Sonntag, 8. März 2015

Blogtour "Jeder will sie haben!" - Tag 2 "Die Top 5 der Skandale"

Hallo,

und Herzlich Willkommen zur Blogtour

"Jeder will sie haben!"


Das Buch, welches der Blogtour zugrunde liegt,
heißt

"Friederike. Prinzessin der Herzen"

und wurde von Bettina Hennig geschrieben.

Gestern ist die Blogtour bei Sarah mit dem Thema
"Königshäuser früher & heute"
gestartet!

Ich habe heute nun
"Die Top 5 der Skandale"
für euch.

Doch um welche Skandale geht es eigentlich?
Diese Frage kann ich euch schnell beantworten,
um die der Königshäuser!

Da gibt es wirklich so einiges zu berichten,
egal ob man die Gegenwart oder Vergangenheit betrachtet.


Fangen wir mit Platz 5 an: 
Hier geht es um Prinz Charles und seine damals noch Geliebten Camilla Parker-Bowles.
Im Jahr 1989 haben die beiden miteinander telefoniert und nach der offiziellen Trennung von Charles und Diana wurden in der britischen Zeitung "Daily Mirror" Auszüge eines 8-minütigen Telefongesprächs veröffentlicht.
[...]
 Das pikante Liebesgeflüster ging nicht nur als „Camillagate“ in die Geschichte ein, sondern erhielt auch den Beinamen „Tampon-Telefonat“. Schließlich äußerte Charles darin den Wunsch, als Camillas Tampon wiedergeboren zu werden, um immer bei ihr sein zu können („Das wäre mein Glück!").
[...] 

=> Kleine Info am Rande: Dieses royale Paar liebt Bettina Hennig ganz besonders! <=


Platz 4 der Skandale:
König Eduard tritt zurück, um seine zwei Mal geschiedene, amerikanische Geliebte Wallis Simpson zu heiraten.

Damit ihr wisst von wem ich hier spreche, hier ein paar Fakten zu Eduard VIII. und Wallis Simpson:
 
Eduard VIII., gebürtig Edward Albert Christian George Andrew Patrick David, genannt David, (1894-1972) war von 1910 bis 1936 Prince of Wales, von Januar bis zu seiner Abdankung im Dezember 1936 König des Vereinigten Königreichs und Kaiser von Indien und ab Dezember 1936 Duke of Windsor. Eduard war der zweite Monarch aus dem 1917 neubegründeten Hause Windsor.
Wallis Simpson, Duchess of Windsor (1896-1986; Geburtsname: Bessie Wallis Warfield) war Gattin des vormaligen britischen Königs Eduard VIII. Sie war der formelle Grund für die Abdankung Eduards VIII. im Jahr 1936.
Die Abdankung Eduards VIII. war der Höhepunkt einer Verfassungskrise im Jahre 1936 im Vereinigten Königreich und den anderen Königreichen des Commonwealths, die durch den Wunsch König Eduards VIII. ausgelöst wurde, seine Geliebte Wallis Simpson, eine bereits zweimal geschiedene US-Amerikanerin, zu heiraten.
[…] Wallis entsprach so gar nicht den gängigen Vorstellungen davon, wie eine zukünftige Königin zu sein hatte. Sie war nicht nur bürgerlich, bereits älter als 40 Jahre und Amerikanerin, sondern auch bereits einmal geschieden und noch zum zweiten Mal verheiratet. […]
[…] Es wurde kolportiert, sie hätte den König sexuell hörig gemacht, mit Techniken, die sie in einem Bordell in Hongkong gelernt hätte. Außerdem, so hieß es, hätte sie ein Kind von Mussolinis Schwiegersohn und sei lesbisch und nymphoman. […]

Die beiden heirateten am 3. Juni 1937 im Schloss Candé in Frankreich und diese Ehe hielt auch bis zum Tod von Eduard 35 Jahre später.


