Mittwoch, 29. April 2015

Gelesen: "Meeresgrüne Augen" von Sandra Bäumler



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 1942 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten 
-          Verlag: Impress (2. April 2015)  
-          Sprache: Deutsch

Das Buch kaufen – Kindle / ePub


Seit ihre große Schwester Alex vor wenigen Jahren nach Cornwall gereist und ums Leben gekommen war, ist in Neles Leben nur eine große Leere zurückgeblieben. Umso überraschter ist die mittlerweile Achtzehnjährige, als sie bei ihrer Reise nach New York eine Frau erblickt, die Alex bis aufs Haar gleicht. Kann es denn möglich sein? Nele nimmt die Verfolgung auf, bleibt aber letztendlich nur mit einer Handvoll sonderbarer Tagebuchaufzeichnungen zurück. Sie erzählen von Meerwesen, eisblauen Augen und einem unergründbaren Mythos. Nele ist sich sicher, dass es sich bei der Verfasserin um ihre Schwester handelt, und sie ist fest entschlossen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Unverhoffte Hilfe bekommt sie dabei von Dorian, den sie erst seit kurzer Zeit kennt. Doch steht der junge Student mit Augen so grün wie das Meer an einem strahlenden Sommertag wirklich auf ihrer Seite?
(Quelle: Impress)

Nele fühlt sich nicht mehr wohl in ihrem Leben. Alex, ihre große Schwester, ist erst nach Cornwall gereist und dann dort ums Leben gekommen. Dann aber geschieht das Unfassbare. Als Nele nach New York fährt läuft ihr dort eine Frau über den Weg, die Alex zum Verwechseln ähnlich sieht. Nele ist geschockt, nimmt aber die Verfolgung auf. Doch mehr als einen Rucksack mit Tagebuchaufzeichnungen kann sie nicht bekommen. In diesen Eintragungen geht es um Meereswesen und eisblaue Augen. Nele ist fest überzeugt, das sind die Aufzeichnungen von Alex stammen und möchte nun hinter dieses Geheimnis zu kommen, egal wie. Dabei ist ihr Dorian eine Hilfe. Die beiden kennen sich erst kurz aber Nele ist fasziniert von ihm. Doch kann sie Dorian wirklich vertrauen?

Der Fantasyroman „Meeresgrüne Augen“ stammt von der Autorin Sandra Bäumler. Es ist die indirekte Fortsetzung von „Eisblaugen Augen“, das mir wirklich gut gefallen hat. Allerdings wechseln die Protagonisten, daher ist es schon auch möglich es ohne Vorkenntnisse zu lesen. Ich empfehle es trotzdem.

Nele ist dieses Mal die Protagonistin. Sie ist 18 Jahre alt und vermisst ihre Schwester Alex, die Protagonistin des ersten Bandes, sehr. Um sich selbst zu finden lebt Nele bei ihrer Tante in New York. Nele ist eine sehr schlaue junge Frau und als sie auf die Spur ihrer Totgeglaubten Schwester kommt wird Nele neugierig und will herausfinden was hinter der ganzen Sache steckt. Ich mochte Nele recht gerne.
Dorian ist sehr gutaussehend und wirkt geheimnisvoll. Er hat grüne Augen, wirkt aber sonst unheimlich geheimnisvoll. Er ist Musikstudent und seine Eltern scheinen aus Irland zu kommen. Wer bzw. was er wirklich ist kommt erst nach und nach ans Licht.

Auch die anderen Charaktere sind sehr passend gewählt und gut gestaltet. Was ich besonders schön fand im Verlauf der Geschichte gibt es zudem ein Wiedersehen mit Alex und Jay.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut zu lesen. Man kommt flüssig durch die Seiten und kann richtig mitfiebern und miträtseln.
Die Handlung ist gut gestaltet. Es geht recht spannend zu, manchmal allerdings war es mir doch ein wenig too much.
Die Liebegeschichte zwischen Dorian und Nele kommt mir, wie bereits im ersten Band bei Alex und Jay auch, ein wenig zu plötzlich. Sie ist aber dennoch gefühlvoll geschrieben.
Was mir sehr gut gefiel, es gibt zwischendrin immer wieder Tagebuchseiten, die einerseits von Alex verfasst sind bzw. aber auch von einem Doktor, der Versuche mit Meereswesen für die Jäger gemacht hat.

Das Ende ist doch ziemlich vorhersehbar, hat mir aber sehr gut gefallen. Es stimmte mich wirklich richtig schön happy.

Alles in Allem ist „Meeresgrüne Augen“ von Sandra Bäumler eine doch recht gute, wenn auch indirekte, Fortsetzung.
Die tollen neuen Protagonisten, der flüssig lesbare Stil und eine an sich spannende Handlung haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!


Ich danke dem Verlag für das eBook!

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