Sonntag, 3. Mai 2015

Tag 2 der Blogtour "Nah bei mir" von Tanja Bern - "Recherche - das A & O"

Meine lieben Blogtour - Freunde,

heute ist es soweit,

die Blogtour

"Nah bei mir"

ist bei mir hier zu Gast.



Bereits gestern konntet ihr bei Katja ein Interview mit der Autorin Tanja Bern lesen.

Mein Thema heute ist die Recherche.

Hierfür habe ich Tanja ein paar Fragen gestellt,
wie sie denn so vorgegangen ist.

„Nah bei mir“ ist ein historischer Roman. Wie bist du auf die Idee gekommen?
Die Figur John McKay spinnt schon Jahrzehnte in meinem Kopf herum, zumindest das Gefühl zu ihm. Ich „sah“ im Innern immer öfter Fragmente aus seinem Leben. Diese kurzen Begebenheiten schrieb ich auf und in mir entwickelte sich immer mehr ein vollständiges Bild. Trotzdem scheute ich oft davor weiterzuschreiben, weil mir die Story auf irgendeine Weise nah ging. So kam es aber auch indirekt zu dem Titel − die Charaktere sind auch heute noch nah bei mir. Als der Arunya Verlag diese außergewöhnliche Liebesgeschichte veröffentlichen wollte, schrieb ich sehr instinktiv weiter, das Buch war bereits zur Hälfte fertig. Aber eine Idee in dem Sinne gab es hier nicht. Es fühlte sich eher an, als erzählte John selbst mir diesen Abschnitt seines Lebens, auch wenn das sehr merkwürdig klingt.

Hast du für das Buch nur im Internet recherchiert oder warst du auch selbst vor Ort?
Leider war ich noch nicht am Lake District. Recherchiert habe ich erst sehr spät, als das Buch schon zur Hälfte fertig war. Obwohl ich also nie dort war, schien ich all die Orte zu kennen. Den See Derwent Water, den Steinkreis Castlerigg, das Städtchen Keswick in der damaligen Zeit … Ich kannte damals noch keine Namen (ich wusste nur, dass es in Westmorland spielt), aber es ließ mich erschauern, als ich dann im Internet begann alles nachzuforschen und feststellte, dass das gar nicht nötig war, da ich alles genau richtig beschrieben hatte. Ein bisschen unheimlich war das schon. Bestimmte Dinge des 18. Jahrhunderts habe ich aber dann schon sehr explizit nachgelesen. Hauptsächlich im Internet (dort gibt es ja auch sehr alte, kopierte Dokumente). Ich las aber auch einige historische Romane, um ein Gefühl für die höhere Gesellschaft zu bekommen. Das Leben der Fahrenden deckte sich ebenfalls komplett mit meinen Gedankenbildern. Interessant fand ich da, dass die Fahrenden aus England, Irland oder Schottland nichts mit den Roma gemein haben. Es sind Pavee, die ihren Ursprung in Großbritannien haben.

Hier gibt es auch ein paar Fotos, die mir Tanja zur Verfügung gestellt hat.
Lake District

Steinkreis Castlerigg

Westmorland

 Ein typischer Wagen der Fahrenden

Im Buch geht es ja auch um Homosexualität. Das war ja damals ein Tabu-Thema. Warum hast du gerade dieses Thema ins 18. Jahrhundert versetzt?
Ich hatte gar keine andere Wahl. Ich habe es einfach immer genau dort „gesehen“. Sogar die genauen Jahreszahlen schwirrten mir im Kopf herum. Natürlich erschwerte dies John und Jakes Liebe noch mehr, denn in England war es nicht nur ein Tabu-Thema. Es galt also pervers, man nannte es Sodomie und Betroffene wurden hart bestraft, oft mit dem Tod durch den Strang. Es war also eine höchst schwierige Zeit, die auch von Angst überschattet war, wenn man homosexuell war. Deshalb hat John Gefühle dieser Art anfangs komplett verdrängt − bis er Jake traf. Da konnte er das einfach für sich nicht mehr leugnen.

Mehr über Tanja Bern erfahrt ihr auf folgenden Seiten:
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Zum Gewinnspiel...

Zu gewinnen gibt es:

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Hierfür müsst ihr einfach die jeweilige Tagesfrage beantworten.
Ausgelost wird am Ende unter allen Kommentierenden.