Nummer 3 im Ranking der Skandale:
Hier geht es um Heinrich VIII. (1491-1547)
Er war 1509 bis 1547 König von England, seit 1509 Herr und ab 1541 König von Irland.
Heinrich VIII. war mit Katharina von Aragón verheiratet. Da sie ihm nicht den gewünschten männlichen Thronfolger schenkte, ließ dieser 1532 seine Ehe - gegen den Willen seiner Frau und ohne Zustimmung des Papstes - für ungültig erklären und heiratete im Mai 1533 Anne Boleyn. Das war bitter nötig, denn Anne hatte dem König endlich nachgegeben und war bei der Heirat bereits im fünften Monat schwanger. Die Hochzeit mit ihr führte zum Bruch mit der römisch-katholischen Kirche und zur Errichtung der anglikanischen Staatskirche. […]
Nach der Geburt einer Tochter - Elisabeth kam am 7. September 1533 zur Welt - begann Heinrichs Zuneigung zu Anne abzukühlen. […]
 1536 hatte Anne Boleyn eine Fehlgeburt (einen Sohn). Danach fiel sie bei Heinrich endgültig in Ungnade. Paradoxerweise war ihr größter Schutz, dass Katharina von Aragón noch lebte, denn Heinrich befürchtete, dass die Ehe mit Katharina automatisch wieder gültig wäre, wenn er die Ehe mit Anne für ungültig erklären würde. […]
Als Katharina von Aragón im Januar 1536 starb, wurde Anne Boleyn wegen mehrfachen Ehebruchs, inzestuöser Beziehungen zu ihrem Bruder und des Plans, den König umzubringen, angeklagt. Obwohl diese Anschuldigungen unbewiesen blieben, wurde sie wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. 
Kurz vor Anne Boleyns Hinrichtung wurde ihre Ehe mit dem König für ungültig und Elisabeth zum Bastard erklärt. […]
Anne Boleyn wurde am 19. Mai 1536 im Tower von London hingerichtet.


Platz 2 im Ranking der Skandale:
Bei diesem Skandal dreht sich alles um König Friedrich Wilhelm II. und Prinzessin Elisabeth Christine, sowie Wilhelmine Enke, später Gräfin Lichtenau.

1765 verheiratete Friedrich seinen zwanzigjährigen Thronfolger mit Elisabeth Christine Ulrike von Braunschweig-Wolfenbüttel, der Tochter von Herzog Karl I. zu Braunschweig-Wolfenbüttel und Friedrichs Schwester Charlotte. Diese Ehe verlief ausgesprochen unglücklich. Beide Ehepartner nahmen es mit der ehelichen Treue nicht zu genau. Als Friedrich Wilhelm von dem Seitensprung seiner Ehefrau erfuhr, ließ er sich am 18. April 1769 von ihr scheiden und sie nach Stettin in die Verbannung schicken. […]
Bereits 1764 hatte der Prinz die Tochter eines Musikers namens Wilhelmine Encke (1753–1820) kennengelernt. Diese galt ab 1769 mit Billigung des Königs als offizielle Mätresse des Kronprinzen und erhielt eine jährliche Apanage von 30.000 Talern. […]
Die schöne, selbstbewusste Elisabeth Christine suchte und fand Trost bei jungen Offizieren der Potsdamer Garde. […]
Als sie schwanger wurde, und Ende Januar 1769 mit einem Musiker namens Pietro eine Flucht nach Italien plante, wurde sie verraten. […] Der Kronprinz selbst drängte im Einvernehmen mit dem König auf eine Scheidung, um eventuelle Ansprüche illegitimer Nachkommen auf den Thron auszuschließen. Der Braunschweigische Hof stimmte zu. Binnen zweier Tage reiste sie nach Küstrin ab. […] Nach der Scheidung begannen am Potsdamer Hof sofort Aktivitäten zur erneuten Vermählung des Thronfolgers. Immerhin brauchte die Dynastie einen männlichen Stammhalter. Man entschied sich schließlich für die Prinzessin Friederike Luise von Hessen-Darmstadt. Diese erfüllte dann auch den Wunsch ihrer neuen Familie und sorgte für Nachwuchs im preußischen Königshaus. Am 3. August 1770 brachte Friederike Luise einen Stammhalter, den späteren König Friedrich Wilhelm III., zur Welt und in folgenden Jahren noch weitere sechs Kinder.


