Sonntag, 22. März 2015

Gelesen: "Lügen haben blaue Augen" von Alexandra Fuchs



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1562 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 71 Seiten 
-          Verlag: bittersweet (18. März 2015)  
-          Sprache: Deutsch

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Kurzschlussideen – Gummibärchenkrieg – Superheldsuche …
Mit 17 noch ungeküsst? Das geht gar nicht. Panisch erfindet Lena einen supersüßen und total in sie verliebten Freund: Markus. Den jetzt aber alle kennenlernen wollen. Ein Glück, dass ihr Nachbar sowohl gut aussieht, als auch Markus heißt. Jetzt muss er nur noch mitspielen.
(Quelle: bittersweet)

Lena ist mit 17 noch ungeküsst. Das geht gar nicht, finden zumindest die Leute aus ihrer Clique. Damit sie endlich richtig dazugehört greift Lena zu einer Notlüge. Sie erfindet ihren Freund Markus. Den gibt es aber gar nicht bzw. eigentlich gibt es ihn doch. Markus ist ihr Nachbar. Allerdings reden die beiden kein Wort mehr miteinander.
Als Lena zu einer Party eingeladen wird, wo Markus mitkommen soll, bleibt ihr nichts anderes mehr übrig als über ihren Schatten zu springen und Markus anzusprechen. Doch stimmt er wirklich zu?

Das „Bittersweet“ „Lügen haben blaue Augen“ stammt aus der Feder der Autorin Alexandra Fuchs. Es war nach „Häkelenten tanzen nicht“ mein zweites Buch der Autorin und ich war gespannt darauf wie sie sich in einer Kurzgeschichte wohl schlagen würde.

Ich geb zu mit Lena hatte ich zu Anfang ein paar kleine Probleme. Ich verstand nicht wieso sie so viele Lügen erzählte. Mit der Zeit aber wurde mir das doch auch schüchterne Mädchenrichtig sympathisch. Sie ist mit 17 Jahren noch ungeküsst, möchte aber dazugehören und daher bedient sie sich eben Notlügen. Sie möchte ja damit aufhören, doch die Lügerei verselbstständigt sich quasi.
Markus ist Lenas Nachbar. Die beiden reden seit einiger Zeit kein Wort mehr miteinander. Früher waren sie Freunde. Nun aber muss Lena Markus ansprechen, damit ihr Lügengebilde nicht zusammenbricht. Auch Markus ist schüchtern, auch wenn es nicht so scheint. Er sieht gut aus und vor allem er hat blaue Augen.

Die anderen Figuren, beispielsweise aus Lenas Clique, werden nur nebenbei erwähnt. Zu ihnen erfährt man nicht viel, was ich aber gar nicht so schlimm fand. Es ist halt Lenas Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und sehr flüssig zu lesen. Besonders die Überschriften der Kapitel haben mich des Öfteren ziemlich schmunzeln lassen. Hier hat Alexandra Fuchs sehr viel Kreativität bewiesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lena. Man lernt sie als Leser wirklich gut kennen und erlebt ihre Lügen immer mit.
Die Handlung ist amüsant und sehr humorvoll. Es ist eine süße Liebesgeschichte und ich geb zu ich habe diese kleine Geschichte regelrecht verschlungen. Ich habe mit Lena mitgefiebert, als sie beispielsweise Markus angesprochen hat. Ich wollte wissen wie es wohl ausgeht, ob Lenas Lügen doch noch auffliegen.

Das Ende der kurzen Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es sehr passend und habe das Buch mit einem zufriedenen Lächeln beendet.

Abschließend gesagt ist „Lügen haben blaue Augen“ von Alexandra Fuchs eine kleine aber feine Geschichte.
Die gut ausgearbeiteten Charakteren, der lockere flüssige Stil der Autorin und eine amüsante humorvolle Handlung, die eine wirklich süße Liebesgeschichte beinhaltet, haben mich wunderbar unterhalten und vollends überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!


Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte eBook!

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