Samstag, 11. Juli 2015

Gelesen: "Die Bärentöterin (Promise 1)" von Maya Shepherd



-          Format: Kindle Edition 
-          Dateigröße: 846 KB 
-          Seitenzahl der Print-Ausgabe: 297 Seiten  
-          Sprache: Deutsch

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Weit mehr als die Hälfte der Menschheit starb an einer unbekannten Seuche. Jegliche Strom-, Wasser- und Nahrungsversorgung ist zerstört. Es gibt weder eine Regierung noch Gesetze oder Regeln. Die Städte liegen in Trümmern und Gangs beherrschen die Straßen.
Das ist die Welt, in der Nea lebt. Nach dem Tod ihres besten Freundes und großer Liebe Miro begibt sie sich auf die Reise nach Promise, wo ein normales Leben möglich sein soll. Vor ihr liegt ein weiter Weg voller Gefahren und Zweifel. Zudem lastet auf ihrem Herzen eine schwere Schuld. 
(Quelle: Homepage der Autorin)

Eine Seuche hat mehr als die Hälfte der Menschen vernichtet. Viele der Überlebenden schlagen sich alleine durch, doch es gibt auch bereits eine religiöse Sekte, die Carris, welche die Menschen nacheinander alle versklavt.
Nea ist eine der Einzelgängerinnen. Sie versucht sich trotz der Hindernisse nach Promise durchzuschlagen. Promise ist eine zivilisierte Stadt, mit Strom und einer Regierung. Doch der Weg ist beschwerlich und Nea trifft immer wieder mal auf Menschen, von denen sie nicht weiß ob sie ihnen trauen kann oder nicht …

Der dystopische Roman „Die Bärentöterin“ stammt von der Autorin Maya Shepherd. Es ist der Auftaktband der „Promise“ – Reihe und für mich war es nicht das erste Buch der Autorin. Ich war sehr gespannt darauf wohin mich die Reise hier wohl führen würde.

Nea ist 18 Jahre alt und hat ihre Eltern durch die Seuche verloren. Sie ist eine Einzelgängerin und versucht sich ganz ohne Hilfe nach Promise durchzuschlagen. Nea machte es mir nicht immer leicht sie zu mögen. Einerseits war sie mir richtig sympathisch, sie kann aber auch anders. Nea kann auch stur und zickig sein. Hierfür hätte ich sie des Öfteren gerne verflucht.

Neben Nea gibt es noch weitere Charaktere, wie zum Beispiel Arras, die ebenfalls wunderbar gestaltet sind. Sie haben alle Tiefe und sind vorstellbar.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht. Man wird in den Bann des Geschehens gezogen und will immerzu wissen wie es weitergeht.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Nea. So erlebt man als Leser alles hautnah mit und begleitet sie auf ihrem Weg nach Promise.
Zwischendrin gibt es immer wieder Rückblicke auf glückliche Zeiten zwischen Nea und Miro. Diese Szenen sind gefühlvoll und zeigen zum Til eine ganz andere Nea, als die, die sich nach Promise durchschlägt.
Die Handlung selbst ist grandios. Die Idee ist jetzt nicht unbedingt neu aber Maya Shepherd hat sie hier wirklich gut durchdacht und umgesetzt. Es geht von Beginn an spannend zu und die Spannungskurve wird während des gesamten Buch konstant auf sehr hohem Level gehalten. Man wird als Leser fesselt. Immer wieder passieren unerwartete Dinge, welche die Spannung zusätzlich steigerten. Dinge wie Wut, Trauer, Angst aber auch Vertrauen fassen, das alles durchlebt Nea. Ich habe während der gesamten Geschichte mitgefiebert und war emotional im Buch gefangen.

Das Ende traf mich komplett unerwartet. Ich war mehr als überrascht darüber. Es passt aber wirklich grandios zur Gesamtgeschichte und ich schlicht und ergreifend toll gestaltet. Es macht aber auch zugleich unheimlich neugierig auf Band 2 „Die Flammentänzerin“.

Kurz gesagt ist „Die Bärentöterin“ von Maya Shepherd ein Auftakt nach Maß der dystopischen „Promise“ – Reihe.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein locker leichter Stil der Autorin und eine spannende Handlung, die immer wieder Wendungen beinhaltet und den Leser ans die Seiten fesselt haben mich hier mitgenommen und vollends überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!



1 Kommentar:

  1. Guten Morgen!
    Ich war schon begeistert von der Radioactive-Reihe der Autorin. Diese Reihe scheint ebenso spannend zu sein. Das Buch muss ich unbedingt lesen.
    Lieben Gruß
    loralee

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