Und nun ...Ladies and Gentlemen, kommen wir zum Platz 1 dieser Top 5:
Das ist die sogenannte HALSBANDAFFÄRE 

Die Halsbandaffäre (1785-1786) ist vor allem deshalb in die Geschichte eingegangen, weil sie eine Art Vorbote für das unheilvolle Schicksal Marie Antoinettes war. Und weil Marie Antoinette völlig unschuldig war. Und vor allem, weil diese Geschichte trotz ihrer Unschuld nur passieren konnte, weil die französische Königin mit ihrem Charakter und Lebensstil den Boden dafür bereitet hatte – also in gewisser Weise doch schuldig war.
Die Affäre selbst ist eine Mischung aus Intrige und Gaunerstück. Hauptpersonen sind eine Hochstaplerin, ein eitler und naiver Kardinal, ein paar Juweliere und Marie Antoinette.

Die Affäre in Kurzform:
Kardinal Louis de Rohan wünscht sich mehr Zuneigung durch die Königin. Er trifft auf Gräfin La Motte, die ihm dabei Hilfe verspricht. Sie sagt, sie hätte beste Beziehung zur Königin und "beweist" das mit gefälschten Briefen.
Den reichen Kardinal Rohan erkennt sie schnell als Goldgrube. Für ihre Vermittlungsdienste zur Königin (die nie stattfinden, weil sie Marie Antoinette überhaupt nicht kennt und weil die Königin Rohan hasst), zahlt Rohan stattliche Summen. Die Gräfin wird reich.
Wie so viele Reiche wird die La Motte nun auch gierig. Sie hört von einem diamant-besetzten Halsband, das Juweliere der Königin angeboten haben, das diese aber wegen Geldmangels nicht kaufen konnte. Die La Motte erzählt dem Kardinal, die Königin wolle das Halsband kaufen und bitte ihn, den Kardinal, um kurzfristige Zwischenfinanzierung. Der Kardinal schlägt ein.
Als Gegenleistung erhält Rohan über die gefälschten Briefe hinaus noch mehr (vermeintliche) Zuneigung durch die Königin, die durch ein nächtliches Gespräch mit Marie Antoinette in den Versailler Gärten bestätigt wird. Das Gespräch im Dunkeln führt in Wirklichkeit eine als Marie Antoinette verkleidete und bestochene Laien-Schauspielerin.
Rohan bezahlt das Halsband und die Diamanten. Sowohl das Geld als auch das Schmuckstück landen in den Händen der Übermittlerin Gräfin La Motte. Und verschwinden spurlos.
Kurze Zeit später fliegt der Betrug auf. Sowohl Kardinal Rohan als etwas später auch die Gräfin La Motte werden verhaftet. Doch im Volk glaubt die Mehrheit, Marie Antoinette sei die Schuldige. Sie hätte das Halsband unbedingt haben wollen und die anderen benutzt. Was nicht stimmt. Aber es zeigt, welches Ansehen die Königin zu dieser Zeit (1786) in Frankreich hat. Es ist das Ergebnis jahrelangen Hochmuts, ihrer weithin bekannten Verschwendungssucht und ihres völligen Desinteresses am Volk.
Und der Prozess endet so, wie es das Volk wünscht. Kardinal Rohan wird freigesprochen. Die Gräfin La Motte wird zwar gebrandmarkt und zu lebenslanger Haft verurteilt, kann aber schon nach kurzer Zeit fliehen und ins Ausland flüchten. Marie Antoinette bleibt die eigentlich Gedemütigte der Halsbandaffäre, obwohl sie faktisch keine Schuld trägt. Sieben Jahre später endet sie selbst auf dem Schafott.
 

Kommen wir nun zum Gewinnspiel:

Zu gewinnen gibt es insgesamt 5 Printexemplare des historischen Romans "Friederike. Prinzessin der Herzen" von Bettina Hennig.


Um die Chance auf eines der Bücher zu haben müsst ihr einfach die nachstehende Frage beantworten. Schon hüpft ihr in den Lostopf und es heißt Daumen drücken!

Ausgelost wird am 12.03. unter allen Kommentierenden!

Meine Frage:

Interessieren euch die Skandale der Königshäuser oder sind es für euch auch nur Menschen, die mal Fehler machen?
(Kennt ihr vielleicht sogar noch weitere Skandale?)

