirklich sehr gut unterhalten und laden zum Miträtseln ein.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Buch!

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