Dienstag, 7. Juli 2015

Gelesen: "Der Galimat und ich" von Paul Maar


-          Gebundene Ausgabe: 256 Seiten 
-          Verlag: Oetinger (20. Februar 2015) 
-          Sprache: Deutsch 
-          ISBN-10: 3789142964 
-          ISBN-13: 978-3789142963 
-          Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre



Plötzlich groß und stark und mutig! Ein Traum mit Hindernissen.
Der zehnjährige Jim hat nur einen Wunsch: Er möchte auf der Stelle erwachsen sein. Da taucht eines Abends plötzlich der Galimat, ein kugelförmiges Wesen, in Jims Zimmer auf. Gali bringt alle Haushaltsgeräte durcheinander und materialisiert für Jim eine Pille, durch die er für kurze Zeit erwachsen wird. Jetzt kann Jim es den fiesen Mitschülern und seinem blöden Lehrer zeigen! Doch erstens macht das weniger Spaß, als er dachte, und zweitens freundet er sich genau jetzt mit Rebekka aus seiner Klasse an. Eigentlich will Jim nie wieder eine Erwachsenwerden-Pille nehmen. Aber dann braucht Rebekka seine Hilfe.
(Quelle: Oetinger)

Jim ist 10 Jahre alt und sein größter Wunsch ist es sofort erwachsen zu sein. Dann hätte er mehr Freunde und das fände er wirklich toll. Anderen geht Jim nämlich ziemlich auf die Nerven, weil er ein fotografisches Gedächtnis hat und so ganze Lexika auswendig lernen kann. Immerhin will er ja mal in der Superwissershow teilnehmen.
Einens abends plötzlich taucht bei ihm der Galimat auf. Er bringt so ziemlich alles durcheinander und verfügt über Fähigkeiten, die kein Mensch hat. Er will Jim ein wirklich guter Freund sein und ihm einen Wunsch erfüllen.
Doch geht das wirklich gut?

Das Kinderbuch „Der Galimat und ich“ stammt vom Autor Paul Maar. Er ist auch der Autor des „Sams“, das wir hier leider (noch) nicht kennenlernen durften.

Die Charaktere der Geschichte sind sehr schön gestaltet.
Jim ist 10 Jahre alt und hat ein fotografisches Gedächtnis. Er lebt bei seiner Tante und seinen Onkel, seine Eltern sind als Geheimagenten auf geheimer Mission. Jim wünscht sich sehr endlich groß zu sein, da er nicht sonderlich viele Freunde hat.
Der Galimat, auch Gali genannt. Ist ein Wesen das Dinge kann, von denen Menschen nur träumen können. Er ist einerseits doch recht verspielt aber andererseits auch ziemlich weise. Und er versucht Jim ein guter Freund zu sein.

Auch die anderen Figuren, wie beispielsweise Jims einzige Freunde Rebekka und Daniel, sind dem Autor wirklich gut gelungen. Sie sind ebenso sehr gut vorstellbar.

Der Schreibstil des Autors ist kindgerecht flüssig und lässt sich sehr einfach lesen. Es ist alles verständlich und sehr gut vorzustellen. Neben dem Text gibt es witzige Illustrationen, die das Geschriebene unterstreichen und es veranschaulichen.
Die Handlung ist fantasievoll und frech. Es geht witzig zu und man hat als Leser, egal ob nun groß oder klein, viel Freude beim Lesen.
Es werden auch durchaus aktuelle Themen angesprochen, wie das Mobbing in der Schule. Aber auch Themen wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft sind Bestandteil und regen den Leser auch zum nachdenken und diskutieren an.

Zusammenfassend gesagt ist „Der Galimat und ich“ von Paul Maar ein wirklich tolles Kinderbuch, das auch erwachsene begeistern kann.
Die gut beschriebenen Charaktere, der kindgerechte sehr gut zu verstehende Stil des Autors und eine Handlung, die zum einen witzig ist aber auch zum nachdenken anregt haben hier auf ganzer Linie überzeugt.
Absolut zu empfehlen!



Mein Dank geht an den Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar und an Katja für die gemeinsame Leserunde auf Lovelybooks.


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