Mittwoch, 8. April 2015

Gelesen: "Die Zeitengängerin" von P.C. Cast



-          Broschiert: 304 Seiten 
-          Verlag: MIRA Taschenbuch (10. Februar 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3956491076 
-          ISBN-13: 978-3956491078  
-          Originaltitel: The Avenger 




Wie weit gehst du zurück, um mit deiner großen Liebe vereint zu sein? P.C. Casts großer Roman über die schicksalhafte Reise einer Zeitgängerin in die Zeit der keltischen Krieger ...
"Komm zu mir ..." Mit pochendem Herzen erwacht Alexandra aus einem Traum. Der tiefe Wald, in dem sie sich befand, der Mann, der sie gerufen hat - das war erschreckend real! Ihr ist, als müsse sie seinem Ruf folgen. Und dann hat sie dieses schlangenhafte S gesehen, wie ein magisches Zeichen einer vergangenen Gottheit. Was hat das zu bedeuten? Das erfährt Alex, als sie auf die Militärbasis in Tulsa zu einem geheimen Auftrag bestellt wird: Sie soll in der Zeit zurückreisen, nach Briton, 60 Jahre vor Christi Geburt. Wo sie das Amulett der Kriegskönigin Boudica finden muss. Und wo der keltische Druidenkrieger Caradoc auf eine Frau wartet, die ihm bestimmt ist - auf Alexandra.
(Quelle: MIRA Taschenbuch)

Alexandra hat immer wieder Träume. Diese wirken jedoch erschreckend realistisch. Immer wieder ruft hier ein Mann nach ihr, sie hat sogar den Drang diesen Rufen zu folgen. Und dann ist das immer wieder dieses schlangenförmige S, doch welche Bedeutung hat es?
Dies soll Alexandra alles erfahren als sie zu einem geheimen Auftrag auf die Militärbasis in Tusla geschickt wird. Sie soll nämlich in der Zeit reisen, nach Briton, 60 Jahre vor der Geburt Christi. Dort soll Alexandra das Amulett der Kriegskönigin Boudica finden. Allerdings wartet dort auch Caradoc, ein Druidenkrieger, auf die Frau für die er bestimmt ist. Und dieses Frau ist Alexandra …

Der Zeitreiseroman „Die Zeitengängerin“ stammt aus der Feder der Autorin P.C. Cast. Es war nicht das erste Buch der Autorin, kenne ich doch bereits einige der Jugendromane, die sie zusammen mit ihrer Tochter geschrieben hat.

Alexandra ist Mitte 30, alleinstehend und immer wieder hat sie Träume. In diesen Träumen kommt auch ein Mann vor, den sie jedoch nicht mal annähernd kennt. Alexandra ist eher eine Außenseiterin, einsam und ziemlich verbittert. Und es scheint als wäre sie gefühlskalt, jegliche Regung verbietet sie sich, ist eher alleine als mit anderen zusammen.
Caradoc ist ein Druidenkrieger und er wirkte auf mich sehr mysteriös. Er wartet schon sehr lange auf die Frau für die er bestimmt ist. Und diese Frau ist Alexandra.

Die weiteren Figuren im Buch, wie Geister, Götter und andere magische Wesen, wirken sehr einfallslos und blass. Man erfährt nicht sonderlich viel über sie.

Der Schreibstil der Autorin ist soweit ganz gut. Sie schreibt flüssig und man kommt flott durch die Seiten.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus Sicht von Alexandra. Ab und an kommen auch andere Figuren zu Wort, sie bildet aber den Hauptpart.
Die Handlung an sich hat mir rein gar nicht zugesagt. Klar es geht um Zeitreisen, um Magie und Geister. Das ist aber auch da einzige Positive was ich sagen kann. Ich hatte direkt von Beginn an meine Probleme, denn „Die Zeitengängerin“ ist leider der 3. Teil einer Reihe von Romanen unterschiedlicher Autoren. Dies habe ich vor dem Lesen nicht gewusst, es wurde erst mittendrin klar. Somit fehlt nötiges Hintergrundwissen und man steht oftmals verwirrt da. Der Handlung fehlt zudem Tiefe. P.C. Cast kratzt immer nur an der Oberfläche. Die Geschichte ist sehr zäh, es baut sich kaum Spannung auf. Immer wenn ich dachte ich könnte mitfiebern kam die Wende und die Spannung war wieder verpufft. Es ging vieles viel zu leicht voran, plätscherte förmlich dahin.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Alexandra und Caradoc ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Sie wirkt sehr unglaubwürdig und am Ende sogar richtig gehend kitschig. Sie geht viel zu schnell voran, Caradoc lässt von jetzt auf Gleich alles stehen und liegen um Alexandra, eine Frau die er quasi nicht kennt, zu retten.

Das Ende ist so lala. Es schließt den Roman ab, mehr aber auch nicht. Ich war ganz ehrlich froh als ich das Buch beendet hatte.

Abschließend gesagt ist „Die Zeitengängerin“ von P.C. Cast ein Zeitreiseroman, der rein gar nicht hält was er verspricht.
Der flüssige Stil der Autorin sticht hier als einziges Positiv hervor, ansonsten gibt es nur oberflächliche Charaktere und eine zähe, wenig spannende Handlung, bei der jegliches Potential verschenkt wurde.
Sehr schade!


Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Exemplar und die Leserunde auf Lovelybooks!

1 Kommentar:

  1. Ojeeeeeeee, und ich hab mich so darauf gefreut :( naja... mal sehen wie ich es finden werde ....

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