Montag, 18. Mai 2015

Gelesen: "Cináed: Aus dem Feuer geboren" von Tanja Höfliger


-          Gebundene Ausgabe: 319 Seiten 
-          Verlag: fabulus Verlag (22. Oktober 2014) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3944788036 
-          ISBN-13: 978-3944788036

 



Daniel Frayne kann es nicht fassen. Statt eines Surfboards schenken ihm seine Eltern zum 16. Geburtstag nur einen Stift mit roter Mine. Doch bald merkt er, dass dieser Stift eine geheimnisvolle Macht über ihn ausübt. Und als wäre das nicht verwirrend genug, wird Daniel auch noch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auf die Akademie des mysteriösen Sir Edmund auf Castle Conwy im Norden von Wales geschickt, um eine Elite-Ausbildung anzutreten. Als dort die alljährlichen Wettkämpfe anstehen, ruft der magische Stift viele Neider auf den Plan. Kilian, sein Widersacher, plant etwas gegen Daniel, und der junge Held muss zahlreiche Abenteuer bestehen. Zum Glück ist da Levi, Daniels Freund, und dessen Schwester Lou, die jedoch ein Geheimnis trägt. Daniel wird bewusst, dass er ein „Auserwählter“ ist, denn nur er kann den Stift, den er „Cináed“ nennt, tragen. Wie geht er mit der Verantwortung um?
(Quelle: fabulus Verlag)

Daniel hat bisher ein recht normales Leben mit ganz normalen Teenagerproblemen geführt. Das ändert sich an seinem 16. Geburtstag. Da bekommt er einen roten Stift geschenkt, der sein Leben komplett auf den Kopf stellt. Er muss an eine merkwürdige Akademie gehen und dort Aufgaben und Herausforderungen meistern. Und irgendwer trachtet Daniel nach seinem Leben. Wem kann er noch wirklich trauen? Und was hat es mit dem Stift wirklich auf sich? Daniel möchte genau dies herausfinden und es beginnt ein spannendes Abenteuer …

Der Jugendroman „Cináed: Aus dem Feuer geboren“ stammt von der Autorin Tanja Höfliger. Es ist der Auftaktband einer Fantasytrilogie und ich war gespannt wohin mich die mir unbekannte Autorin hier entführen würde.

Daniel ist ein sympathischer Junge. Er ist 16 Jahre alt und eigentlich ein ganz normaler Teenager, mit allen Problemen, den Jugendliche in diesem Alter so haben. Doch dann bekommt er zu eben seinem 16. Geburtstag einen roten Stift und alles ändert sich komplett. Daniel muss sich seinem neuen Leben stellen, es ist aufregend, neu und hält immer wieder Überraschungen für ihn parat.

Auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere, egal ob sie nun gut oder wenig gut gesinnt sind, hat Tanja Höfliger gut gestaltet. Auch sie konnte ich mir an sich gut vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist zunächst ein wenig ungewöhnlich. Nach kurzer Einlesezeit allerdings bin ich recht flüssig durch die Seiten gekommen.
Die Handlung selbst ist fantasievoll. Die Idee hinter der Geschichte ist vollkommen neu und ich fand sie schon auch einzigartig. Das ein Stift quasi die Hauptrolle spielt, das hatte ich bisher noch nicht. Allerdings kommt nur langsam Spannung auf. Das Tempo ist zwar hoch gehalten, es passiert auch ständig irgendwas, aber es fehlten mir doch die genauen Informationen bezüglich der Welt etc. das empfand ich als schade und es macht sich dann eben auch in der Spannung bemerkbar, da man nicht wirklich weiß mit was man es zu tun hat.

Das Ende hat mich sehr unbefriedigt zurückgelassen. Es ist mehr als offen, es bleiben eine Unmenge an Fragen auf die ich mir Antworten im zweiten Teil der Trilogie erhoffe.

Zusammenfassend gesagt ist „Cináed: Aus dem Feuer geboren“ von Tanja Höfliger ein an sich sehr guter Auftakt der Fantasytrilogie.
Ein sympathischer Protagonist, der zu Beginn etwas ungewöhnliche, dann aber flüssige Stil und eine Handlung mit interessanter Idee haben mir einige unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!



Ich bedanke mich bei Literaturtest für das Exemplar!


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