Donnerstag, 19. März 2015

Gelesen: "Sternschnuppenstunden" von Rachel McIntyre



-          Gebundene Ausgabe: 304 Seiten 
-          Verlag: Magellan (20. Februar 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 373485007X 
-          ISBN-13: 978-3734850073  
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre 



Wie wehrt man sich gegen fiese Sprüche und gemeine Angriffe? Aus bitterer Erfahrung weiß Lara: gar nicht. Denn alles, was sie versucht hat, hat ihre Lage nur noch schlimmer gemacht. Deswegen hält sie still, zieht den Kopf ein und fragt sich, ob sie nicht doch schuld ist an der ganzen Misere.
Das ändert sich, als sie Ben trifft. Die Stunden mit ihm sind bald die einzigen Lichtblicke in Laras Leben. Durch seine Augen sieht sie sich in einem neuen Licht: Sie ist klug, witzig und hübsch, und was ihr passiert, ist Mobbing der übelsten Sorte. Gemeinsam suchen sie einen Ausweg aus Laras Situation. Und es könnte ihnen gelingen, wäre da nicht ein Problem: Ben ist Laras Lehrer.
(Quelle: Magellan)

Lara ist eine Außenseiterin in der Schule. Immer wieder ist sie Anfeindungen ausgesetzt, wird nicht nur von ihren Klassenkameraden gemobbt, sondern auch von den Schülern der benachbarten Jungenschule.
An Weihnachten bekommt Lara von ihrer Großmutter ein Tagebuch geschenkt dem sie fortan alles anvertraut. Sie schreibt über ihren Alltag aber auch über Ben, ihren Lichtblick. Nur leider ist Ben niemand geringeres als ihr Lehrer …

Der Jugendroman „Sternschnuppenstunden“ stammt von der Autorin Rachel McIntyre. Es handelt sich hierbei um das Debütwerk der Autorin.

Die Charaktere sind sehr gut gestaltet.
Lara ist 16 Jahre alt und wird in der Schule immer wieder angefeindet und gemobbt. Ihre Familie ist ziemlich arm, Lara muss sogar Zeitungen austragen um sich etwas leisten zu können. Lara hat kaum Selbstbewusstsein und ihre Eltern streiten sich ständig. Ich konnte mich sehr gut in Lara hineinversetzen, ihre Gefühle nachvollziehen.
Ben Jagger ist Laras Lehrer. Er ist sehr gut aussehend und unheimlich nett. Rachel McIntyre hat ihn wirklich sehr gut dargestellt.
Die Mädels aus der Clique mochte ich rein gar nicht. Für sie steht Mobbing an erster Stelle, wenn sie jemanden demütigen können fühlen sie sich richtig gut.

Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich locker und leicht. Das Buch ist in Form eines Tagebuchs gehalten, daher lässt es sich gut und schnell lesen.
Geschildert wird das Geschehen, aufgrund eben der Tagebuchform, aus Sicht von Lara. Man kann sich immer sehr gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen.
Die Handlung ist sehr bewegend. Das Umfeld von Lara wird authentisch beschrieben. Mobbing ist das zentrale Thema im Buch, es geht aber auch um die erste Liebe und Liebeskummer.
Zu Beginn war es etwas ungewöhnlich denn man erfährt als Leser eigentlich immer das Gleiche aus Laras Leben. Es hat aber alles seinen Sinn, es ist halt ein Buch wie aus dem Leben gegriffen.

Das Ende ist wirklich gut gewählt. Es passt genau an dieser Stelle aufzuhören. Es ist abgeschlossen und hat mich, so wie es ist, zufriedengestellt.

Zusammenfassend gesagt ist „Sternschnuppenstunden“ von Rachel McIntyre ein wirklich guter Jugendroman, der sich auch gut für Erwachsene eignet.
Authentische Charaktere, ein jugendlich leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser mitfühlen lässt, haben mich hier bewegt und lassen den Leser über ein schwieriges Thema nachdenken.
Sehr zu empfehlen!


Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar und die Leserunde auf Lovelybooks!

1 Kommentar:

  1. Huhu Manja,
    ich bin bisher schon auf einigen Blogs über das Buch gestolpert, aber irgendwie hat es mich bisher gar nicht angesprochen. Wahrscheinlich liegt das auch am Cover, das mir so gar nicht gefällt.
    Deine Rezension hab ich einfach mal angefangen zu lesen und irgendwie hab ich sie dann komplett gelesen, was ich selten tue. Jetzt steht das Buch auf meiner WuLi und ich sage: Danke für die schön geschriebene Rezi.

    Viele liebe Grüße
    Nelly

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