Gewinnspielregeln:
-          Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
-          Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
-          Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
-          Keine Haftung für den Postversand
-          Versand der Gewinne innerhalb Deutschland - Österreich – Schweiz
-          Der Rechtsweg ist ausgeschlossen


Morgen ist die Blogtour zu Gast bei
Marie von
Sie wird euch etwas über die Entstehung des Buches erzählen.
 
 
 
 

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    diese Sache geht an mir völlig vorbei, denn für mich sind es ganz normale Menschen, die nicht besser oder schlechter sind wie andere letztendlich.

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  2. Guten Morgen liebe Manja... :D

    Ein Klasse Beitrag und ich habe von allen Skandalen gehört, aber zwei sind mir im Gedächtnis geblieben und zwar die Halsbandaffäre und Camillagate.

    Skandale..oje...da gibt es einige, zum Glück aber eher in der Presse als bei mir.
    Aber toller Beitrag und so ausführlich...

    Ich würde sehr gerne in den Lostopf hüpfen und bin gespannt! :D


    Liebe Grüße Susanne

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  3. Guten morgen!
    Ich liebe die Skandale des früheren Adels, ich finde, das macht sie doch menschlicher ;-)
    So z. Bsp würde ja aus der Bastard - Tochter Elisabeth später die Virgin Queen Elisabeth I, der trotz ihres Beinamen einige Affären nachgesagt wurden, unter anderem mit Sir Robert Dudley, dessen Frau auf ungeklärte Weise ums Leben kam...

    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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  4. Hallo!
    Danke für Deinen tollen Beitrag! Skandale, Klatsch u. Tratsch gab es immer u. wirds auch immer geben! Ich muss ganz ehrlich sagen das mich die Skandale, Klatschereien u. Tratschereien der heutigen Königsfamilien eigentlich gar nicht wirklich interessieren! Ich bin der Meinung das jeder Mensch Fehler begehen darf! Fehler machen uns menschlich, aus Fehlern lernen wir u. tw prägen Fehler auch unser weiteres Leben! Ich finds ganz schlimm wie manche Klatschzeitschriften sich auf Gerüchte stürzen u. diese unnötig aufbauschen! Ich bin der Meinung das ein jeder vor seiner eigenen Tür kehren sollte, denn keiner von uns ist 100% Fehler frei! Ich kann nicht von andren Menschen verlangen perfekt zu sein, wenn man selbst nicht perfekt ist!
    Aber Skandale aus den früheren Epochen, der Zeit von Henry od Marie Antoinette find ich sehr interessant u. spannend! Früher konnte Dich eine einzige Lüge eines anderen das Leben kosten! Ich finds interresant wie es zu den einzelnen Intrigen kam u. welche Wellen diese Intrigen schlugen u. oft ganz vielen Unschuldigen das Leben kostete!
    Glg Mimi
    mimis.lesesucht@gmail.com

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  5. Zum Einen sind das für mich Menschen wie du und ich, sie stehen halt nur (wie auch Promis) mehr im Mittelpunkt des Interesses und nichts, was sie tun, bleibt der Öffentlichkeit verborgen. Ich möchte so nicht leben, aber natürlich amüsiere ich mich auch manchmal über die Dinge, die so veröffentlicht werden, Vieles ist mir aber auch einfach egal, zumal ich gar nicht jeden Adeligen kenne.

    Liebe Grüße

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  6. Hallo!
    Ach doch, mich interessieren Skandale schon. Natürlich sind Adelige auch nur Menschen, doch sie stehen in der Öffentlichkeit und repräsentieren ihr Land, da darf so etwas nunmal nicht passieren. Prinz Harry tritt ja des Öfteren mal tief ins Fettnäpfchen....
    Liebe Grüße,
    Kathi

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  7. Hallo,

    die oben aufgeführten Skandale klingen ja alle sehr interessant :) So was geht an mir aber auch vorbei, weil dies für mich eben auch Menschen sind die Fehler machen dürfen.

    LG
    SaBine

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  8. Hallo Manja,

    also für mich sind adelige auch nur Menschen die, wie wir auch, Fehler und Macken haben. Es kann nun mal keiner perfekt sein, auch sie nicht.

    LG Sabrina

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