Tagesfrage:

Kennt ihr bereits andere Bücher von Tanja Bern?


Gewinnspielregeln:
- Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten!
- Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden (Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag/Autor zwecks Gewinnversands übermittelt wird!
- Keine Barauszahlung der Gewinne möglich!
- Keine Haftung für den Postversand!
- Versand der Gewinne innerhalb Deutschland - Österreich – Schweiz!
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!


Morgen geht die Blogtour weiter bei Barbara.
Sie stellt euch John und Jake genauer vor.

Kommentare:

  1. Hi,
    kenne leider nur Schattenhauch von Tanja Bern. Und drum würde ich gerne Nah bei dir lesen. :-)
    Sehr schöne Tour und schöner Blog!!!
    Lg

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  2. Ohja, ich kenne schon ein paar Bücher von Tanja und liebe sie alle. Eine tolle Autorin!

    Daher möchte ich auch mein Glück versuchen, dieses Buch zu "erhaschen" .. schön, so in der gebundenen Form. Und natürlich auch die tolle Kladde ... *hachsag*

    Vielen Dank für den interessanten Bericht!

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  3. Guten Morgen, Manja,

    danke für den schönen Bericht. :-)

    Von Tanja Bern kenne ich bereits "Ruf der Geister". Das Buch hat mir sehr gefallen, da sind automatisch alle anderen auf meine Wunschliste gerückt. ;) "Nah bei mir" ist da keine Ausnahme, denn was ich bisher darüber gelesen habe, hört sich unheimlich toll an.

    Liebe Grüße
    Petra

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  4. Hallo und guten Tag,

    hm, leider nicht, aber dafür sind Blogtouren ja eine tolle Möglichkeit mehr über eine bis dato ..mir zumindest unbekannte Autorin kennen zu lernen..augenzwickern..

    Ja und das Gewinnspiel ist ja auch Zucker!!

    LG..Karin..

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  5. Hallo,ich selbst kenne keines der Bücher von tanja bern, würde mich aber darüber freuen einmal eines zu lesen um mehr über ihren schreibStil zu erfahren.
    Einen tollen Sonntag und allen gutes gelingen und viel gluck.

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  6. Huhu, toller Beitrag. Die Bilder sind der Hammer *.*
    Ich kenne noch kein Buch von Tanja Bern, verfolge aber ihre Seite zu diesem Buch auf Facebook und nach den Zitaten uns Ausschnitten die sie dort gepostet hat bin ich sehr gespannt auf das Buch und würde es daher auch gern gewinnen. Ich liebe historische Romane *.*
    Einen schönen Sonntag ♡

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  7. Hallo Manja!

    Was für ein toller Bericht. Die Fotos sind ein Traum! Ich muss sagen, dass ich leider noch kein Buch von Tanja kenne. Ich muss jetzt aber sagen, dass Cover und Inhalt mich sehr ansprechen.

    Recherche ist wirklich wichtig! Man merkt einem Buch auch an, ob gut oder schlecht recherchiert wurde. Das sieht man auch bei Blogtouren. Wenn man einen Hintergrundartikel oder an einer Geschichte über die Autorin arbeitet, ist sorgfältiges Vorbereiten einfach alles!

    Hab noch einen schönen Sonntag!
    Sabrina

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  8. Hallo Manja.

    Erst einmal ein Wahnsinns Bericht. Die Fotos Traumhaft so wie ichs mir auch vorstelle.

    Ich kenne bereits Ruf der Geister sowie Der silberne Flügel von Tanja. Lese gerad Nah bei mir.
    Mit der silberne Flügel hat sie mich infiziert und süchtig gemacht. Ich liebe Keija♡

    Liebe grüße
    Saskia
    Iceprincess-sun@t-online.de

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  9. Ich kenne bis jetzt noch keine Bücher von ihr. Ich wünsche einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  10. Huhu, schöner Beitrag ;)

    Leider habe ich noch keine Bücher von Tanja Bern gelesen, wenngleich ich mit einigen liebäugele... so auch, "Nah bei mir" und "Schattenhauch" *-*

    LG, Mary <3

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  11. Hi :) Von der Autorin habe ich vorher noch nichts gelesen oder gehört daher kenne ich auch kein Buch von ihr.

    LG Cassie

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  12. Hallo ,
    Von der Autorin kenne ich leider keine Bücher.
    . Toller Beitrag :)

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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