Montag, 11. Mai 2015

Gelesen: "Irgendwas ist doch immer!" von Daniela Nagel



-          Taschenbuch: 352 Seiten 
-          Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. Januar 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3442383684  
-          ISBN-13: 978-3442383689




Kleine Kinder, große Kinder und noch größere Kindsköpfe – der ganz normale Wahnsinn!
Kind, Karriere, Traummann – die junge Lektorin Alice hat eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hinbekommt. Dumm nur, dass der Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)Mütter es noch besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von sechsjährigen Drillingen, sucht noch nach der zündenden Idee, wie es beruflich weitergehen könnte . Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine Wundertüte – voller Überraschungen!
(Quelle: Blanvalet)

Alice und Eve sind zurück. Mittlerweile ist viel passiert. Alice hat nun eine 2-jährige Tochter und Eves Drillinge sind nun schon 6 Jahre alt. Zudem arbeitet Alice halbtags als Lektorin. Und dennoch beide sind unzufrieden mit ihrem Leben, wollen sie doch etwas eigenes, etwas das mit nicht Kindern zu tun hat. Eve macht sich selbstständig und Alice überlegt hin und her, lieber ein zweites Kind, Vollzeit arbeiten gehen, soll sie sich auch selbstständig machen oder ein weiteres Buch schreiben.
Doch beide Frauen merken recht schnell der Spagat zwischen Kind und Arbeit ist gar nicht so leicht wie es scheint …

Der Roman „Irgendwas ist doch immer!“ stammt von der Autorin Daniela Nagel. Es ist die Fortsetzung des Romans „Das Leben ist kein Kindergeburtstag“, ist aber durchaus auch ohne Kenntnis des Vorgängers verständlich.

Alice und Eve waren mir bereits gut bekannt. Ich mag beide Frauen ja auf ihre ganz eigene Art und Weise.
Eves Drillinge sind nun schon 6 Jahre alt. In ihrem Leben herrscht aber noch immer ziemliches Chaos vor. Sie versucht ihren Alltag zu meistern, mehr oder minder gut. Schon fand ich man merkt Eve eine Entwicklung an.
Alice ist nun Mama einer 2-jährigen Tochter. Ihr Leben hat sich dadurch natürlich verändert. Sie arbeitet halbtags als Lektorin und muss recht schnell feststellen das Leben mit Kind ist gar nicht so leicht wie einmal gedacht.
Beide Frauen wirken sehr authentisch und realistisch beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und locker leicht lesbar. Sie beschreibt typische Situationen richtig herrlich, man muss als Leser oftmals wirklich lachen.
Geschildert wird das Geschehen abermals abwechselnd aus den Sichtweise von Alice und Eve. So bekommt man wieder einen Einblick in das Leben von beiden Frauen.
Die Handlung ist humorvoll und wie aus dem Leben gegriffen. Man bekommt als Leser teilweise wirklich einen Spiegel vorgehalten, kann sich immer wieder im Buch wiederfinden. Es geht recht turbulent, der alltägliche Wahnsinn hat das Leben sowohl von Alice als auch von Eve fest im Griff.
Nachdem ich Teil 1 kurz vor diesem Buch gelesen hatte muss ich anmerken, dieser zweite Teil hat mir besser gefallen als das Debüt der Autorin. Ich weiß nicht mal genau woran es liegt, ich kam hier viel besser durch das Buch, hatte richtig Freude beim Lesen.

Das Ende des Buches ist sehr passend gestaltet. Es könnte durchaus sogar einen dritten Teil geben, denn das Ende ist so gehalten das es weitergehen könnte.

Abschließend gesagt ist „Irgendwas ist doch immer!“ von Daniela Nagel ein sehr gelungener zweiter Teil, der Teil 1 toppen kann.
Die authentischen Charaktere, der locker leichte Stil der Autorin und eine kurzweilige recht turbulente Handlung, die sehr humorvoll gehalten ist, haben mich hier vollkommen überzeugt.
Klar zu empfehlen!


Ich danke der Autorin für das Buch im rahmen der Blogtour!

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