Donnerstag, 30. April 2015

Gelesen: "Ich sehe was, was niemand sieht" von Tim O‘Rourke




-          Taschenbuch: 368 Seiten 
-          Verlag: Chicken House (26. Februar 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3551520747 
-          ISBN-13: 978-3551520746  
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre



Charley sieht Dinge, die sonst niemand sieht. Ihre Visionen sind wie Blitze, kurz und intensiv – ein Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs. Charley ist felsenfest davon überzeugt, dass sie Verbrechen sieht, bevor sie geschehen. Niemand glaubt ihr, bis auf Tom. Der attraktive junge Police Officer bearbeitet gerade seinen ersten Fall: ein totes Mädchen, das auf Bahngleisen gefunden wurde.
Während die Polizei noch nach der Todesursache sucht, hat Charley wieder Visionen: ein anderes Mädchen, Schreie, das Rattern eines Zugs ...
(Quelle: Chicken House)

Charley hat Visionen, die keiner von außen sehen kann. Immer wieder tauchen Blitze vor ihrem Auge auf und weisen sie darauf hin, dass einem Mädchen etwas Schreckliches passiert ist. Charley ist überzeugt sie sieht Verbrechen bevor sie passieren. Doch niemand glaubt ihr, bis auf den Polizisten Tom. Er hat gerade einen Fall von einem jungen Mädchen das auf Bahngleisen tot gefunden wurde. Die Polizei tappt noch im Dunkeln, als Charley erneut Visionen hat. Wieder ein Mädchen, wieder ein Zug …

Der Jugendthriller „Ich sehe was, was niemand sieht“ stammt vom Autor Tim O’Rourke. Es ist das erste Buch des Autors, das auf Deutsch erschienen ist.

Die Charaktere sind gut gelungen.
Charley war mir wirklich sympathisch. Sie hat Visionen, sieht Blitze vor ihren Augen und weiß so es ist wieder ein Verbrechen an einem Mädchen geschehen. Allerdings glaubt ihr keiner. Sie ist ziemlich mutig und man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen.
Tom ist ein junger Polizist, den ich auch gut leiden konnte. Er ist der Einzige der Charley glaubt. Seinem Vater will Tom beweisen, dass er als Polizist taugt. Daher ist ihm sein aktueller Fall auch besonders wichtig.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die während der Handlung aber im Hintergrund bleibt und mich so auch nicht gestört hat.

Auch die anderen Charakter, wie die weiteren ermittelnden Polizisten, sind gut ausgearbeitet und ebenso vorstellbar.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und er hat es geschafft mich ans Buch zu fesseln. Er beschreibt beispielsweise die Morde nicht so detailliert, daher kann der Jugendthriller auch wirklich schon ab 14 Jahren gelesen werden.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Charley und Tom, wofür der Autor hier die Ich-Perspektive verwendet hat. So bekommt man als Leser einen recht guten Draht zu den beiden Protagonisten.
Die Handlung ans sich ist wirklich interessant gestaltet. Es gibt spannende Momente, genauso wie es teilweise auch mal ruhiger zugeht. Außerdem sind manche Szenen ein wenig härter erzählt, so dass auch Gänsehaut entsteht. Tim O’Rourke schaffte es zwischenzeitlich immer wieder mich auf falsche Fährten zu locken. Das ist ihm auch wirklich gut gelungen.

Das Ende selbst konnte mich überraschen. Es ist in sich abgeschlossen und schlüssig aufgelöst. Ich habe das Buch am Ende zufrieden zur Seite gelegt.

Zusammenfassend gesagt ist „Ich sehe was, was niemand sieht“ von Tim O’Rourke ein toller Jugendthriller.
Die sympathischen Protagonisten, der gut lesbare flüssige Stil und eine Handlung, die interessant ist haben mir spannende Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!

1 Kommentar:

  1. Ich bin gespannt, habe es schon hier und es soll bald gelesen werden.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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