Donnerstag, 4. Juni 2015

Gelesen: "Mutterland: In der Hitze Afrikas" von Alesia Fridman


-          Taschenbuch: 322 Seiten 
-          Verlag: Alesia Fridman (24. Dezember 2014) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3000482946 
-          ISBN-13: 978-3000482946 

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Eine einzigartige Liebeserklärung an die Weiten Afrikas. Ein mystisches Reisebuch voller Leidenschaft und lustvoller Geheimnisse.
Eine junge Ärztin begibt sich auf die Suche nach ihren familiären Wurzeln – und entdeckt sich selbst im Herzen Afrikas.
Tara hat einen erfüllenden Job und ist ein bisschen in ihren Kollegen Michael verliebt. Spontan entschließt sie sich, mit Michael und zwei Freunden eine Reise nach Namibia zu unternehmen, woher möglicherweise auch Taras Familie stammt. Das geheimnisvolle Paradies im Süden Afrikas ist eine Landschaft krasser Gegensätze. Auch Tara bekommt bald zu spüren, dass hier neben der atemberaubenden Kulisse auch alte Vorurteile sehr lebendig sind und dass raue Schönheit schnell in tödliche Gefahr umschlagen kann. Die vier Reisenden folgen den Spuren eines sagenumwobenen Diamanten, der sie quer durch das Land und tief in die Vergangenheit zu dramatischen Ereignissen in Taras Familiengeschichte führt. In der Gruppe kommt es zu Spannungen, als sich alle vier in einer cocktailgeschwängerten Nacht näherkommen und beschließen, ihr gemeinsames Abenteuer in der Hitze Afrikas zu wiederholen. Ist die Gruppe den zunehmenden Spannungen gewachsen oder wird die Freundschaft auseinanderbrechen? Wird Tara das Geheimnis ihrer Familie finden?
(Quelle: amazon)

Tara steht mitten im Leben und ist zudem ein bisschen verliebt in ihren Kollegen Michael. Als sich ihr die Chance bietet sagt sie spontan einer Reise mit Michael und zwei seiner Freunde nach Namibia zu. Für Tara bedeutet dies zudem eine Reise zu ihren möglichen Wurzeln. In Namibia gibt es krasse Gegensätze und Tara bekommt sehr bald zu spüren, dass es hier auch noch Vorurteile gibt. Und auch die Landschaft weiß  zu beeindrucken. Doch es ist nicht nur die Landschaft. In einer Nacht, nachdem sie alle einige Cocktails getrunken haben kommen sich die 4 näher. Es bleibt nicht bei einem Mal, die Dinge wiederholen sich.
Kann die Gruppe dieses Geheimnis für sich bewahren? Oder zerbricht sie daran? Und kann Tara ihre Familiengeheimnisse lösen?

Der Roman „Mutterland: In der Hitze Afrikas“ stammt von der Autorin Alesia Fridman. Für mich war dies das erste Buch der Autorin überhaupt. Angesprochen durch den vielversprechend klingenden Klappentext war ich sehr neugierig und auch wirklich gespannt auf das Buch.

Die 4 Protagonisten der Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Alesia Fridman hat sie vorstellbar ausgearbeitet und je weiter ich im Buch vorankam, desto mehr formte sich ein Bild von ihnen vor meinem inneren Auge.
Tara ist zu ¼ Afroamerikanerin mit bronzefarbener Haut und schwarzen Haaren. Sie ist eine junge Frau, die mitten im Leben steht. Sie ist Assistenzärzten in der Kinderklinik und liebt ihren Job. Tara ist bereits seit einiger Zeit Single.
Michael ist eigentlich jemand der irgendwie immer aufgebracht ist. Im Job ist er ruhig, arbeitet als Arzt im Kreißsaal. Privat aber wirkt er ganz anders. Michael hat quasi zwei Seiten, mit denen auch Tara recht schnell Bekanntschaft macht.
Sven ist Radiologe. Er ist sehr männlich, läuft aber irgendwie immer mit einem finsteren Gesichtsausdruck herum.
Felix ist der 3. Mann der Truppe. Er ist zugleich auch der schmächtigste der Männer. Er ist sehr zurückhaltend und arbeitet eher zurückgezogen im Labor. In seinem Job geht er aber voll auf.
Diese 4 bilden eine interessante und auch sehr abwechslungsreiche Truppe.

Neben den Protagonisten gibt es noch einige weitere Charaktere, die der Reisegruppe vor allem in Namibia über den Weg laufen. Auch sie wurden von Alesia Fridman gut beschrieben.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut lesbar. Man findet sehr schnell ins Geschehen hinein und anhand von schwarz-weißen Fotos wird das Geschriebene noch zusätzlich unterstützt.
Die Handlung selbst empfand ich als sehr interessant. Mir gefiel das Alesia Fridman als Kulisse Namibia gewählt hat. Sie hat alles sehr gut recherchiert und man merkt schnell die Autorin liebt dieses Land sehr.
Allerdings gerät die eigentlich Suche Tara sehr schnell in den Hintergrund und ich gebe zu diese eine Wendung in dieser einen Nacht hat mich doch etwas aus der Bahn geworfen. Mir ging dadurch ein wenig Spannung verloren.

Das Ende ist sehr schön und ich empfand es auch als sehr passend zum Gesamtgeschehen. Ich habe das Buch letztlich doch zufrieden zur Seite gelegt.

Kurz gesagt ist „Mutterland: In der Hitze Afrika“ von Alesia Fridman ein sehr guter Roman vor einer tollen Kulisse.
Die gut ausgearbeiteten Charaktere, der flüssig lesbare Stil der Autorin und eine interessant gut recherchierte Handlung haben mich hier sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!


Ich danke der Autorin für ihr Buch, das ich im Rahmen einer Blogtour gelesen habe.

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